Archiv für die Kategorie "ausstellung"

Save the Date: Ab Sonntag, 8. Juli 2018 gute aussichten – new positions in der Kunsthalle der KulturBäckerei Lüneburg

Dienstag, 12. Juni 2018


Eine der „Maids“ aus Rebecca Sampsons multimedialer Arbeit „Apples for Sale“

Tja, unverhofft kommt oft! Umso mehr freuen wir über die ebenso freundliche wie überraschende Einladung nach Lüneburg!

Save the next Date:
Am Sonntag, 8. Juli 2018, eröffnen wir in der Kunsthalle der KulturBäckerein in Lüneburg (gute 1/2 Stunde südlich von Hamburg) die Ausstellung gute ausichten – junge deutsche fotografie: new positions, die rund 12 frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015 vorstellen wird. Die Kuration der Ausstellung hat die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab übernommen. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns! Weitere Informationen folgen asap.

Termin: Eröffnung, Sonntag, 8. Juli 2018, 12.30 Uhr in Anwesenheit von Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten, Ingo Taubhron, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und zahlreichen jungen Künstler/innen
Ort: KulturBäckerei, Dorette-von-Stern-Str. 2, D-21337 Lüneburg, T. +49-(0)4131- 8643248, kontakt(a)kulturbäckerei.de, www.kulturbaeckerei-lueneburg.de

Save the next Date: gute aussichten 2017/2018 ab Donnerstag, 7. Juni 2018 im Landesmuseum Koblenz

Donnerstag, 24. Mai 2018

Kaum hat die Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg ihre Pforten geschlossen, eröffnet gute aussichten – jung deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 auch schon wieder im Landesmuseum Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein.

Die Ausstellungs-Eröffnung findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, ab 19 Uhr in Anwesenheit der 8 Preisträger/innen Stephan Bögel (Ostkreuzschule Berlin), Janosch Boerckel (Fachhochschule Bielefeld), Alba Frenzel (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Laura Giesdorf (Berliner Technische Kunsthochschule), Ricardo Nunes (Hochschule für Künste Bremen), Alexandra Polina (Fachhochschule Bielefeld), Julian Slagman (Neue Schule für Fotografie Berlin) und Rie Yamada (Kunsthochschule Berlin-Weißensee) in der Festungskirche statt. Weitere Informationen zu den Preisträger/innen und ihren Arbeiten stehen hier und hier.

In das Projekt und die 8 Arbeiten wird Josefine Raab, Kunsthistorikerin und Gründerin von gute aussichten einführen, die Begrüssungsworte wird Thomas Metz, der Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz an Sie richten. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

Hier steht Ihnen die komplette Einladungskarte als PDF zur Verfügung.

gute aussichten 2017/2018 ist bis 9. September 2018 zu Gast in Koblenz und wird von dem Katalog gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 (Deutsch/Englisch) begleitet. Er ist in der streng limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschienen. Das schöne Titelmotiv stammt aus der Arbeit „Masks, Myths and Subjects“ von Alexandra Polina. Vorgestellt werden auf 224 Seiten die 8 Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke. Readerformt 16,5 cm x 24 cm, broschiert, Softcover, 373 Abbildungen, ISBN 978-3-981935-50-9, Preis 20,- Euro. Weitere Informationen und die kostenlose Leseprobe finden Sie hier. Bestellungen bitte direkt an: info@guteaussichten.org

Save the Date: gute aussichten 2017/2018 ab Donnerstag, 31. Mai 2018 in Mexico City

Mittwoch, 23. Mai 2018

Am Donnerstag, 31. Mai 2018, 18.30 Uhr eröffnet, auf Einladung des Goethe-Instituts Mexico, die nächste internationale Ausstellungsstation von gute ausichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 im Museo de la Cancilleria (Av. República de El Salvador 47, Centro Histórico, Centro, 06000 Ciudad de México) im Herzen der Millionenstadt Mexico City. Oder, so der schöne Titel von gute aussichten auf Spanisch: Buenas Perspectivas 2017/2018.

Wir zeigen die Werke der 8 gute aussichten 2017/2018 – Preisträger/innen in einer sehr schönen repräsentativen Auswahl. Weitere Informationen zu den Preisträger/innen und ihren Arbeiten finden Sie hier, weitere Informationen zu der Ausstellung in Mexico City stehen hier (Deutsch) und hier (Spanisch).

Die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab (rechts, während der Eröffnung von gute aussichten 2017/2018 im Februar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, zusammen mit Ingo Taubhorn) wird am Eröffnungsabend der Ausstellung in Mexico City in das Projekt und die 8 Arbeiten einführen.

Die Ausstellung Buenas Perspectivas 2017/2018 ist bis Freitag, 20. Juli 2018 zu Gast in Mexico City.

gute aussichten 2017/2018 wird von dem Katalog gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 (Deutsch/Englisch) begleitet. Er ist in der streng limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschienen. Das schöne Titelmotiv stammt aus der Arbeit „Masks, Myths and Subjects“ von Alexandra Polina. Vorgestellt werden auf 224 Seiten die 8 Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke. Readerformt 16,5 cm x 24 cm, broschiert, Softcover, 373 Abbildungen, ISBN 978-3-981935-50-9, Preis 20,- Euro. Bestellungen bitte direkt an: info@guteaussichten.org

Nur noch Heute, Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE, wir sagen Danke Schön!

Montag, 21. Mai 2018

Die Gründerin, die Kunsthistorikerin, Kuratorin und gute Seele von gute ausichten, Josefine Raab (Mitte, mit Kamera) am Abend des 25. Januars 2018 im Kreis der Künstler/innen und Interpret/inn/en bei der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung und Der Langen Nacht der Fotografie in den Deichtorhallen Hamburg, fotografiert von Birgit Wingrat (danke!).

Bis heute, Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellten Ihnen hier, in Form eines Rundganges durch die Ausstellung im Haus der Photographie, Deichtorhallen, in den letzten Wochen alle 25 ausgezeichneten Arbeiten en Detail vor. Den letzten Ausstellungstag nutzen wir, um uns – neben den Künstler/inne/n – bei ALLEN zu bedanken, die gute aussichten DELUXE in Hamburg unterstützt und gefördert haben. An erster Stelle ist Ingo Taubhorn (links), Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, hier zu sehen mit unseren lieben Interpretinnen Amélie Schneider und Dr. Wibke von Bonin bei Der Langen Nacht der Fotografie – vielen Dank!

Was wären wir nur ohne das immer extrem engagierte Aufbau-Team der Deichtorhallen? Christian, der Leiter des Aufbau- und Hänge-Teams, mit seinem beliebten Ermöglichungs-T-Shirt der Ausstellung „CAN“ (geht nicht, gibts nicht), das hier stellvertretend …

… für alle steht, die wie hier der Techniker bei den Objekten von Rebecca Sampson, in mühsamer Kleinarbeit, immer wieder das ermöglichen, was die Künstler/innen sich – in ebensolcher Kleinarbeit- ausgedacht haben: Ein herzliches Danke Schön an das Aufbau- & Technik-Team!

Die freundlichen Damen von der Presse sorgen für die reibungslose Kommunikation: Die liebe Angelika Leu-Barthel (links), Leiterin der Kommunikation in den Deichtorhallen und seit 15 Jahren unsere verlässliche Ansprechparterin, zusammen mit ihrer unglaublich hilfsbereiten Assistentin Lea Müller, die sich …

… zusammen mit Matthias Schönebäumer (rechts), hier zusammen mit der Kuratorin der Deichtorhallen, Annette Sievert, darum kümmern, dass alle Kolleg/inn/en der Medien stets gut mit gute aussichten, in diesem Fall dann mal DELUXE, versorgt werden: DANKE!

Der Mann der guten Stunde: Magnus Pölcher (links), Kuratorischer Assistent am Haus der Photographie, Deichtorhallen, hier zusammen mit der Künstlerin Claudia Christoffel, kümmerte sich um all die unzähligen Details (Listen, Listen, Listen!), die bei einer Ausstellung wie gute ausichten DELUXE nötig sind. Lieber Magnus: Ganz herzlichen Dank!

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Interpret/inn/en, die Die Lange Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 durch ihre persönlichen „Interpretationen“ der präsentierten Arbeiten zu einem einzigartigen Erlebnis machten und so, mit uns gemeinsam, dem Medium Fotografie ganz neue Türen öffneten! DANKE in alphabetischer Reihenfolge: Peter Bialobrezski, Fotograf und Professor; Alain Bieber, Künstlerischer Direktor NRW-Forum Düsseldorf; Dr. Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin; Carla Susanne Erdmann, Fotografie-Journalistin; Klaus Hillmann, Geschäftsführer Tandem Kunsttransporte; …

Stefan Kiefer, DJ Captain Shakti/Groove Jazz, der unter radikal erschwerten Bedingungen für den gelungenen musikalischen Rahmen Der Langen Nacht der Fotografie in den Deichtorhallen sorgte;  …

Katja Kullmann (Zweite von links bei der Interpretation der Arbeiten von Tamara Lorenz, links), Schriftstellerin, Journalistin & Themenchefin der TAZ; Bernhard Prinz, Künstler & Professor für Fotografie; Dr. Sabine Schnakenberg, Sammlungskuratorin am Haus der Photographie; Amélie Schneider, Bildchefin des Magazin Neon & Fotografie Liebhaberin; Ingo Taubhorn, Kurator Haus der Photographie; …

Jordan Theodoridis (Zweiter von rechts), Galerist, hier bei der Vorstellung durch Ingo Taubhorn (rechts) zusammen mit dem Interpreten Werner Widmer (Zweiter von links), Gestalter & Galerist, die beide – ohne jeden Zweifel – zu den best angezogensten Männern Der Langen Nacht der Fotografie gehörten – einfach top!; Babette Marie Werner, Kunsthistorikerin & Kuratorin und …

Roland Wenninger (rechts), Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck, hier zusammen mit Rebecca Sampson (rotes Kleid, mitte), der ihre Arbeit gleich zwei Mal während Der Langen Nacht der Fotografie den fast 5000 begeisterten Besuchern vorstellte.

Wir danken allen Fotogra/inn/en, die Die Lange Nacht der Fotografie und die Ausstellung gute aussichten DELUXE ins Bild gebannt haben. Vorweg der gute aussichten Preisträgerin und Fotografin Julia Steinigeweg, die am 25. Januar 2018 keine Mühe und kein Hindernis scheute, um zu exzellenten Bildern zu gelangen – Danke!, liebe Julia! Ausserdem danken wir den Fotografen: Henning Rogge, für seine vorzüglichen ….

… Ausstellungsansichten, hier der linke Ausstellungsflügel der Deichtorhallen, sowie Emanuel Raab und Birgit Wingrat für ihre Fotografien. Ein herzlicher Dank geht an den Intendanten der Deichtorhallen Hamburg, Dr. Dirk Luckow für sein Vertrauen in unsere Arbeit und den Kaufmännischen Geschäftsführer des Hauses Bert Kaufmann.

Ohne sie, hätten wir die gute aussichten DELUXE Ausstellung in Hamburg und Die Lange Nacht der Fotografie nicht realisieren können – ganz herzlichen Dank an: OLYMPUS Deutschland, das wunderbare Hotel Wedina, an Fritz-Kola (tolle Zusammenarbeit!), Nomos Glashütte, Grieger GmbH, TANDEM Kunstransporte und die Ratsherrn Brauerei. Sowie: Dr. Tas Skorupa, Mario Lombardo & seinem Team, dem gesamten Team des Goethe-Instituts Mexico City und allen Mitarbeiter/inne/n der Deichtorhallen Hamburg!

Das war der –gute– Plan! Das gesamte, 5seitige Danke Schön finden Sie in unserem gute aussichten DELUXE Magazin.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 1 Tag, bis Morgen, Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Anna Simone Wallinger

Sonntag, 20. Mai 2018

Der Eingangsbereich in den Deichtorhallen, Haus der Photographie, Hamburg, der die Ausstellung gute aussichten DELUXE –vielleicht doch recht hintergründig– mit der Arbeit Sodade von Anna Simone Wallinger beschliesst.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und beschliessen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit der Arbeit Sodade von Anna Simone Wallinger, die wir hier verdeckt durch Mann und Kind, ganz rechts, vor ihrer Arbeit während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in Hamburg sehen.

Sodade ist die kapverdische Ausprägung des portugiesischen Begriffs Saudade. Die portugiesischen Siedler brachten ihn auf die Kapverden, als sie die unbewohnten Inseln vor der Küste Afrikas im 16. Jahrhundert besiedelten.

Seine Bedeutung änderte sich im Lauf der Jahrhunderte durch die westafrikanischen Sklaven der Kolonialzeit, die auf den Inseln blieben und sich mit der europäischen Bevölkerung mischten. Sodade steht für eine vielschichtige Gemütslage von Sehnsucht, in der Lebenslust, Wehmut, der süssen Melancholie, verlorenen Liebe, Schmerz und Hoffnung zum Ausdruck kommen.

Es ist die Suche nach einer greifbaren Identität, einem Ursprung als später Reflex auf die Versklavung. Und es ist der Ausdruck der Sehnsucht nach einem paradiesischen Land in der Ferne, die vor allem in der kapverdischen Musik transportiert wird.

Cesária Évora (1941–2011), eine der bedeutendsten kapverdischen Sängerinnen, besingt wie andere Musiker der Kapverden, dieses weit entfernte Land. „Wir kennen den geografischen Ort dieser terra longe nicht, vielleicht ist es Afrika. Es ist nicht nur das Land der Emigration, sondern zugleich das verlorene Land. Selbst wenn wir kein klares Bewusstsein mehr davon haben, ein Volk von Sklaven zu sein, unsere Seele, unsere Art zu singen, beruht auf dieser Irrfahrt”.

Anna Simone Wallingers Aufnahmen folgen dem wehmütigen Klang der kapverdischen Sodade, den sie nicht ohne die Musik der Kapverden, verborgen in einer Muschel, in der Ausstellung gute aussichten DELUXE präsentiert.

Mit der klassischen, narrativen schwarz-/weiss-Serie Sodade, die wieder einmal, wie so oft bei gute aussichten, mit einfachen Mitteln die Grenzen der Fotografie erweitert, beschliessen wir unseren Rundgang durch die gute aussichten DELUXE Ausstellung und enden wo wir begonnen haben: Am Eingang.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 2 Tage, bis Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Claudia Christoffel und Kolja Linowitzki

Samstag, 19. Mai 2018

Hamburg, Deichtorhallen, Haus der Photographie, Donnerstag 25. Januar 2018, 19 – 24 Uhr: Die Ausstellung gute aussichten DELUXE eröffnet mit Der Langen Nacht der Fotografie und präsentiert die Werke von 25 jungen Fotograf/inn/en durch 16 Interpret/inn/en.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit den Künstlern Claudia Christoffel (Vierte von rechts) und Kolja Linowitzki (Zweiter von links) während der Eröffnung von gute aussichten DELUXE, fort.

Wir bewegen uns von Christina Werners Installation Reflecting Pools im rechten Ausstellungsflügel der Halle weiter Richtung Ausgang und kommen sofort zu Claudia Christoffels Arbeit FUN-GHB-EAT.

Die von Claudia Christoffel (links), hier zusammen mit den Interpreten ihrer Arbeit, dem Gestalter und Galeristen Werner Widmer (rechts) während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, konzeptuell angelegte Fotoarbeit FUN–GHB-EAT besteht aus 28 Fotografien von alltäglichen, teilweise wiederkehrenden Gegenständen.

Die Bedeutung der Objekte als einzelnes Artefakt, wie wir sie oben als Bestandteile der Performance von Werner Widmer sehen können, wie auch als Teil der Werkreihe, ist maßgeblich an deren Kontextualisierung gebunden. Claudia Christoffel nimmt mit dieser Arbeit Rekurs auf ein Buch des amerikanischen Künstlers John Baldessari aus dem Jahr 1976. Darin zeigt dieser die einander zugewandten Profile zweier Männer in Kombination mit wechselnden Gegenständen, die als Tatwaffen bei Gewaltverbrechen benutzt worden waren.

Claudia Christoffel zitiert in FUN nach ausführlichen Recherchen zu Sextoys für den Eigenbedarf 14 Objekte, die der sexuellen (Selbst-)Befriedigung dienen (können). Was wir mit diesen Alltagsdingen alles noch so …

… anfangen können, wenn wir nur wollen und die Betrachter dazu bekommen, demonstriert Werner Widmer (Zentrum, mit Brille), freundlich assistiert von der Interpretin Amélie Schneider (rechts neben Widmer) während einer seiner zwei Performances zu FUN-GHB-EAT bei Der langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Die siebenteilige Reihe GHB zeigt Gegenstände, die bevorzugt von Vergewaltigern verwendet werden. GHB bezieht sich auf die chemische Formel der sogenannten K.O.-Tropfen, die oftmals Opfern von Gewaltverbrechen verabreicht werden und die Erinnerung an das Ereignis auslöschen. Die letzten sieben Tafeln der Reihe EAT rücken die gezeigten Artefakte zurück in ihren alltäglichen Gebrauchskontext. Gleich einem Rorschach-Test (ein Formdeutungsverfahren, das in der Psychoanalyse Anwendung findet) entscheidet letztlich die individuelle Phantasie jedes einzelnen Betrachters über die Art der Applikation und wird zum gedanklichen „Vollstrecker“ einer jenseits des Bildes liegenden Realität.

Treten wir aus Claudia Christoffels Arbeit zurück in die Halle, wechseln wir nicht nur radikal das Thema sondern auch Format, Technik und Präsentation der Arbeit Digits of Light von Kolja Linowitzki. Wir sehen ihn …

… hier (Zentrum, mit Brille und Käppi) zusammen mit der Interpretin seiner Arbeit, Dr. Sabine Schnakenberg (rechts von Linowitzki), Sammlungskuratorin am Haus der Photographie, während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg sehen. Freundlich begutachtet von dem Interpreten Jordan Theodoridis (rechts neben Schnkenberg, mit Brille) und Magnus Pölcher (links von Linowitzki, mit Brille), dem Kuratorischen Assistenten des Hauses.

Die ersten Experimente zu Digits of Light begannen weit im Vorfeld von Kolja Linowitzkis Studienabschluss. Der Tüftler Linowitzki mochte sich nicht mit dem zufriedengeben, was der Fotograf Linowitzki mittels digitaler und analoger Technik an Bildfindungen hervorzuzaubern vermochte. Er begann Versuchsreihen mit Licht und fotografischem Material, zeichnete akribisch jedes Produktionsdetail auf und entwarf schließlich eine eigene Belichtungsapparatur, die – vereinfacht ausgedrückt – aus einem modifizierten Vergrößerer, einem Smartphone und einer motorisierten Drehscheibe besteht.

Viele Versuche später entstehen 2015 die ersten brauchbaren Bildergebnisse – Luminogramme mit digitalem Licht auf analogem Fotopapier. Apparatur, Methodik und Steuerung werden nach und nach verfeinert, was ein größeres Farb- und Formenspektrum ermöglicht. Wie beim klassischen Fotogramm folgen auch die Bilderzeugnisse Kolja Linowitzkis keiner bestimmen oder kontrollierbaren Ästhetik. So vermählen sich in Digits of Light analoge und digitale „Elementarteilchen“ zu immer wieder überraschenden Formen und Farben, die dem Blick eine betörende Welt materialisierten Lichts eröffnen.

Unsere Gastgeber Dr. Dirk Luckow (Zentrum, blauer Anzug, Brille), Intendant der Deichtorhallen Hamburg und der Kaufmännische Geschäftsführer des Hauses, Bert Kaufmann (rechts von Luckow, dunkelblauer Anzug, Brille), denen wir für ihre freundlich verbundene Gastfreundschaft danken, während der Eröffnung der Ausstellung gute aussichten DELUXE und Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in  Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 4 Tage, bis Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Christina Werner

Freitag, 18. Mai 2018

Bitte jetzt eintreten! Der Besucherandrang bei Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am Abend des 25. Januars 2018 in den Deichtorhallen Hamburg war geradezu überwältigend.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Christian Werner (rechts) fort, hier zusammen mit der Künstlerin Luise Schröder (links), beide gut gelaunt, im Januar 2018 beim Aufbau der Ausstellung gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg.

Wir verlassen im rechten Ausstellungsflügel der Halle die Installation von Marian Luft und schlendern an den B-Sides von Markus Uhr (rechts) vorbei zu der komplexen, raumgreifenden Arbeit Reflecting Pools (links) von Christina Werner.

Wie wir hier sehen gehört das grossformatige LED-Display von Reflecting Pools nicht nur während der Langen Nacht der Fotografie zu den beliebtesten und am meisten fotografierten Werken der Ausstellung gute aussichten DELUXE. Auf der …

… dem LED-Display gegenüber liegenden Wand befinden sich die eher kleinformatigen Fotografien der vierteiligen Arbeit Reflecting Pools, auf deren Oberfläche sich das Licht der LEDs spiegelt, wie…

… wir hier, links, sehen. Rechts davon kommen das Video und das Buch der Arbeit zum Einsatz. Am 12. September 2011 wurde nach einer achtjährigen Planungs- und Bauzeit das „National September 11 Memorial and Museum“ am Ground Zero in New York City von dem damaligen Präsidenten der USA, Barack Obama, der Öffentlichkeit übergeben.

Christina Werner (zweite von links) zusammen mit dem Interpreten iher Arbeit, dem Fotografen und Künstler Peter Bialobrzeski(rechts) während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, geht in ihrer fotografischen Erkundung eines in jeder Hinsicht „verminten“ Geländes der Frage nach, wie Erinnerungskultur gestaltet, von politischen Kräften instrumentalisiert und von den Menschen gelebt wird.

Die Bilder ihres Parcours, in dem sie das Gelände, Ground Zero vom nördlichen bis zum südlichen Wasserbassin einmal umrundet, sind auffallend distanziert. Beinahe hat es den Anschein, als versuche auch die Fotografin für das Abwesende eine Form zu finden, das einem unsichtbaren Gespinst gleich über dem Areal des Memorials nistet.

Die Kühle der Blautönung, die Christina Werner für ihre Aufnahmen gewählt hat, trägt ein ihres dazu bei, eine befremdliche Leblosigkeit zu erzeugen. Selbst die Menschen wirken wie eingefroren. Immer wieder nimmt die Kamera Spuren massiver Bewachung in den Blick: Betonsperren, Polizeiwagen, Zäune. Im begleitenden Video knattern Hubschrauber im wolkigen Blau. Ihnen haftet eine bedrohliche Aura an, etwas Namenloses, das das friedliche Alltagsgezwitscher auf den Straßen zu jeder Sekunde zunichte machen kann. Auf dieser Folie erscheint die Allgegenwart der amerikanischen Flagge als Versuch, Stärke zu demonstrieren und das kollektive Trauma zu heilen, das die Attacke auf die Türme in den Seelen der Menschen hinterlassen hat.

Künstlerinnen und Interpretinnen bei Der Langen Nacht der Fotografie während der Eröffnung der Ausstellung gute aussichten DELUXE in der erste Reihe am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg. Der Kurator am Haus, Ingo Taubhorn (rechts) kündigt die unterschiedlichen Performances, Künstler/innen und Interpret/inn/en an.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 7 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Maja Wirkus & Helena Schätzle

Dienstag, 15. Mai 2018

The Gang – 12 der 25 gute aussichten DELUXE´lerinnen (von rechts) vor Der Langen Nacht der Fotografie: Monika Czosnowska (noch ohne Krücken), Saraha Strassmann, Claudia Christoffel (mit Blumenband), Jewgeni Roppel (mit Käppi), Maja Wirkus, Marian Luft, Rebecca Sampson, Kurator Ingo Taubhorn, Luise Schröder, Nadja Bournonville (grüner Pullover), Anna Simone Wallinger, Christina Werner, Kolja Linowitzki (auch mit Käppi) und die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Maja Wirkus (links) zusammen mit der Interpretin ihrer Werke, der Kunsthistorikerin und Kuratorin Babette Marie Werner während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen, sowie der Fotografin Helena Schätzle fort.

Die Arbeiten von Maja Wirkus Arbeiten finden sich in der Ausstellung direkt im Anschluss an das Kabinett von Sarah Strassmann. Die Auseinandersetzung mit architektonischen Räumen und Formen bildet den Ausgangs- und Endpunkt von Wirkus‘ künstlerischen Untersuchungen und Schaffen.

Auf die Arbeit mit der Kamera und dem fotografischen Bild folgt ein Prozess, in dem Raumeindrücke, Recherchen und Wissensfragmente in der Bearbeitung verschiedener Materialien überlagert und transformiert werden. So entstehen Bilder, Werke und Installationen, die multimediale Kondensationen fotografisch architektonischer Raumerfahrung darstellen, aber auch subtile Verschiebungen, in denen Wahrnehmungsprozesse irritiert, verändert und dadurch erst sichtbar werden.

Fotografien werden als dreidimensionale Objekte in den Raum übersetzt, auf anderen Materialien angebracht, sie werden collagiert, gebogen, vergroßert und zerschnitten. Anschließend werden sie wiederum fotografiert, weiter abstrahiert und neu zusammengesetzt, bis sie ihre Ursprungsform verlieren. Das Fotografische, wie wir es aus dem Alltag kennen, versucht Maja Wirkus an seinen Rändern zu erforschen und auf seine Strukturen hin zu befragen. Es dient ihr als Medium der Einschreibung, Erinnerung und Aneignung von räumlichen Konstellationen.

Das letzte/erste Kabinett im rechten Ausstellungsflügel mit „nur“ 3 Bild- und Texttafeln, schliesst direkt an Maja Wirkus‘ Raum an und präsentiert die Arbeit Mahila von Helena Schätzle.

Die meisten Frauen Indiens haben ein hartes Los. Als Mädchen unerwünscht und von Geburt an als Mensch zweiter Klasse diskriminiert, werden zwei von drei Frauen Opfer häuslicher Gewalt, jede fünfte Frau wird im Lauf ihres Lebens Opfer von Vergewaltigung(en) oder anderen Misshandlungen. Die krasse Benachteiligung von Frauen ist Teil des indischen Alltags, die meisten Fälle von Gewaltanwendung innerhalb der Familien werden nie öffentlich oder gar vor Gericht gebracht. Helena Schätzle, die selbst seit mehreren Jahren in Indien lebt und arbeitet, beschäftigte sich über eine Dekade lang mit dieser Problematik. Um Antworten zu finden, begann sie, Frauen zu befragen und zu portraitieren.

Entstanden ist dabei ein Archiv, das weibliche Schicksale im gesamten Land in Wort und Bild dokumentiert. Die meisten Geschichten erzählen von einem unglaublich brutalen Umgang und unfassbarem Leid, das die Gesichter und Körper der Frauen gezeichnet hat. Einigen von ihnen ist es gelungen, sich aus dieser Spirale von Machismo, Gewalt und Geringschätzung zu befreien und ihr Leben und das ihrer Kinder selbst in die Hand zu nehmen.

Mit Mahila gelingt es Helena Schätzle, diese Leiden eindringlich sichtbar zu machen und gleichzeitig die Würde der Betroffenen zu wahren. In ihren Gesichtern offenbaren sich Kampf und Kummer, Leid und Resignation, Verletzlichkeit und Hoffnung gleichermaßen.

Künstlerinnen und Interpretinnen in der erste Reihe (von links): Wibke von Bonin, Maja Wirkus, Carla Susanne Erdmann und Sarah Strassmann am 25. Januar  2018 während der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung …

… in den Deichtorhallen Hamburg. Eine Nacht und Eröffnung in der es selbst Maja Wirkus nicht ganz leicht fiel den (fotografischen) Überblick zu behalten.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 8 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Sarah Strassmann & Luise Schröder

Montag, 14. Mai 2018

Das Plakat der Ausstellung gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg mit einem der grossformatigen Scatter Faces aus Sarah Strasmanns umfänglicher Arbeit Expanded Pictures.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Mit denen hier gehts weiter, scheinen Ingo Taubhorn (l.) und Josefine Raab während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg zu sagen. Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Sarah Strassmann und ihrer Arbeit Expanded Pictures sowie Luise Schröder mit ihrer Video-Arbeit Ein nationales Denkmal…, fort, deren Werke in den Kabinetten des rechten Ausstellungsflügels gezeigt werden.

Von der Revolution zur globalen Strukturierung: Wir verlassen den Hallenbereich der gute aussichten DELUXE Ausstellung bei Marian Lufts Arbeit (rechts im Bild) und betreten, direkt gegenüber, das Kabinett, in dem Sarah Strassmanns fünfteiliges Werk Expanded Pictures präsentiert wird.

Dort finden wir gestapelte Monitore mit ständig wechselnden Screens auf einem Podest, tausende von kleinen Duck Faces auf dem Boden verstreut und rechts und links mehr oder minder abstrakte Bilder an den Wänden.

In ihrer fünfteiligenWerkreihe Expanded Pictures untersucht Sarah Strassmann (Zweite von links), zusammen mit der Fotografin Anna Simone Wallinger (ganz links) sowie Josefine Raab und Ingo Taubhorn (rechts), die Funktionalität und Distribution von fotografischen Bildern in der Ära von Smart-Phones, Internet und Social Media.

Ausgangspunkt ist dabei das Selfie als DAS Medium aktueller Selbstinszenierung. Es dient der Darstellung einer vermeintlichen Einzigartigkeit, wird aber durch die Art der Technik und Verbreitung sowie durch eine kollektiv kodifizierte Bildsprache bestimmt. Die im DFArchive zusammengetragenen Fotos junger Frauen mit Kuss-Mund (Duck Face) bezeugen die piktografische Verwendung einer Pose, die zu einem allgemeinen Bildklischee degeneriert ist. Fotografieren im Zeitalter von Handy-Kameras ist zu einer (sozialen) Handlung geworden, die der Bespielung globaler Kanäle wie Twitter, Facebook, Instagram oder Snapchat dient.

In den grossformatigen Scatter Faces materialisiert sich die kollektive wie unreflektierte Pose des Duck-Face mittels eines speziellen Computerprogramms in einem visuellen Abdruck der ursprünglichen Aktion als nun autonomes Werk. Stereotypes wiederum verweist auf ein Arsenal von Körpererweiterungen, das der Selbstaufnahme dient und ein Schlaglicht auf den fetischartigen Charakter dieser Handlung wirft.

„postaselfie@gmail.com“ schließlich lautet die Handlungsanweisung, mit der Sarah Strassmann Ausstellungsbesucher dazu auffordert, vor Ort ein Selfie zu posten, das auf einem der acht Monitore einer interaktiven Installation fortlaufend sichtbar wird. Dies alles illustriert, dass es längst nicht mehr um ein autonomes Bild, sondern um den Vorgang des Fotografierens an sich geht, der frei nach „cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) des Philosophen René Descartes besagt: Ich fotografiere, also BIN ich (da).

Von Sarah Strassmanns (links vorne) Ausstellungs-Kabinett sind es nur wenige Schritte zu Luise Schröders (am Kopf des Tisches, links) Film-Installation mit dem schönen Titel Ein nationales Denkmal, bestehend aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt. Auf Bild sehen wir ausserdem (v.l.): Sarah Strassmann, Janosch Boerckel, Jewgeni Roppel, Anna Simone Wallinger mit Kind und Partner, Luise Schröder, Maja Wirkus, Magnus Pölcher, Christina Werner und Tamara Lorenz.

Am 24.Oktober 2012 wurde in Berlin das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas nach einer fast zwanzig Jahre andauernden politischen Auseinandersetzung feierlich eröffnet. Ein Nebenschauplatz der Veranstaltung war eine umzäunte Public-Viewing-Area, welche die offizielle Veranstaltung räumlich ergänzen sollte.

Eine Leinwand vermittelte den Besuchern dort den staatlich inszenierten Akt des Gedenkens in Form einer Live-Übertragung. Das Ereignis, welches vergegenwärtigt werden sollte, war sowohl im historischen wie im gegenwärtigen Sinne anwesend und abwesend zugleich.

Luise Schröders (stehend) aus zwei Filmen bestehende Video-Arbeit versucht Formen und Ausprägungen der Vermittlung, Repräsentation und Instrumentalisierung von Geschichte sichtbar und spürbar zu machen.

Luise Schröder (ganz rechts) in der ersten Reihe während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Fällt leider aus: Pop-Up mit der Textilkünstlerin Elke Walter im Haardter Schloss, Neustadt/W. im Juni 2018

Sonntag, 13. Mai 2018


Der Stoff, aus dem die Träume und geardezu zauberhaften Objekte sind, die die Textil-Künstlerin Elke Walter 3 Tage im Haardter Schloss präsentieren wird

ACHTUNG: Die angekündigte Pop-Up Veranstaltung muss leider wegen Krankheit ausfallen – Pardon!

Pop-Up: Von Freitag, 8. Juni 2018 ab 16 Uhr bis Sonntag, 10. Juni 2018, 16 Uhr wird die Frankreich lebende und arbeitende Textil- und Objekt-Künstlerin Elke Walter ihre neuen stofflichen Skulpturen und Mode-Entwürfe im Haardter Schloss, Mandelring 35, 67433 Neustadt/Weinstrasse präsentieren.

Elke Walter erschafft textile Objekte, die teilweise anmuten wie Wesen aus der Tiefe der Meere, Korallenriffe oder Seeanemonen. Alles ist scheinbar schwerelos, weich, offen, fliessend und nach allen Seiten hin beweglich. Und gleichzeitig von einer überraschenden Stabilität.

Bereits früh verfolgte Elke Walter den Weg, skulpturale Kleider zu gestalten, dramatisch selbstbewusste Entwürfe, die ihr internationale Beachtung einbrachten, sowie die Ausstattung des Balletts „Krieg und Frieden“ (2008, Dortmund), aber auch die Beziehung zu der bekannten Architektin Zaha Hadid, deren Lieblingsdesignerin sie lange war. Hier finden Sie weitere Informationen über die Künstlerin im freundlichen PDF-Format.

Die Räume des Haardter Schloss wird Elke Walter innerhalb der gute aussichten heimspiel9 Ausstellung, die aktuelle Arbeiten der Künstler Aras Gökten und Nadja Bournonville zeigt, sowohl mit ihren Textil-Objekten wie auch mit neuen Kleidern bespielen.

ACHTUNG: Pop-Up fällt leider aus!

Die Pop-Up Veranstaltung mit Elke Walter ist öffentlich und eröffnet am Freitag, 8. Juni 2018 um 16 Uhr. Samstag, 9. Juni 2018 ist von 14-20 Uhr und am Sonntag, 10. Juni 2018 von 12-16 Uhr geöffnet. Schauen Sie vorbei – wir und die Künstlerin freuen sich! Adresse: Haardter Schloss, Mandelring 35, D-67433 Neustadt/W., T. +49-(0)6321-970 67 99, ingo@guteaussichten.org

Noch 9 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Markus Uhr & Marian Luft

Sonntag, 13. Mai 2018

Das oben ist die Menschenschlange während Der Langen Nacht der Fotografie vor den Deichtorhallen Hamburg am 25. Januar 2018 bei der Eröffnung von gute aussichten DELUXE und …

… in etwa so sah es an diesem Abend in der Halle aus.
Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Markus Uhr und seiner Arbeit The B-Sides sowie Marian Luft (links) zusammen mit Alain Bieber (rechts), dem Künstlerischen Leiter des NRW-Forum Düsseldorf und Interpreten seiner neuen Werke, fort.

Ironie des Schicksals oder vorbildhafte Kuration? Von The Great sind es in der gute aussichten DELUXE Ausstellung nur ein, zwei Schritte zu den B-Sides von Markus Uhr.

The B-Sides sind gescannte und digital bearbeitete Werbeanzeigen, die in Zeitschriften als Doppelseiten angelegt sind. Aufgrund des Bild zerschneidenden Charakters des Mittelfalzes ist das Layout meist so angelegt, dass nur auf einer Seite Produkt und/oder Model abgebildet werden. Die gegenüberliegende Seite dient als Füllseite und bleibt oft (nahezu) leer: The B-Side. Sie wird von den Anzeigenkunden gekauft, damit der Blick des Betrachters nicht von der intendierten Werbebotschaft abgelenkt wird.

Markus Uhr bedient sich dieser Seiten, befreit sie von Schrift, Markenhinweisen und anderen Elementen und belichtet sie wieder aus. Die Aufnahmen, nun bar jedes erkennbaren Inhaltes und selbst nur noch als Spur vorhanden, weisen eine befremdende, bisweilen bedrückende Leere auf.

Mithilfe dieser Strategie der Dekontextualisierung rückt Markus Uhr, der hier von dem Interpreten seiner Arbeit, dem Künstler und Fotografen Bernhard Prinz (zweiter von rechts) während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 repräsentiert wird, Fragmente und Spuren in den Blick des Betrachters, die im Ausgangsmaterial zwar vorhanden, aber gänzlich unbeachtet waren. Daran knüpfen sich Fragen nach den Zusammenhängen von Kontext, Lesbarkeit und Wahrnehmung, die nur allzu oft auf bereits in unserem Gehirn abgespeicherte Bildmuster zurückgreifen.

Wenn es keine Revolution gibt, muss man eben eine anzetteln! Als Künstler ist dies ein Leichtes und Zündstoff reichlich vorhanden. Für Marian Luft (rechts, im rosa Shirt), hier gerade auf dem Weg in die erste Reihe am 25. Januar 2018 während Der Langen Nacht der Fotografie in den Deichtorhallen Hamburg, bietet die gegenwärtige Kulturproduktion genügend brennbares Material, um eine hemmungslos anarcho-künstlerische Produktivität zu entfalten.

Bezeichnete Luft selbst ein früheres Konvolut mit dem hintersinnigen Titel Back2Politics als eine Ansammlung „politischerSchmierereien“, so wird rasch klar, woraus sich seine künstlerischen Quellen speisen. Er schürft tief in den Sedimenten gesellschaftlicher und politischer „Äußerungen“, zieht sein Netz durch das ungehemmte Rauschen digitaler Datenströme. Was er dort herausfischt, in Bilder, Videos, Objekte, Installationen oder Performances transformiert, kann als „Container für Belange und Praktiken aktuellen Zeitgeschehens“, so Marian Luft, gelten.

Marian Lufts künstlerische Äußerungen sind Kunst gewordene Explosionen visueller Schnipsel, wie sie millionenfach und permanent durch alle medialen Kanäle brausen. Schnittstellen unserer Sozialisierung und mögliche Spuren postkapitalistischer Kontexte, die sich in Form skulpturaler Hypothesen manifestieren.

Wie anders liesse sich Marian Lufts Arbeit angemessen präsentieren? Alain Bieber (Mitte, im blauen Anzug), Künstlerischer Leiter des NRW-Forum, wählte bei Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, dafür die schnelle Form des Rap und erntete tosenden Applaus!

Das menschlich Monströse, die Permanenz, das Stigma und die Sehnsucht nach haptischer Erfahrung kommunizieren unmittelbar und verkörperlichen digitales Leben als Erfahrung der Lust am Bild. Es entstehen multidimensionale Körperbilder unserer Zeit, deren Wünsche und Begehren sich im Verhältnis zum aktuellen medialen Spektakel offenbaren.

Marian Luft (Mitte, rosa Shirt) zusammen mit Freundin Tine (rechts von Luft) gesehen durch die Mobile-Kamera während der Performance The Magic Triangle von einem der sich gerade im Kreis mit trianglelte.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 10 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Sonja Kälberer & Sara-Lena Maierhofer

Samstag, 12. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Sonja Kälberer und ihrer Arbeit Bel Composto sowie Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) zusammen mit Jordan Theodoridis (links), dem Interpreten ihrer neuen Arbeit The Great, fort.

Bel Composto von Sonja Kälberer beginnt in der gute aussichten DELUXE Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg bei Katrin Kamraus Arbeit Spektrum*objekt18(portrait)II und spielt, gekonnt inszeniert, in Alwin Lays Werke, Sara-Lena Maierhofers Zyklus The Great und Markus Uhrs Reihe The B-Sides hinein.

Dabei zeigt die Ausstellung in den Deichtorhallen lediglich 3 Bilder aus der umfänglichen Bel Composto Serie. Vielleicht rührt dies daher, da in Sonja Kälberers Arbeit alles seinen Anfang in einem Raum nimmt. Einem Raum, der sich allmählich wandelt in einen Ort der Zeichen, die in ihrer Deutung offen sind, fließend, flüchtend. Sie schälen sich aus dem Dunkel des Raumes, als Ausdruck wie als konkrete Form, aus den unerschöpflichen Variationen von Materie, Farbigkeit und Licht. Schicht für Schicht trägt die Künstlerin in den Raum hinein.

So erwächst der rohen, unmittelbaren Stofflichkeit vielgestaltiger Materialien nach und nach eine organische Gestalt. Sonja Kälberer entlockt Geweben und Texturen eine Form und den Formen die visuelle Präsenz einer aus der Materie aufsteigenden Kraft. Ihr mächtigster Gehilfe bei diesem Unterfangen ist das Licht. Es ist das Licht Caravaggios (1571- 1610), dessen „chiaroscuro“ das malerische Schaffen des Barock durchflutete. Erst das Licht lässt Kälberers bühnenhafte Illusionslandschaften körperhaft aus den umliegenden Schatten treten. Dem kraftvollen Gegeneinander von Hell und Dunkel entspringen Dynamik, Plastizität und Tiefe. Und erst die Anwesenheit dieses Lichts konstituiert wahrhaftigen wie narrativen Raum. Ganz am Ende bannt die Kamera den Raum ins Bild – Bel Composto.

In Sara-Lena Maierhofers Serie The Great erschafft ein Mann aus dem Nichts ein Imperium. Er beginnt als Sänger auf einem Kreuzfahrtschiff, arbeitet als Staubsaugervertreter. Er begreift den feinen Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Er lernt, die Wünsche der Menschen mit Worten zu erfüllen. Aus dem Nichts errichtet er Häuser, Städte. Seine Imagination ist ansteckend und lockt Investoren.

Er gründet einen Fernsehsender, mehr Menschen sollen teilhaben an seiner Welt. Die Bilder seiner Kanäle und Filme, die Botschaften seiner Magazine, Zeitungen und Werbeagenturen: Er verbreitet, druckt und verkauft seine Version der Wirklichkeit, jeden Tag. Aus Kalkül entscheidet er sich für die politische Bühne, gründet eine Partei. Er verkörpert den Einbruch der Moderne in die Politik, den Aufritt eines „neuen Menschen“, aus Politakteur wird Polit-Actor. Image statt Inhalt, Emotion statt Programm.

Seine Wähler sind sein Publikum. Er verführt das Land mit Versprechen. Everybody can be rich, everybody can be beautiful. Er wird Präsident. Er kontrolliert das private und staatliche Fernsehen und lässt einen künstlichenVulkan in seinem Garten errichten. Die Ausbrüche kontrolliert er per Fernbedienung. Seine Bilder, sein Geld sind allmächtig. Er existiert in einer anderen Welt, außerhalb von moralischen Geboten und physikalischen Gesetzen. Er beherrscht die Gegenwart, die er nach seinen Wünschen formt. Es muss ihm selbst wie ein Traum vorkommen, sein Leben. Berlusconi’s Dream.

The Great, hier interpriert von dem Galeristen Jordan Theodoridis (links) während Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) und Gäste Der langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg gespannt lauschen, betrachtet den Wirklichkeitsverlust eines Politikers. Eine Bilder-Parabel von Macht und Hybris, Politik und Lüge. Berlusconis Geschichte als düsteres Heldenepos: Nicht mehr Mensch, doch der Platz bei den Göttern wird ihm verwehrt.

Und hier, nach so viel göttlichem Wahn- und Hochsinn, der Mann, der’s einfach möglich machte, vor einer Arbeit von Marian Luft in der gute aussichten DELUXE Ausstellung: Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg begleitet gute aussichten seit der Gründung im Jahr 2004 und schreckte nicht vor der Vorstellung zurück, 25 neue Positionen der Preisträger/innen in der Halle zu präsentieren. Ein herzliches Danke Schön! an Dich, lieber Ingo!

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 11 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Alwin Lay & Katrin Kamrau

Freitag, 11. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Katrin Kamrau (Dritte von rechs) sowie Alwin Lay (Zweiter von links) und ihren neuen Arbeiten fort. Ausserdem sehen wir hier die Künstler (v.l.): Tamara Lorenz, Kolja Linowitzki, Katrin Kamrau, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Claudia Christoffel, Nadja Bournonville, Alwin Lay und Marian Luft.

Gleich neben der Arbeit Apples for Sale von Rebecca Sampson springt uns der aus kleinen, fotografischen Formaten bestehende Stern ins Auge, den …

Katrin Kamrau (rechts, mit Schal), hier während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 im Gespräch mit Besuchern der gute aussichten DELUXE Ausstellung, an die Wand konzipiert hat mit dem Titel Spektrum*objekt18 (portrait)II.

SPeKTRuM*objekt18(portrait)II basiert auf der schematischen Wiedergabe eines Farbsterns abgebildet in der Publikation ”The Joy of Photography„ der Eastman Kodak Company aus dem Jahr 1980. Das abgebildete Schema visualisiert den Einfluss unterschiedlicher Dichtekombinationen des Gelbfilters(Y) und des Magentafilters (M) im Farbvergrößerungsgerät auf den Farbabzug. Ein derartiges Abzugsset kann bei der Herstellung von analogen Farbabzügen als Hilfsmittel eingesetzt werden, um durch Vergleich der Farbtönung ein möglichst neutrales Bildresultat zu erzielen. Das Buch, das sich mit den Neuerungen der Kodak Automatik Kameras beschäftigte, warb damit, der einzige Ratgeber auf dem Weg zu einer individuellen Bildsprache zu sein.

Als Installation macht SPeKTRuM*objekt18(portrait)II die schematische Darstellung der Farbtönungen körperlich spürbar. Darüberhinaus wird zur Diskussion gestellt, inwieweit der Aufbau des Farbsterns, das verwendete fotografische Motiv, sowie die Kombination von Text und Bild Rückschlüsse auf die Bildung einer kollektiv verankerten Bildsprache zulassen.

Alwin Lay (links), vor einem Bild von Nicolai Rapp, während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, arbeitet in den Medien Video, Fotografie und Installation. Weniger geht es …

Alwin Lay in seinen Werken um eine bloße Reflexion des Verhältnisses von fotografischen Bild und Skulptur. Vielmehr geht es ihm um ein bewusst initiiertes Spiel mit jenen intuitiven Erwartungshaltungen, wie sie sich aus unseren alltäglichen Erfahrungskontexten ergeben. So zeigen seine Arbeiten z.B. Wunderkerzen, die unaufhörlich brennen oder eine Kaffeemaschine, die sich selbst im Kaffee ertränkt.

Lay nutzt banale Alltagssituationen als Grundlage, um diese durch gezielte Modifikationen ihrer physikalischen, temporalen oder ästhetischen Gesetzmässigkeiten ins Befremdliche, Absurde, oft auch Humoristische zu überführen und damit die Bruchstellen zwischen Bild und Realität kenntlich werden zu lassen.

Und die/der Nächste bitte! An der Nahtstelle der Realität bewegten sich Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten und Kuratorin von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung. Fast 5000 Gäste zählten die Deichtorhallen in dieser Nacht, so viele, wie noch nie.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 12 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Rebecca Sampson

Donnerstag, 10. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Rebecca Sampson und ihrer neuen, dreiteiligen Arbeit Apples for Sale.

Direkt gegenüber von Stefanie Schroeders 2-Kanal-Video 40h, max. 2 Monate präsentiert die gute aussichten DELUXE Ausstellung Rebecca Sampsons neue Arbeit Apples for Sale. Allerdings war und ist es dort, wie wir …

… hier sehen können, niemals so schön leer gewesen, wie oben auf der von Henning Rogge fotografierten Ausstellungsansicht. Ganz im Gegenteil: Rebecca Sampson (Mitte, rotes Kleid) und der Interpret ihrer Arbeit, Roland Wenninger (rechts von Rebecca Sampson, mit Brille), Wissenschaftler Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck München, währdend …

Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg. Wie viele andere Künstler/innen in dieser Nacht, stellt Rebecca Sampson (rotes Kleid, Mitte) den interessierten Gästen ihre Arbeit vor und …

… erklärt hier, was es genau mit den 6 unterschiedlichen Mobile-Phones, die vor ihren Tafelbildern auf einem Podest präsentiert werden, …

… auf sich hat. Die von der Künstlerin selbst kreiierten Mobiles sind, wie auch das zur Arbeit gehörende Buch Apples for Sale, integraler Bestandteil des Werks und eines davon dient dazu, den Katalog, der als Dummy zu durchblättern ist, direkt online in der Ausstellung vorbestellen zu können.

Rebecca Sampson (links) mit der Gründerin von gute ausichten Josefine Raab während der Presse-Previe von gute aussichten DELUXE in Hamburg, beschäftigt sich in Apples for Sale mit indonesischen Hausmädchen, die in Hongkong als Migrantinnen zweiter Klasse unter prekären Umständen in einer weiblichen Parallelgesellschaft leben.

Die jungen, meist muslimischen Frauen, sind oft jahrelang von ihren Familien und potentiellen Sozialpartnern getrennt. Sie werden von ihren Arbeitgebern in ein uniformes Alltagskorsett gezwängt, welches ihnen eine nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit abverlangt.

Frei in HongKong bewegen können sich die Hausangestellten lediglich sonntags, wo sie die öffentlichen Parks und Plätze der Stadt bevölkern. Raum für ein selbstbestimmtes Erkunden und Ausleben ihrer persönlichen Bedürfnisse bleibt kaum.

So verschieben sich ihre sozialen und kulturellen Interaktionen zunehmend in die virtuelle Welt von Facebook, die einen krassen Gegensatz zu der Alltagsrealität als „Maid“ bildet. Auf Facebook sind der individuellen Auslebung persönlicher Hoffnungen, Träume und Wünsche keinerlei Grenzen gesetzt. Um diese Aktionsebene sichtbar zu machen, konzipierte Rebecca Sampson eine Installation mit einer variablen Anzahl von Smart-Phones, auf denen der Betrachter den bizarren Selbstdarstellungen der jungen Frauen folgen kann.

Die Recherche für Apples for Sale wurde im Rahmen des Programms „Grenzgänger China – Deutschland“ der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) gefördert. Den wunderbaren Apples for Sales Katalog können Sie direkt hier anschauen und bestellen.

The gang is ready – einige der Künstler/innen und Interpret/inn/en, die am 25. Januar 2018 bei Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung von gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg dabei waren (v.r.): Christina Werner, Rebecca Sampson, Anna Simone Wallinger, Sarah Strassmann, die Interpreten Amélie Schneider, Wibke von Bonin, Roland Wenniger, Jordan Theodoridis und die Künstler Alwin Lay, Maja Wirkus, Katrin Kamrau, Luise Schröder, Claudia Christoffel und Sara-Lena Maierhofer.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 13 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Stefanie Schroeder

Mittwoch, 9. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Stefanie Schroeder und ihrem 2-Kanal-Video 40h, max. 2 Monate fort, der im Jahr 2017 durch das Projekt- und Arbeitsstipendium, den gute aussichten GRANT ermöglicht wurde.

Ausgehend von Thomas Neumanns Arbeiten im linken Flügel der Ausstellung bewegen wir uns weiter zu Stefanie Schroeder in den hinteren Teil der Deichtorhallen. Ihre 2-Kanal-Video Arbeit 40h, max. 2 Monate, die durch den ersten gute aussichten GRANT realisiert werden konnte, wird auf 2 schlichten Monitoren in der Ausstellung präsentiert.

Die Künstlerin Stefanie Schroeder (Zweite von rechts) zusammen mit Josefine Raab (ganz rechts), der Gründerin von gute aussichten, Ingo Taubhorn (links), Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen und der Preisträgerin Laura Giesdorf während des Langen Tags der Fotografie am 7. April 2018 in Hamburg.

Auf den rechten Weg! Um die Entwicklung ihrer hautpberuflichen Selbständigkeit als Künstlerin zu beschleunigen und ihren Leistungsbezug zu beenden, wurde Stefanie Schroeder vom Arbeitsamt zur Teilnahme an einer Massnahme zur Unternehmensoptimierung angehalten.

Eine in diesem Rahmen ermittelte Entwicklungsprognose bestimmt über den Erhalt oder die (erzwungene) Aufgabe ihrer Selbständigkeit. Ihre Anfrage, den Prozess filmisch zu dokumentieren, wurde abgelehnt. Aus Gesprächsmitschnitten, Hand-Outs und Korrespondenzen setzt Stefanie Schroeder ihre ,,Arbeit an der künstlerischen Unternehmerpersönlichkeit“ in ein Skript um, welches schon vor seiner Fertigstellung in Teilen verfilmt wurde.

Darin treffen die Rollenbilder KünstlerIn, UnternehmerIn und Hartz-4-EmpfängerIn, alle verkörpert durch Stefanie Schroeder, aufeinander. In 40h, max. 2 Monate versucht die Künstlerin Stefanie Schroeder, sich die Frage nach der Vereinbarkeit dieser Rollen und ihren subjektiven Umgang mit dem geforderten Optimierungs-Imperativ zu beantworten.

Dazu unternimmt Schroeder Recherchen in Stockfoto-Portalen und Online-Photoshop-Tutorials, Besuche bei einschlägigen Unternehmer-Treffen, wertet ihr persönliches Traumtagebuch aus und konsultiert Fachliteratur zur Bedeutung von gestrichelten Linien.

Entstanden ist so ein grandioser 45 Minuten Film, bei dem uns – bei allem Grotesken – doch immer wieder das Lachen im Hals stecken bleibt und der ins Hauptprogramm der ARD, am besten gleich nach der Tagesschau, gehört.

Ausführliche Informationen zu 40h, max. 2 Monate und dem gute aussichten GRANT finden Sie hier und hier und hier.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org