Archiv für die Kategorie "wettbewerb"

gute aussichten 2016/2017: Die im Bild verborgenen Mitglieder der Jury, Nr. V

Dienstag, 30. August 2016

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Natürlich kann jeder die Mitglieder der gute aussichten 2016/2017 Jury auf unserer Website nachlesen. Die Frage, die sich allerdings hier stellt, ist: Wessen Jury-Hand ist hier in den Blumen unterwegs?

Auflösung von gestern: Die Dame, deren schöner Rücken uns entzückt, ist natürlich die Fotografin Herlinde Koelbl, stets neugierige Bilder-Schauerin, die „Grand Dame der deutschen Fotografie“ und in diesem Jahr erstmals Jurymitglied bei gute aussichten.

gute aussichten 2016/2017: Die im Bild verborgenen Mitglieder der Jury, Nr. IV

Montag, 29. August 2016

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Natürlich kann jeder die Mitglieder der gute aussichten 2016/2017 Jury auf unserer Website nachlesen. Die Frage, die sich allerdings hier stellt, ist: Welche der vier Jury-Damen besticht hier ausschliesslich durch ihren schönen Rücken?

Auflösung von gestern: Die Herr im sommerlichen Hemd, der sich versucht dem Auge der Kamera zu entziehen, ist natürlich Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, seit vielen Jahren Jurymitglied und gute aussichten seit Anbeginn an verbunden.

gute aussichten 2016/2017: Die im Bild verborgenen Mitglieder der Jury, Nr. III

Sonntag, 28. August 2016

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Natürlich kann jeder die Mitglieder der gute aussichten 2016/2017 Jury auf unserer Website nachlesen. Die Frage, die sich allerdings hier stellt, ist: Welcher der vier Jury-Herren versucht sich hier dem Bild, das die Kamera einfangen will, zu entziehen?

Auflösung von gestern: Die schöne Dame, die sich hinter dem Mobile verbirgt, ist natürlich Dr. Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin, Kulturjournalistin, seit Jahren Jurymitglied und gute aussichten freundschaftlich verbunden.

gute aussichten 2016/2017: Die im Bild verborgenen Mitglieder der Jury, Nr. II

Samstag, 27. August 2016

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Natürlich kann jeder die Mitglieder der gute aussichten 2016/2017 Jury auf unserer Website nachlesen. Die Frage, die sich allerdings hier stellt, ist: Welche der vier entzückenden Jury-Damen verbirgt sich wohl hinter dem gerade fotografierenden Mobile?

Auflösung von gestern: Die schöne Dame unter dem schönen Sommerhut ist natürlich Amélie Schneider, die Bildchefin des Magazins NEON.

gute aussichten 2016/2017: Die im Bild verborgenen Mitglieder der Jury, Nr. I

Freitag, 26. August 2016

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Natürlich kann jeder die Mitglieder der gute aussichten 2016/2017 Jury auf unserer Website nachlesen. Die Frage, die sich allerdings hier stellt, ist: Welche der vier entzückenden Jury-Damen verbirgt sich wohl unter diesem schönen Sommerhut?

gute aussichten – junge deutsche fotografie 2016/2017: Vielen Dank für die rege Teilnahme!

Donnerstag, 4. August 2016

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So sieht es, nach dem Einsendeschluss (1. August 2016) für gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2016/2017, heute bei uns aus: Es stapelt sich ein bisschen was. Wir danken für die zahlreichen. umfänglichen Einreichungen, die nun erstmal erfasst, gelistet und auf ihre Vollständigkeit geprüft werden. Sollte es bei den Datenträgern oder Informationen Probleme geben, melden wir uns direkt bei Euch. Im Moment sind wir am Zug. Weitere Infos dann asap.

Die fotografische Geschichtenerzählerin: Die renommierte Fotografin Herlinde Koelbl beehrt die gute aussichten 2016/2017 Jury

Sonntag, 19. Juni 2016

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Herlinde Koelbl, in Lindau geboren und in der Nähe von München zu Hause, darf ohne jeden Zweifel als die „Grand Dame der deutschen Fotografie“ bezeichnet werden. Ihre mehr als umfangreichen Arbeiten zeichnen sich durch Konsequenz und Beharrlichkeit aus, ihre Zyklen u.a. zu den Themen Macht, Frauen, Männer, Kinder ist ein Blick eigen, der die Bilder unverwechselbar macht. Neben unzähligen Publikationen, darunter die wegweisenden Bücher „Männer“, „Starke Frauen“, „Jüdische Porträts“ und „Spuren der Macht“ wurde Herlinde Koelbl mit Preisen und Ehrungen geradezu überschüttet. Wenn auf eine Fotografin in Deutschland die Bezeichnung fotografische Geschichtenerzählerin passt, dann auf die Künstlerin Herlinde Koelbl (Foto: Johannes Rodach).

Nun unterstützt Herlinde Koelbl die Arbeit der gute aussichten 2016/2017 Jury – vielen Dank!

Nach dem Fotografen Andreas Gursky, der uns in den ersten beiden Jahre begleitete (2004/2005 & 2005/2006), dem international tätigen Fotografen Juergen Teller (2006/2007), dem Künstler Thomas Demand (2007/2008), dem Maler Norbert Bisky (2008/2009), der Schweizer Videokünstlerin und Fotografin Annelies Strba (2009/2010), dem Fotografen Thomas Ruff (2010/2011), dem virulenten Künstler Jürgen Klauke (2011/2012), dem ebenso freundlichen wie schlagfertigen Fotografen Thomas Struth (2012/2013), dem Fotografen Hans-Christian Schink (2013/2014), dem international renommierten Fotografen Paul Graham (2014/2015) und dem österreichischen Filmregisseur, Produzenten und Drehbuchautor Ulrich Seidl (2015/2016), ist es uns eine Ehre, Herlinde Koelbl in der gute aussichten 2016/2017 Jury begrüssen zu dürfen.

Einsendeschluss für gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2016/2017 ist Montag 1. August 2016. Alle Infos zu dem Wettbewerb und den weiteren Jurymitgliedern stehen hier.

13. Runde: Die Teilnahme-Bedingungen für gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2016/2017 sind online

Freitag, 6. Mai 2016

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Nicht jeder kann seine Arbeit so einfach transportieren, wie die gute aussichten 2015/2016 Preisträgerin Kyung-Nyu Hyun es hier in Koblenz vormacht. Doch der Fantasie sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt…

Wer Selbige und eine fotografische Abschlussarbeit hat und sich dann noch bei gute aussichten 2016/2017 bewerben möchte, der kann jetzt loslegen. Die Teilnahme-Bedingungen für gute aussichten 2016/2017 stehen hier. Dort gibt es auch jede Menge Infos, was bei der Bewerbung zu beachten ist, wer so in der Jury sitzen wird, dass der Einsendeschluss am 1. August 2016 ist und es findet sich der komplette Teilnahme-Bogen als praktisches PDF. Neu ist in diesem Jahr: Bitte keine CDs oder DVDs mehr schicken – die Dinger ruinieren uns regelmässig die Rechner – danke! Also: Alles ausführlich lesen, begutachten und für sich entscheiden, ob Du mitmachen möchtest und kannst: Viel Glück!

2680 Seiten, über 3700 Abbildungen & das alles für noch nicht mal 14 Cent pro Seite: Die 12 gute aussichten Katalog-Bücher

Sonntag, 17. April 2016

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Jedes Jahr die gleichen Fragen: Wie war es im letzten Jahr, bei gute aussichten? Wohin geht der Trend? Wie entwickelt sich die junge Fotografie in Deutschland? Auf was oder wen müssen wir achten? Wer das ganz genau wissen möchte, der greift am besten zu den gute aussichten Katalogen. Denn dort werden nicht nur die 107 Preisträger/innen und ihre 105 Arbeiten seit dem Jahr 2004 ausführlich in Text und Bild vorgestellt, sondern auch alle Jurymitglieder, die gute aussichten Editionsbilder sowie die über 110 Ausstellungen und Aktionen dokumentiert.

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Alle 12 gute aussichten Katalog-Bücher seit 2004: 107 Preisträger, 105 Werke, zusammen 2684 Seiten, über 3700 Abbildungen und das alles für noch nicht mal 14 Cent pro Seite! Hier gehts zum gut lesbaren PDF der 12 gute aussichten Kataloge, da die Grössen, Preise und der Umfang von Jahr zu Jahr variieren.

Bestellen können Sie alle Bücher, mit Ausnahme des Kataloges 2011/2012, in jeder Buchhandlung, jedem Online-Shop oder einfach direkt bei uns via e-mail: info@guteaussichten.org

Ausführliche Informationen zu allen 12 Katalog-Büchern finden Sie hier.

Josefine Raab, die Gründerin von gute aussichten, in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen

Mittwoch, 23. März 2016

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Josefine Raab, die Gründerin des Projektes gute aussichten, hier selbstverständlich professionell von Thomas Ruff ins Bild gesetzt, wurde am 18. Februar 2016 vom Vorstand „wegen ihrer Verdienste um die Photographie zum Ordentlichen Mitglied“ in die Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V. (DGPh) berufen.

Josefine Raab, das Herz, der Kopf und die stets bewegte, bewegende Seele von gute aussichten, gründete im Jahr 2004 in Wiesbadaen das Nachwuchsförderungsprojekt für junge deutsche Fotografie. Seitdem hat gute aussichten für und zusammen mit den 107 Preisträgern mehr als 110 Ausstellungen auf der ganzen Welt organisiert. Seit dem 1. Mai 2015 hat gute aussichten den Statuts einer gemeinnützigen Gesellschaft: gute aussichten gGmbH.

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Zum 1. gute aussichten Handbuch//Manual als PDF (1,5 MB) mit allen Fakten, Zahlen & Namen zu den ersten 12 Jahren, gehts hier.

Weitere, aktuelle Informationen über gute aussichten stehen immer hier.

gute aussichten für die Augen & Ohren & zum Lesen

Dienstag, 16. Februar 2016

Das gute aussichten_heimspiel6 mit den Arbeiten „Erbgericht“ der Preisträger Andrea Grützner und „Moderne Tradition“ von Eduard Zent waren Anlass für die Kollegen des SWR-Fernsehens und -Radios uns zu besuchen und über gute aussichten zu berichten – vielen Dank!

Den Fernsehbeitrag in der SWR Landesart lief am Abend des 16. Januar 2016 und Sie können ihn oben anschauen. Aber nur bis 15. Januar 2017, dann löscht die ARD Mediathek ihn…

Bereits im Dezember 2015 stattet uns der liebe Kollege Theo Schneider einen „Hausbesuch“ ab, der am Samstag, 19. Dezember 2015 im SWR-Radio, auf SWR2 ausgestrahlt wurde. gute aussichten für und auf die Ohren gibt, indem Sie oben auf die Audiodatei klicken.

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„Ein Muss für Fotofans!“, schrieb der freundliche Kollege Holger Pöschl am 5. Dezember 2015 in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ unter der Headline „Der besondere Blick“ über das gute aussichten_heimspiel6. Den gesamten Artikel als PDF finden Sie hier.

Das gute aussichten_heimspiel6 ist noch bis Ende Sonntag, 8. Mai 2016 in unserem Headquarter, dem Haardter Schloss in 67433 Neustadt/W. zu Gast und auf Anmeldung zu besuchen.

Save the Buone Prospettive–Date: gute aussichten 2015/2016 ab Donnerstag, 21. Januar 2016 in Mailand

Mittwoch, 30. Dezember 2015

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Buone Prospettive – das Jahr beginnt in Italien: Am Donnerstag, den 21. Januar 2016, ab 18.30 Uhr eröffnet die Ausstellung gute aussichten 2015/2016 in Mailand, Italien, unter dem Titel Buone Prospettive2.

Wie bei unserer ersten Ausstellung im Herbst 2014 in Mailand handelt es sich um eine Kooperation des Goethe-Instituts und des Instituts Francais. Zusammen mit gute aussichten 2015/2016 werden Arbeiten der französischen Preisträger des Wettbewerbs „Regards sans Limites“ präsentiert, die das CCAM – Centre Culturel André Malraux aus Vandoeuvre, Nancy zusammengestellt hat. Daher auch der durchaus passende, jedoch durch und durch italienische Titel der Ausstellung: Buone prospettive2 – giovane fotografia tedesca e francese.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 21. Januar 2016 ab 18.30 Uhr im Institut Francais, Palazzo delle Stelline, Corso Magenta 63, I-20123 Milano, +39 02 48 59 19 27, statt und ist dort bis zum 25. Februar 2016 zu Gast.

Hier steht Ihnen die Einladungskarte zur Eröffnung und Ausstellung als PDF zur Verfügung. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

gute aussichten 2015/2016: Die neunköpfige Jury musste aus 104 Einreichungen von 36 Institutionen auswählen

Sonntag, 13. September 2015

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Ein Tag im späten August 2015 im Headquarter von gute aussichten in Neustadt/W. und alles ist vorbereitet für die Jurysitzung. Acht Juror/inn/en hat Josefine Raab, die Gründerin des Nachwuchsförderungs-Projektes gute aussichten in diesem Jahr zur Jury dazu gebeten, die sich …

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… hier, rund um den Rechner, versammelt haben. 106 Einsendungen von denen 104 Einreichungen aus 36 Institutionen zum Wettbewerb gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016 zugelassen werden konnten, galt es zu begutachten. Es staunen gerade, vorne links, Ingo Taubhorn, der die sitzende Wibke von Bonin verdeckt, daneben Mona Mönnig (liest!), Ulrich Seidl und Stefan Becht (stehend), Ludger Derenthal und Mario Lombardo (Hände im Gesicht), Amélie Schneider scharf an Josefine Raab vorbei schauend, die vom Computer verdeckt wird. Wie wir sehen können …

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… auch für erfahrene Juroren kein leichtes Unterfangen. Inzwischen ist es Nacht, die Sitzordnung hat sich massiv verändert und dieses Mal wird Mona Mönnig (von Josefine Raab) verdeckt. Lange rede, kurzer Sinn: Die neunköpfige Jury hat, nach vielen intensiven und auch kontroversen Diskussionen, eine sehr gute Entscheidung gefällt, die wir am 26. Oktober 2015 bekannt geben werden. Bis dahin bleiben Sie uns gewogen und freuen sich über weitere Beiträge hier.

 

Eine Liebeserklärung an die Fotografie & die Arbeit mit ihr – von Amélie Schneider

Mittwoch, 19. August 2015

Selten genug können Menschen über das, was sie tun, jeden Tag tun, was sie arbeiten eine vernünftige Beschreibung abgeben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass sie das, was sie tun, nicht so schrecklich gern tun. Noch seltener ist es allerdings, dass jemand eine so wunderschöne Skizzierung dessen gelingt, was er jeden Tag tut. Und sehr gerne tut! Was wir hier von Amélie Schneider lesen dürfen ist schlicht eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie und die tägliche Arbeit damit. Wie das gelingt? Da liebt jemand seinen Job, das Leben und die Fotografie! Eine getextete Sternstunde für die Fotografie frisch serviert aus der Fotoredaktion von NEON.

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Amélie Schneider, 33, (fotografiert von Kathrin Spirk) studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Seit sieben Jahre ist sie Mitglied der Fotoredaktion des Magazins NEON und seit 2015 deren Fotochefin. Amélie ist in diesem Jahr erstmals, neben so bekannten Persönlichkeiten wie der Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin Dr. Wibke von Bonin und dem österreichischen Regisseur und Filmemacher Ulrich Seidl, Mitglied in der Jury von gute aussichten, dem laut SPIEGEL „renommiertesten Wettbewerb für junge Fotografie in Deutschland“. Zusammen mit der Chefredakteurin von NEON, Nicole Zepter legt Amélie Wert auf die kompromisslose Relevanz junger Fotografie im Heft.

Amélie Schneider
In meiner Arbeit ist mir meine Verantwortung gegenüber der Fotografie jeden Tag bewusst. Wir arbeiten sehr gründlich und überlegt und mit einer sehr spürstarken Optik. Ich meine damit, dass jeder für sich prüft, ob es die beste und zeitgemäße Lösung für eine Bebilderung ist, die wir in Druck geben. Vom Moment des Konferierens über die Themen und wie wir sie optisch sehen, über den Austausch darüber mit dem Fotografen bis hin zum fertigen Layout vergehen ca. drei Wochen. Das ist genug Zeit, um eine gute fotografische Arbeit reifen zu lassen.

Oft haben wir mehrere gute Lösungen, Layouts und lassen ein, zwei Nächte verstreichen und sie „reifen“. Morgens komme ich oft ins Büro und frage den Grafiker, mit dem ich die Bildauswahl gemacht habe: „Und, was hast Du heute Morgen gedacht, als Du das Layout gesehen hast?“ Meist weiß man es am nächsten Morgen sofort: „Das ist es“. Dann ist es so gut, dass man es sich immer wieder anschauen muss. Wie ein guter Song, den man auf repeat stellt um ihn richtig in die Venen zu kriegen.

Das Schöne an unserer Arbeit ist der Fluss. Zu spüren, wie sich die Fotografie jeden Tag bewegt. Mit dem Durchforsten von Portfolios und Tumblern Stimmungen einzuatmen. Viele davon sind nicht relevant für konkrete Veröffentlichungen und haben doch Einfluss auf unsre Wahrnehmung. Es kann ein bestimmtes Thema sein, ähnliche Übungen mit Licht und Mitmenschen, ein bestimmter Humor. Man bewegt sich in diesem Dickicht an Momenten und es verdichtet sich, man begibt sich auf die Welle, das ist wirklich surfen.

Plötzlich begegnet man einem Bild, das ungesehen ist und macht einen Screenshot. Es ist noch völlig unklar, was dieses Bild je für eine Verwendung haben wird, aber es muss „gepflückt“ werden. Dieses Pflücken und freezen von Bildern ist Teil meiner Arbeit rund um die Uhr. Dank Instagram spaziere ich den ganzen Tag, auch vor und nach dem Büro, durch Fotografenportfolios. Das Bauchgefühl, mit dem wir als Blattmacher arbeiten, ist jedoch nicht von persönlichem Geschmack geprägt. Es geht immer um den Auftrag des Editierens im Sinne des Mediums. Um die Frage, welche Bilder sind in diesem Monat relevant, welche Aspekte der Fotografie wollen wir fest halten? Was wollen wir sehen, wo wollen wir uns wiederfinden? Das Bündeln und mischen dieser Bilder unserer Generation ist mein Job.

Dabei ist der Aspekt des Mischens besonders interessant. Wir geniessen mit NEON als einem General Interest Magazin, den Vorzug, ein Forum für die verschiedenen Facetten der Fotografie, Mode, Portrait, Inszenierung, Reportage zu sein. Im Moment kombinieren wir sachliche Portrait-Fotografie aus Deutschland oft mit dem lässigen, beiläufigen, warmen Look aus Barcelona und der Bild- und Symbolkraft aus den USA und London. Unser Impressum liest sich oft wie das Line-up eines guten Clubs. Da findet man Residents, die uns seit Jahren begleiten, bei uns die ersten Veröffentlichungen hatten und jetzt kaum noch available sind, weil sie so gut gebucht sind. Genau so wie junge Fotografen, die noch keine bezahlten Jobs hatten, aber eine Nuance in der Fotografie zeigen, die auch wir gerade sehen und im Heft widerspiegeln wollen. Da zögern wir nicht, jemanden sofort für eine feste Rubrik zu buchen.

Der Vorgang ist also dieser: Wir haben einen Überblick, wir spüren etwas in der Fotografie, wir sehen das konkret bei einem jungen Fotografen und stellen es mit ihm für NEON her. Nicht selten übertrifft das Ergebnis die Erwartungen. Das ist dann der schönste Moment. Wenn die Vorstellung des Bildes durch das hergestellte Bild übertroffen wurde. Dann spüren der Fotograf und ich, es ist etwas Neues entstanden. Etwas, das die Fotografie wieder um einen Millimeter fort bewegt hat. Das passiert nicht in jedem Heft, aber wenn es passiert, wissen es beide, Fotograf und Fotoredakteur. Das ist dann mehr als die Summe der einzelnen Teile, wenn das Licht gestimmt hat, die Chemie zwischen Protagonist und Fotograf, wenn etwas passiert, was niemand sich am Schreibtisch vorher hat ausmalen können. Wie bei der Fliege in dem Portrait von Christian Kracht, das Julian Baumann 2008 fotografiert hat. Im richtigen Moment flog sie an und setzte sich auf Christian Krachts Wange.

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Der Schriftsteller und Journalist Christian Kracht, 2008, fotografiert von Julian Baumann

gute aussichten 2015/2016: Die – verdammt stark besetzte – Jury steht fest

Samstag, 15. August 2015

Alles neu macht nicht nur der Mai. Auch der August bringt hervor, was keiner erwartet hat und uns sehr freut. Zu der schon bekannten „Stamm“-Jury – dem lieben Mario Lombardo, der uns schon seit der Geburtsstunde von gute aussichten begleitet, Ingo Taubhorn, dem vorausschauenden Mann der zweiten Stunde und der klugen Wibke von Bonin –, die sich jährlich um die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab, versammelt, kommen in diesem Jahr viele neue, frische Gesichter. Dazu gehören …

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Amélie Schneider, Bildchefin des Magazins NEON, die im Frühjahr bereits an unserer gute aussichten_plattform6 in Hamburg teilnahm und deren Schreibtisch täglich mit neuen, oft jungen Fotografien geflutet wird. Ebenso freuen wir uns über die Teilnahme des renommierten österreichischen Regisseurs und Filmemachers Ulrich Seidl, so dass wir erstmals ein Vertreter der cinematographischen Kunst in der Jury begrüssen dürfen. Neu dabei ist auch Mona Mönnig, Fotografin und gute aussichten-Preisträgerin 2008/2009, womit wir nicht nur die natürliche Erfrischung der Jury befördern, sondern auch das Engagement unserer Preisträger würdigen. In diesem Jahr wieder einmal dabei ist …

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Ludger Derentahl, Leiter des Museums für Fotografie in Berlin, der uns bereits in den Jahren 2006, 2011 und 2012 freundlich in der Jury begeleitete und uns stets mit Rat und Tat unterstützt.

106 Einsendungen haben wir zu gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016 erhalten, von denen 103 Einreichungen aus 36 Institutionen zum Wettberwerb zugelassen wurden. Ergo: Keine leichte Aufgabe, die da auf die Jury zukommt …