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Noch 10 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Sonja Kälberer & Sara-Lena Maierhofer

Samstag, 12. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Sonja Kälberer und ihrer Arbeit Bel Composto sowie Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) zusammen mit Jordan Theodoridis (links), dem Interpreten ihrer neuen Arbeit The Great, fort.

Bel Composto von Sonja Kälberer beginnt in der gute aussichten DELUXE Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg bei Katrin Kamraus Arbeit Spektrum*objekt18(portrait)II und spielt, gekonnt inszeniert, in Alwin Lays Werke, Sara-Lena Maierhofers Zyklus The Great und Markus Uhrs Reihe The B-Sides hinein.

Dabei zeigt die Ausstellung in den Deichtorhallen lediglich 3 Bilder aus der umfänglichen Bel Composto Serie. Vielleicht rührt dies daher, da in Sonja Kälberers Arbeit alles seinen Anfang in einem Raum nimmt. Einem Raum, der sich allmählich wandelt in einen Ort der Zeichen, die in ihrer Deutung offen sind, fließend, flüchtend. Sie schälen sich aus dem Dunkel des Raumes, als Ausdruck wie als konkrete Form, aus den unerschöpflichen Variationen von Materie, Farbigkeit und Licht. Schicht für Schicht trägt die Künstlerin in den Raum hinein.

So erwächst der rohen, unmittelbaren Stofflichkeit vielgestaltiger Materialien nach und nach eine organische Gestalt. Sonja Kälberer entlockt Geweben und Texturen eine Form und den Formen die visuelle Präsenz einer aus der Materie aufsteigenden Kraft. Ihr mächtigster Gehilfe bei diesem Unterfangen ist das Licht. Es ist das Licht Caravaggios (1571- 1610), dessen „chiaroscuro“ das malerische Schaffen des Barock durchflutete. Erst das Licht lässt Kälberers bühnenhafte Illusionslandschaften körperhaft aus den umliegenden Schatten treten. Dem kraftvollen Gegeneinander von Hell und Dunkel entspringen Dynamik, Plastizität und Tiefe. Und erst die Anwesenheit dieses Lichts konstituiert wahrhaftigen wie narrativen Raum. Ganz am Ende bannt die Kamera den Raum ins Bild – Bel Composto.

In Sara-Lena Maierhofers Serie The Great erschafft ein Mann aus dem Nichts ein Imperium. Er beginnt als Sänger auf einem Kreuzfahrtschiff, arbeitet als Staubsaugervertreter. Er begreift den feinen Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Er lernt, die Wünsche der Menschen mit Worten zu erfüllen. Aus dem Nichts errichtet er Häuser, Städte. Seine Imagination ist ansteckend und lockt Investoren.

Er gründet einen Fernsehsender, mehr Menschen sollen teilhaben an seiner Welt. Die Bilder seiner Kanäle und Filme, die Botschaften seiner Magazine, Zeitungen und Werbeagenturen: Er verbreitet, druckt und verkauft seine Version der Wirklichkeit, jeden Tag. Aus Kalkül entscheidet er sich für die politische Bühne, gründet eine Partei. Er verkörpert den Einbruch der Moderne in die Politik, den Aufritt eines „neuen Menschen“, aus Politakteur wird Polit-Actor. Image statt Inhalt, Emotion statt Programm.

Seine Wähler sind sein Publikum. Er verführt das Land mit Versprechen. Everybody can be rich, everybody can be beautiful. Er wird Präsident. Er kontrolliert das private und staatliche Fernsehen und lässt einen künstlichenVulkan in seinem Garten errichten. Die Ausbrüche kontrolliert er per Fernbedienung. Seine Bilder, sein Geld sind allmächtig. Er existiert in einer anderen Welt, außerhalb von moralischen Geboten und physikalischen Gesetzen. Er beherrscht die Gegenwart, die er nach seinen Wünschen formt. Es muss ihm selbst wie ein Traum vorkommen, sein Leben. Berlusconi’s Dream.

The Great, hier interpriert von dem Galeristen Jordan Theodoridis (links) während Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) und Gäste Der langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg gespannt lauschen, betrachtet den Wirklichkeitsverlust eines Politikers. Eine Bilder-Parabel von Macht und Hybris, Politik und Lüge. Berlusconis Geschichte als düsteres Heldenepos: Nicht mehr Mensch, doch der Platz bei den Göttern wird ihm verwehrt.

Und hier, nach so viel göttlichem Wahn- und Hochsinn, der Mann, der’s einfach möglich machte, vor einer Arbeit von Marian Luft in der gute aussichten DELUXE Ausstellung: Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg begleitet gute aussichten seit der Gründung im Jahr 2004 und schreckte nicht vor der Vorstellung zurück, 25 neue Positionen der Preisträger/innen in der Halle zu präsentieren. Ein herzliches Danke Schön! an Dich, lieber Ingo!

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 11 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Alwin Lay & Katrin Kamrau

Freitag, 11. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Katrin Kamrau (Dritte von rechs) sowie Alwin Lay (Zweiter von links) und ihren neuen Arbeiten fort. Ausserdem sehen wir hier die Künstler (v.l.): Tamara Lorenz, Kolja Linowitzki, Katrin Kamrau, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Claudia Christoffel, Nadja Bournonville, Alwin Lay und Marian Luft.

Gleich neben der Arbeit Apples for Sale von Rebecca Sampson springt uns der aus kleinen, fotografischen Formaten bestehende Stern ins Auge, den …

Katrin Kamrau (rechts, mit Schal), hier während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 im Gespräch mit Besuchern der gute aussichten DELUXE Ausstellung, an die Wand konzipiert hat mit dem Titel Spektrum*objekt18 (portrait)II.

SPeKTRuM*objekt18(portrait)II basiert auf der schematischen Wiedergabe eines Farbsterns abgebildet in der Publikation ”The Joy of Photography„ der Eastman Kodak Company aus dem Jahr 1980. Das abgebildete Schema visualisiert den Einfluss unterschiedlicher Dichtekombinationen des Gelbfilters(Y) und des Magentafilters (M) im Farbvergrößerungsgerät auf den Farbabzug. Ein derartiges Abzugsset kann bei der Herstellung von analogen Farbabzügen als Hilfsmittel eingesetzt werden, um durch Vergleich der Farbtönung ein möglichst neutrales Bildresultat zu erzielen. Das Buch, das sich mit den Neuerungen der Kodak Automatik Kameras beschäftigte, warb damit, der einzige Ratgeber auf dem Weg zu einer individuellen Bildsprache zu sein.

Als Installation macht SPeKTRuM*objekt18(portrait)II die schematische Darstellung der Farbtönungen körperlich spürbar. Darüberhinaus wird zur Diskussion gestellt, inwieweit der Aufbau des Farbsterns, das verwendete fotografische Motiv, sowie die Kombination von Text und Bild Rückschlüsse auf die Bildung einer kollektiv verankerten Bildsprache zulassen.

Alwin Lay (links), vor einem Bild von Nicolai Rapp, während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, arbeitet in den Medien Video, Fotografie und Installation. Weniger geht es …

Alwin Lay in seinen Werken um eine bloße Reflexion des Verhältnisses von fotografischen Bild und Skulptur. Vielmehr geht es ihm um ein bewusst initiiertes Spiel mit jenen intuitiven Erwartungshaltungen, wie sie sich aus unseren alltäglichen Erfahrungskontexten ergeben. So zeigen seine Arbeiten z.B. Wunderkerzen, die unaufhörlich brennen oder eine Kaffeemaschine, die sich selbst im Kaffee ertränkt.

Lay nutzt banale Alltagssituationen als Grundlage, um diese durch gezielte Modifikationen ihrer physikalischen, temporalen oder ästhetischen Gesetzmässigkeiten ins Befremdliche, Absurde, oft auch Humoristische zu überführen und damit die Bruchstellen zwischen Bild und Realität kenntlich werden zu lassen.

Und die/der Nächste bitte! An der Nahtstelle der Realität bewegten sich Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten und Kuratorin von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung. Fast 5000 Gäste zählten die Deichtorhallen in dieser Nacht, so viele, wie noch nie.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 12 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Rebecca Sampson

Donnerstag, 10. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Rebecca Sampson und ihrer neuen, dreiteiligen Arbeit Apples for Sale.

Direkt gegenüber von Stefanie Schroeders 2-Kanal-Video 40h, max. 2 Monate präsentiert die gute aussichten DELUXE Ausstellung Rebecca Sampsons neue Arbeit Apples for Sale. Allerdings war und ist es dort, wie wir …

… hier sehen können, niemals so schön leer gewesen, wie oben auf der von Henning Rogge fotografierten Ausstellungsansicht. Ganz im Gegenteil: Rebecca Sampson (Mitte, rotes Kleid) und der Interpret ihrer Arbeit, Roland Wenninger (rechts von Rebecca Sampson, mit Brille), Wissenschaftler Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck München, währdend …

Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg. Wie viele andere Künstler/innen in dieser Nacht, stellt Rebecca Sampson (rotes Kleid, Mitte) den interessierten Gästen ihre Arbeit vor und …

… erklärt hier, was es genau mit den 6 unterschiedlichen Mobile-Phones, die vor ihren Tafelbildern auf einem Podest präsentiert werden, …

… auf sich hat. Die von der Künstlerin selbst kreiierten Mobiles sind, wie auch das zur Arbeit gehörende Buch Apples for Sale, integraler Bestandteil des Werks und eines davon dient dazu, den Katalog, der als Dummy zu durchblättern ist, direkt online in der Ausstellung vorbestellen zu können.

Rebecca Sampson (links) mit der Gründerin von gute ausichten Josefine Raab während der Presse-Previe von gute aussichten DELUXE in Hamburg, beschäftigt sich in Apples for Sale mit indonesischen Hausmädchen, die in Hongkong als Migrantinnen zweiter Klasse unter prekären Umständen in einer weiblichen Parallelgesellschaft leben.

Die jungen, meist muslimischen Frauen, sind oft jahrelang von ihren Familien und potentiellen Sozialpartnern getrennt. Sie werden von ihren Arbeitgebern in ein uniformes Alltagskorsett gezwängt, welches ihnen eine nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit abverlangt.

Frei in HongKong bewegen können sich die Hausangestellten lediglich sonntags, wo sie die öffentlichen Parks und Plätze der Stadt bevölkern. Raum für ein selbstbestimmtes Erkunden und Ausleben ihrer persönlichen Bedürfnisse bleibt kaum.

So verschieben sich ihre sozialen und kulturellen Interaktionen zunehmend in die virtuelle Welt von Facebook, die einen krassen Gegensatz zu der Alltagsrealität als „Maid“ bildet. Auf Facebook sind der individuellen Auslebung persönlicher Hoffnungen, Träume und Wünsche keinerlei Grenzen gesetzt. Um diese Aktionsebene sichtbar zu machen, konzipierte Rebecca Sampson eine Installation mit einer variablen Anzahl von Smart-Phones, auf denen der Betrachter den bizarren Selbstdarstellungen der jungen Frauen folgen kann.

Die Recherche für Apples for Sale wurde im Rahmen des Programms „Grenzgänger China – Deutschland“ der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) gefördert. Den wunderbaren Apples for Sales Katalog können Sie direkt hier anschauen und bestellen.

The gang is ready – einige der Künstler/innen und Interpret/inn/en, die am 25. Januar 2018 bei Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung von gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg dabei waren (v.r.): Christina Werner, Rebecca Sampson, Anna Simone Wallinger, Sarah Strassmann, die Interpreten Amélie Schneider, Wibke von Bonin, Roland Wenniger, Jordan Theodoridis und die Künstler Alwin Lay, Maja Wirkus, Katrin Kamrau, Luise Schröder, Claudia Christoffel und Sara-Lena Maierhofer.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 13 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Stefanie Schroeder

Mittwoch, 9. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Stefanie Schroeder und ihrem 2-Kanal-Video 40h, max. 2 Monate fort, der im Jahr 2017 durch das Projekt- und Arbeitsstipendium, den gute aussichten GRANT ermöglicht wurde.

Ausgehend von Thomas Neumanns Arbeiten im linken Flügel der Ausstellung bewegen wir uns weiter zu Stefanie Schroeder in den hinteren Teil der Deichtorhallen. Ihre 2-Kanal-Video Arbeit 40h, max. 2 Monate, die durch den ersten gute aussichten GRANT realisiert werden konnte, wird auf 2 schlichten Monitoren in der Ausstellung präsentiert.

Die Künstlerin Stefanie Schroeder (Zweite von rechts) zusammen mit Josefine Raab (ganz rechts), der Gründerin von gute aussichten, Ingo Taubhorn (links), Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen und der Preisträgerin Laura Giesdorf während des Langen Tags der Fotografie am 7. April 2018 in Hamburg.

Auf den rechten Weg! Um die Entwicklung ihrer hautpberuflichen Selbständigkeit als Künstlerin zu beschleunigen und ihren Leistungsbezug zu beenden, wurde Stefanie Schroeder vom Arbeitsamt zur Teilnahme an einer Massnahme zur Unternehmensoptimierung angehalten.

Eine in diesem Rahmen ermittelte Entwicklungsprognose bestimmt über den Erhalt oder die (erzwungene) Aufgabe ihrer Selbständigkeit. Ihre Anfrage, den Prozess filmisch zu dokumentieren, wurde abgelehnt. Aus Gesprächsmitschnitten, Hand-Outs und Korrespondenzen setzt Stefanie Schroeder ihre ,,Arbeit an der künstlerischen Unternehmerpersönlichkeit“ in ein Skript um, welches schon vor seiner Fertigstellung in Teilen verfilmt wurde.

Darin treffen die Rollenbilder KünstlerIn, UnternehmerIn und Hartz-4-EmpfängerIn, alle verkörpert durch Stefanie Schroeder, aufeinander. In 40h, max. 2 Monate versucht die Künstlerin Stefanie Schroeder, sich die Frage nach der Vereinbarkeit dieser Rollen und ihren subjektiven Umgang mit dem geforderten Optimierungs-Imperativ zu beantworten.

Dazu unternimmt Schroeder Recherchen in Stockfoto-Portalen und Online-Photoshop-Tutorials, Besuche bei einschlägigen Unternehmer-Treffen, wertet ihr persönliches Traumtagebuch aus und konsultiert Fachliteratur zur Bedeutung von gestrichelten Linien.

Entstanden ist so ein grandioser 45 Minuten Film, bei dem uns – bei allem Grotesken – doch immer wieder das Lachen im Hals stecken bleibt und der ins Hauptprogramm der ARD, am besten gleich nach der Tagesschau, gehört.

Ausführliche Informationen zu 40h, max. 2 Monate und dem gute aussichten GRANT finden Sie hier und hier und hier.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 14 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Tamara Lorenz & Stephan Tillmans

Dienstag, 8. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Tamara Lorenz und ihren 4 Werkgruppen Ismus, Morphopolis, Morphopolis (Plan) & Realsubstrakt sowie Stephan Tillmans neuer Arbeit Durchlichteinheiten fort, die sich im ersten Kabinett des linken Ausstellungsflügel befinden.

Der freie Blick vom Ausstellungs Eingang auf Tamara Lorenz Morphopolis Bilder, die sich im ersten Kabinett des linken Flügels befinden und in der Halle von Nicolai Rapps Arbeit Chicks; Rags; Hopes flankiert werden.

Das erste Ausstellungskabinett mit den Serien (rechts) Morphopolis, Morphopolis (Plan), Ismus und Realsubstrakt von Tamara Lorenz und gegenüber die Arbeit Durchlichteinheiten (links) von Stephan Tillmans, der …

… sich hier, während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, mit einem interessierten Besucher über seine Durchlichteinheiten austauscht.

Tamara Lorenz (links im Bild) mit der Interpretin ihrer Arbeiten, der Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin Wibke von Bonin (rechts, mit Brille), bei der Langen Nacht der Fotografie während der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am 25. Januar 2018, ist Fotografin, Bildhauerin, Gestalterin und Arrangeurin hinter und vor der Kamera. So entwickelt die Künstlerin meist gebaute,  …

… architektonische, räumliche oder auch den Raum verlassende Skulpturen, Collagen und Kompositionen, um sie dann, mit dem Druck auf den Auslöser, in ein Bild zu bannen. Doch um was geht es Tamara Lorenz in der Essenz? Um nichts weniger, als die Befreiung des Bildes vom abgebildeten Gegenstand.

Was wir sehen, wie hier bei Ismus bleibt offen, interpretierbar, fluktuativ und gleichzeitig verschlüsselt. Was wir erkennen oder lesen hat das Abbild verlassen und steht für sich. Nur für sich. Zeit, Raum, Perspektive – alles dahin. Kein Bild hat mehr den Anspruch eine Fotografie im herkömmlichen Sinn zu sein. Und in diesem Sinn dürfte Tamara Lorenz dann wohl DIE Licht-Bildnerin der künstlerischen Avantgarde schlechthin sein.

Die Durchlichteinheiten von Stephan Tillmans, dienen dem Einscannen von fotografischen Negativen. Grundsätzlich befinden sie sich im Deckel von Flachbettscannern und werfen von hinten Licht durch das transparente Negativ, wodurch das Erfassen und Einlesen des Negativs in den Computer überhaupt erst möglich wird. Jede Durchlichteinheit variiert dabei in ihrer Form und Bauweise je nach Hersteller und Modell. Die Gemeinsamkeit liegt einzig in der Funktionsweise und in ihrem Zweck – der digitalen Bildwerdung einer analogen Vorlage.

Die Negative der Serie Durchlichteinheiten wurden mit dem jeweiligen Scanner des zu sehenden Motivs eingescannt. Jeder Scanner hat also eine Abbildung von sich selbst gescannt und bringt damit ein Bild von sich selbst hervor. Die durch das Licht der Apparatur selbst erzeugten Abbildungen sind selbstreferenziell und knüpfen wie frühere Arbeiten von Stephan Tillmans in ihrem Herstellungsprozess an Parameter der konkreten Fotografie an.

Tamara Lorenz (Zweite von links), Stephan Tillmans (Dritter von links) mit der Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab (im Vordergrund mit Mikrophon) und den anwesenden gute aussichten DELUXE Künstlerinnen während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Janaur 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 15 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Felix Dobbert

Montag, 7. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten hier vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Felix Dobbert und seinen 3 Serien Some Flowers, Edges & Random Flowers fort, die sich im mittleren Kabinett des linken Ausstellungsflügel befinden.

Felix Dobbert (Dritter von links) mit den Künstlern (v.l.) Christina Werner, Marian Luft und den Gründern von gute aussichten Stefan Becht und Josefine Raab (rechts) während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Gleich 3 neue Werkgruppen zeigt Felix Dobbert in der Ausstellung gute aussichten DELUXE in Hamburg, hier alle auf einen Blick (v.l.): Eines der grossformatigen Edges, in der Mitte ein Motiv der Some Flowers und rechts die Serie Random Flowers.

Felix Dobbert (Zweiter von rechts) zusammen mit dem Kurator des Hauses der Photographie, Ingo Taubhorn (rechts) und dem Künstler Stephan Tillmans (Vierter von links) während Der Langen Nacht der Fotografie in Hamburg, umkreist in seiner fotografische Praxis das grosse Thema des Stilllebens.

Die metaphorische Aufladung der Sujets und Vanitas-Motive klassischer Stillleben ersetzt Dobbert dabei durch die Fokussierung auf Präsenz und Präsentation des Materials. Edges zeigt auf drei großen Tafelbildern lose Konglomerate von freischwebenden, sich in einem imaginären Raum drehenden Kunststoffteilen. Das Triptychon speist seine visuelle Kraft aus einer betörenden Raumkonstruktion und einem irritierenden Moment der Abstraktion. Bildgegenstand und Bildraum sind zu einem illusionistischen Gebilde verschmolzen, das sich den gängigen Parametern unserer perspektivischen Wahrnehmung völlig wiedersetzt.

Random Flowers (rechts im Bild) ist eine Serie von 12 einzelnen Hortensien, deren Blütenstände additive wie subtraktive Deformationen aufweisen. „Diese forcierten „Fehler“ entstehen im Moment der Aufnahme und wurden nicht nachträglich hinzugefügt.

Hier wurde die Panoramafunktion der Kamera ad absurdum geführt“, sagt Felix Dobbert. Die Bildergebnisse sind genuin fotografisch, was verblüffend an jenen Stellen ist, wo ausschließlich durch die Rechenleistung des Apparates explizit Bildteile verschwinden. Präsentiert vor weißem Grund, gefasst in schlichten, weißen Holzrahmen, erlangen die Random Flowers die Aura einer wissenschaftlichen Reihung, eines modernen Herbariums, das, akribisch bis ins Detail, Varietäten einer noch weiter zu erforschenden Spezies aufzeigt.

Alles so schön blau hier! Das ebenso viel geliebte wie viel fotografierte blaue Motiv der Some Flowers Reihe von Felix Dobbert in der gute aussichten DELUXE Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 16 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Nadja Bournonville

Sonntag, 6. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten hier vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Nadja Bournonville und ihrem Zyklus Blindfell fort, der sich im hinteren Kabinett des linken Ausstellungsflügels befindet.

Nadja Bournonville (zweite von links) mit der Interpretin ihrer Arbeit Blindfell, der lieben Amélie Schneider (zweite von rechts), Bildliebhaberin und Fotografieexpertin und Klaus Hillmann (rechts), Geschäftsführer von Tandem während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Blindfell ist ein Begriff aus dem Altenglischen und bedeutet, jemanden seiner Sehfähigkeit zu berauben. In ihrer gleichnamigen Werkreihe fokussiert Nadja Bournonville Fehlfunktionen unserer visuellen Wahrnehmung.

Die Protagonisten von Bournonvilles Bilder sind nicht selten ihres Augensinns beraubt – mit bedeckten, herausgeschnittenen oder gänzlich schwarzen Augen, wie auch hier die zufällig ausgesuchten Mitwirkenden der Performance The Magic Triangle von Amélie Schneider anlässlich Der Langen Nacht der Fotografie.

Wir „sehen“ mit unserem Gehirn, das unsere Eindrücke in Bruchteilen von Sekunden sortiert, mit vorhandenem Wissen abgleicht und speichert. Es fragt sich, welche Eindrücke bleiben und warum? Was fasziniert oder stößt uns ab, was verliert sich in Unachtsamkeit, in Desinteresse?

Blindfell visualisiert optische Täuschungen. Häufig unscharf, fehlfarbig, doppelt belichtet oder manuell bearbeitet erinnern Bournonvilles Bilder an Irrlichter oder die legendären Elmsfeuer.

Sie erinnern auch die frühen Tage der Fotografie, als man der camera obscura, der geheimnisumwitterten dunklen Kammer, die Fähigkeit zutraute, Unsichtbares und Übersinnliches wie Geister oder spiritistische Erscheinungen ins Bild zu bannen.

Das Glasbild aus Blindfell, handbeschrieben von oben bis unten, frei schwebend im Raum, erzählt einen nicht lesbaren Mythos und gehört sicherlich zu den am meisten bewundernsten und fotografierten Objekten der Ausstellung. Auch das Cover des gute aussichten DELUXE Magazins (unten) zeigt ein Motiv aus Blindfell.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 18 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Thomas Neumann

Freitag, 4. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten hier vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Thomas Neumann und seinen beiden Serien Mori und Ishi, die beiden in Japan entstanden, fort.

Die Werkreihen Mori und Ishi thematisieren in einem weitläufigen Sinn das kulturell geprägte Verhältnis von Mensch und Natur, das sich auch in den jeweiligen Bildtraditionen niederschlägt.

Die Waldbilder der Serie Mori wurden insitu mit einer analogen Großbild-Kamera belichtet. Später sehen wir auf Neumanns detailreichen, zeichnerisch anmutenden Tafelbildern das fotografische Negativ der ursprünglichen Aufnahme.

Die Serie Ishi nimmt Rekurs auf Suiseki – die Verehrung einzelner Steine als Abbildung einer Landschaft – eine weit in die japanische Geschichte zurückreichende kulturelle Praxis. Steine gelten als etwas Besonderes, da sich ihr „Gesicht“, ihre Oberflächenerscheinung, nicht durch des Menschen Hand, sondern einzig durch Witterungseinflüsse herausgebildet hat. Auf kleine Sockel oder Schemel platziert, dienen sie der geistigen Anschauung und Meditation. Neumann setzt in Ishi diverse Exemplare in monumentalen Großaufnahmen (145 x 185 cm) und atemberaubender Tiefenschärfe in Szene und übersetzt mit diesem fotografischen „Trick“ japanische Verehrung in westliches Staunen.

Thomas Neumann (zweiter von rechts) zusammen mit der Journalistin Carla Erdmann (mit Brille) und Jewgeni Roppel (links, mit Mütze) während der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Von Nicolai Rapps installativen Arbeiten (rechts) über Monika Czosnowskas Portraitserie Eliten (links) und Jewgeni Roppels collagenhafter Wandabwicklung (links) von Svetloyar, bildet Thomas Neumanns gewaltiges Ishi Bild den optischen Anziehungspunkt im linken Flügel der Ausstellung.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 19 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Jewgeni Roppel und Georg Brückmann

Donnerstag, 3. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten hier vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Jewgeni Roppel und Georg Brückmann fort.

Seit dem 12. Jahrhundert ranken sich um den See Svetloyar, der in Russland im nördlichen Sibirien liegt, Mythen und Legenden. Der Sage nach ist in diesem See die Stadt Kitezh bei einem Angriff der Mongolen versunken und ruht seither auf dem Grunde des Gewässers. Der Mythos erzählt auch, dass nur jene, die rein im Herzen und der Seele sind, den Weg nach Kitzeh finden werden. Bis heute bietet “das russische Atlanis”, wie Kitzeh auch genannt wird, Anlass, über die angeblich magischen Kräfte, die sich bisweilen im Läuten von Glocken oder dem Erscheinen von Lichtspielen manifestieren zu spekulieren.

Jewgeni Roppels Bilder in seiner Serie Svetloyar folgen dem besonderen Licht an diesem Ort und bannen die Aura, das nicht rational Erfassbare, das spirituelle Moment dieser Umgebung in magisch erscheinende und durchleuchtete Bilder.

Jewgeni Roppel (dritter von links, mit gelber Mütze) und die Interpretin seiner Arbeit, die Journalistin Carla Erdmann (fünfte von links, mit Brille) während der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der Ausstellung von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Direkt gegenüber von Svetloyar eröffnet Georg Brückmann mit seiner Arbeit Kundmanngasse 19 einen Raum ganz anderer Art. Im Jahr 1925 beauftragte Margarethe Stonborough-Wittgenstein den Architekten Paul Engelmann mit dem Bau einer repräsentativen Stadtvilla in Wien, an deren Planung ihr Bruder, der Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) maßgeblich beteiligt war.

Wenn laut Wittgenstein „im Wort ein Abbild der Wirklichkeit erschaffen wird“ kann das Palais in der Kundmanngasse 19 als „hausgewordenes“ Abbild seiner philosophischen Denkweise gelten.

Georg Brückmann entwickelt in seiner Serie aus Innen- und Außenansichten des Palais’ eine Bildwerdung Wittgenstein’scher Prägung und erweckt en passant mit visueller Eloquenz den grossbürgerlichen, intellektuell eigenwilligen Geist seiner Erbauer und Bewohner zu neuem Leben.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 20 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Nicolai Rapp und Monika Czosnowska

Mittwoch, 2. Mai 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten hier vor und beginnen unseren Rundgang so, wie die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg auch aufgebaut ist.

Chicks; Rags; Hopes nennt Nicolai Rapp seinen Werkkomplex, der aus Arbeiten besteht, die in Ghana, Mosambik und Südafrika entstanden sind. Gleich welchem thematischen Komplex Nicolai Rapp sich zuwendet, seine Bildfindungen widersetzen sich jegliche Erwartungshaltung. Der Transfer gebrauchter Kleidung, die Afrikaner als „Kleider toter Weißer“ klassifizieren, da es für sie schlichtweg nicht vorstellbar ist, dass lebende Menschenso etwas hergeben, verschlüsselt Rapp in nahezu abstrakten, skulpturalen Gebilden. Giftige Rauchschwaden in Ghana, hervorgerufen durch die Verbrennung vorwiegend europäischen Elektroschrotts zur Gewinnung der darin verborgenen Rohstoffe, flattern als schrecklich-schöne, in jedem Fall beeindruckende Wolkenformationen auf textilem Grund.

Menschen,die ihre Haut mit ebenso giftigen Cremes, welche in Europa produziert, aber nicht verkauft werden dürfen, versuchen zu bleichen, werden zu hochästhetischen Porträts, deren Gesichts- und Körperkonturen durch Nicolai Rapps manuelle Bearbeitung wolkig verschwimmen.

Gegenüber, wie wir hier sehen können, findet sich die neue, ebenso schlichte wie klassische Arbeit Eliten von Monika Czosnowska.

Monika Czosnowska (rechts), hier zusammen mit dem Interpreten ihrer Arbeit, Klaus Hillmann während Der Langen Nacht der Fotografie am 26. Januar 2018 im Haus der Photographie, widmet ihre fotografische Arbeit nahezu ausschliesslich dem Portrait.

Ihre Aufnahmen plant sie sorgfältig bis in jedes Detail und befreit ihre Protagonisten, wie hier auch bei den Eliten, grundsätzlich von jeglichen individuellen Attributen. Dergestalt fokussiert sich der Blick des Betrachters unmittelbar auf Gestus und Habitus der abgebildeten Personen. Ihre puristische Darstellungsweise legt eine von Zeit und Raum befreite Vision von Anmut und Hingabe offen, die in einer egozentrischen Ära der dauerhaften Selbstdarstellung einen meditativen Betrachtungsraum schafft.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team – wie immer – sehr vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Ausstellungs-Eröffnung: Samstag, 5. Mai 2018, gute aussichten heimspiel9, Haardter Schloss, Neustadt/Weinstrasse

Freitag, 27. April 2018


Was sehen wir hier und was bedeutet „Blindfell“ von Nadja Bournonville?

Ausstellungs-Eröffnung: Am Samstag, 5. Mai 2018, ab 15 Uhr eröffnen wir in unserem Domizil, im Haardter Schloss (Mandelring 35, 67433 Neustadt/Weinstrasse) das gute aussichten heimspiel9 mit Arbeiten der Künstler und gute aussichten Preisträger Nadja Bournonville und Aras Gökten.

Von der 1983 in Schweden geborenen und in Deutschland lebenden Künstlerin Nadja Bournonville präsentieren wir Bilder ihrer neue Arbeit Blindfell, die noch bis 21. Mai 2018 ebenfalls in den Deichtorhallen Hamburg innerhalb der Ausstellung gute aussichten DELUXE zu sehen ist. Nadja Bournonville gehörte 2013/2014 zu den gute aussichten Preisträgern.


Der Mensch in seiner fernen, futuristischen Umgebung? „Arakanum“ von Aras Gökten

Der 1978 geborene und in Hamburg lebende Fotograf Aras Gökten hat türkische Wurzel und gehörte 2015/2016 zum Kreis der gute aussichten Preisträger. Wir stellen seine Preisträger Serie Arakanum vor, mit der Aras Gökten uns einen Blick auf die Metropolis der Zukunft werfen lässt.

Um 15.30 Uhr wird Josefine Raab, die Gründer von gute aussichten, zusammen mit den beiden jungen Künstlern die Ausstellung eröffnen und in deren Werke einführen. Anschliessend bietet das Haardter Schloss Raum für die persönliche Begegnung und das Gespräch.

Hier steht Ihnen die Einladung zur Eröffnung und Ausstellung als PDF zur Verfügung.

Am Sonntag, 6. Mai 2018 ist die Ausstellung von 15-18 Uhr geöffnet.
Bis Sonntag, 7. Oktober 2018 ist das gute aussichten heimspiel9 ausschliesslich nach Anmeldung zu besuchen: T. +49-(0)6321-970 67 99 oder via e-mail: info@guteaussichten.org


Der Stoff, aus dem die Träume und Objekte sind, kreiert von Elke Walter

ACHTUNG, NEUER TERMIN: Unsere exklusive Pop-Up Veranstaltung mit der in Frankreich lebenden Textilkünstlerin Elke Walter eröffnet am Freitag, 8. Juni 2018, um 16 Uhr.
Am Samstag, 9. Juni 2018 und Sonntag, 10. Juni 2018 sind die zauberhaften textilen Objekte, die die Räume des Hardter Schlosses in einen Skulpturen-Garten verwandeln werden, von 13-19 Uhr zu bestaunen.

Zum 15. Mal: gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019 – die Teilnahme-Bedingungen sind online

Dienstag, 24. April 2018

Während die Ausstellung gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast ist und unter dem schönen Titel Viễn Cảnh Xán Lạn – Nhiếp Ảnh Đức Trẻ 2017/2018 bis zum 21. April 2018 im Goethe-Institut Hanoi, Vietnam, zu sehen war, sind wir nicht ganz untätig gewesen.


Alain Bieber, Leiter des NRW-Forum Düsseldorf und im letzten Jahr Mitglied der Jury, demonstriert hier, um was es bei gute aussichten geht

Die Teilnahme-Bedingungen für den nächsten Wettbewerb, gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2018/2019 stehen nun online zur Verfügung.


Der renommierte Düsseldorfer Fotograf Elger Esser wird die Jury von gute aussichten 2018/2019 bei der Arbeit unterstützen (Foto: Nicolas Cattelain)

Bereits zum 15. Mal bietet gute aussichten damit allen jungen Abschluss-Student/inn/en der Fotografie, die an einer deutschen Institution studiert haben, die Möglichkeit ihre Arbeiten einem breiten internationalen Publikum zu präsentieren. Pro Hochschule können maximal 5 Abschluss-Arbeiten eingreicht werden.
Dateline: Freitag, 3. August 2018.

Mehr Infos & die Teilnahme-Bedingungen (PDF) stehen hier.

Für alle gute aussichten Preisträger/innen: Der gute aussichten GRANT, unser Arbeits- und Projektstipendium, geht in die 2. Runde

Sonntag, 15. April 2018


Für den gute aussichten GRANT II das passende Videostil aus Stefanie Schroeders Fim „40h, max. 2 Monate“, den sie mit dem 1. gute aussichten GRANT realisierte

Das Projekt- und Arbeitsstipendium von gute aussichten, der gute aussichten GRANT geht, dank der ebenso freundlichen wie kontinuierlichen Unterstützung von OLYMPUS Deutschland, in die 2. Runde.
Bewerben können sich für den GRANT nun bis zum 11. Mai 2018 alle 122 gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2018 mit einem neuen Projekt. Die Auftakt-Präsentation des gute aussichten GRANT II findet Mitte November 2018 in der Städtischen Galerie Nordhorn statt. Weitere Ausstellungen werden folgen.

Der erste gute aussichten GRANT ging im März 2017 an die Preisträgerin Stefanie Schroeder. Sie realisierte damit ihre Arbeit 40h, max. 2 Monate, einen 45minütigen 2-Kanal-Film der sich dem Thema „Selbstoptimierung“ in all seinen „bunten“ Varianten widmet.


Präsentation des 1. gute aussichten GRANT im August 2017 in Berlin: Stefanie Schroeder (Zweite von rechts), glücklich abgekämpfte 1. Preisträgerin des gute aussichten GRANT, zusammen mit Elisabeth Claussen (rechts) von Olympus, Peter Unterthurner (links), Bildredakteur der Zeitschrift Geo und Josefine Raab (Zweite von links), Gründerin von gute aussichten

40h, max. 2 Monate wurde im August 2017 im Museum für Fotografie in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und erntete standing ovations sowie eine beachtliche Presseresonanz.
Von November 2017 bis Februar 2018 war 40h, max. 2 Monate im NRW-Forum Düsseldorf zu Gast und ist noch bis 21. Mai 2018 in der Ausstellung gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

Wie sehr sich das Konzept der nachhaltigen Förderung durch gute aussichten bewahrheitet, lässt sich auch daran erkennen, dass Stefanie Schroeder mit 40h, max. 2 Monate im März 2018 mit dem 25. Videokunst Förderpreis der GAK, Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen ausgezeichnet wurde.
Die Arbeit ist in Bremen noch bis 13. Mai 2018 zu sehen. Ab dem 7. Juni bis zum 3. September 2018 wird 40h, max. 2 Monate im Landesmuseum Koblenz präsentiert.

Josefine Raab (links), Kunsthistorikerin und Gründerin von gute aussichten, oben zusammen mit der Preisträgerin Stefanie Schroeder, zum GRANT: „Wir danken OLYMPUS herzlich für die weitere, grosszügige Unterstützung des GRANT. Durch die kontinuierliche Begleitung unserer Preisträger wissen wir von vielen neuen Ideen und Arbeiten, die diese gerne realisieren möchten. Für gute aussichten, dessen Philosophie auf Nachhaltigkeit und dem partnerschaftlichen Miteinander beruht, ist der gute aussichten GRANT eine der sinnvollen Bereicherungen unseres langjährigen Engagements zur Förderung fotografischer Talente.“

Neben OLYMPUS wird der gute aussichten GRANT von der Grieger GmbH, Düsseldorf, dem NRW-Forum Düsseldorf, dem Landesmuseum Koblenz, der Städtischen Galerie Nordhorn und dem Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg unterstützt.

Save the Home Run Date: Samstag, 5. Mai 2018, gute aussichten heimspiel9 im Haardter Schloss, Neustadt/Weinstrasse

Dienstag, 3. April 2018

Please, save the next Date: Am Samstag, 5. Mai 2018, ab 15 Uhr präsentieren wir im Haardter Schloss, Mandelring 35, in Neustadt/W., das gute aussichten heimspiel9.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten der jungen Fotografen und gute aussichten Preisträger Nadja Bournonville und Aras Gökten. Blindfell (oben rechts im Bild) heisst die Serie von Nadja Bournonville, die sich mit unserem Sehen und der visuellen Wahrnehmung auseinandersetzt. Aras Gökten zeigt seine Preisträger Arbeit Arkanum (oben links im Bild), die uns einen Blick auf die Metropolis der Zukunft werfen lässt – denken wir! Weitere Infos asap.

Hier steht Ihnen die Einladungskarte zur Eröffnung & Ausstellung als PDF zur Verfügung.

gute aussichten erstmals in Vietnam: „Viễn Cảnh Xán Lạn – Nhiếp Ảnh Đức Trẻ 2017/2018“ ab Mittwoch 28. März 2018 bis 22. April 2018 in Hanoi

Dienstag, 27. März 2018


Das Goethe-Institut in Hanoi, Vietnam

Wir können ja leider kein Vietnamesisch, aber das hier Viễn Cảnh Xán Lạn – Nhiếp Ảnh Đức Trẻ 2017/2018 müsste soviel wie gute aussichten – junge deutsche fotografie 2017/2018 heissen.

Denn ab Mittwoch, 28. März 2018 ist die Ausstellung gute aussichten 2017/2018, in einer sehr schönen, repräsentativen Auswahl, im Goethe-Institut Hanoi (56-58 Nguyen-Thai-Hoc-Str., Ba Dinh) zu Gast. Erstmals betritt gute aussichten damit auch den asiatischen Kontinent.

Die Arbeiten der 8 aktuellen Preisträger werden von den Fotografen und gute aussichten Botschaftern Rebecca Sampson und Jewgeni Roppel (im Bild oben bei der Installation von Stephan Bögels Arbeit „Scenic Utah“) begleitet, die sich nicht nur um den Aufbau und die Installation der Ausstellung kümmern. Vor Ort werden sie ausserdem die Werke der Preisträger und das Projekt bei der Presse-Preview, der Eröffnung und einer Führung vorstellen.

Die Ausstellungs-Eröffnung findet am Mittwoch, 28. März 2018, um 19 Uhr im Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen-Thai-Hoc-Str., Ba Dinh, statt. Hier geht es zur Ausstellungs-Einladung in Deutsch, Vietnamesisch und Englisch. Die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Goethe-Instituts Hanoi zu besuchen.

gute aussichten 2017/2018 ist bis Sonntag, 22. April 2018 in Hanoi zu Gast und wird von dem gleichnamigen Katalog begleitet.Die Leseseprobe (PDF) & ausführliche Informationen zum Katalog stehen hier.