Archiv für Juni 2015

Bis 13. August 2015 in Mexico City: „gute aussichten – fotografia joven alemana 2014/2015“ im Goethe-Institut und auf den Strassen der Megacity

Dienstag, 9. Juni 2015

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Bis Donnerstag, 13. August 2015 ist die Ausstellung „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015“ zu Gast im Goethe-Institut Mexico City. Doch nicht nur hier, in der Tolona 43, werden die Arbeiten der acht Preisträgerinnen präsentiert. Denn der hauseigene Bus…

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… des Goethe-Instituts Mexico City wurde komplett mit einem Motiv aus Jannis Schulzes umfangreichen Werk „Quisqueya“ beklebt. Sieht richtig prima aus! Der Bus fährt mehr, als er steht, die Beklebung ist perfekt, schont – laut Goethe-Institut – sogar den Lack und ist zudem die beste mobile Werbung für die Ausstellung, …

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… die die Gründerin von „gute aussichten“, Josefine Raab, am Abend des 28. Mai 2015 eröffnete, um anschliessend die acht Arbeiten der Preisträger vorzustellen.

Wir danken dem gesamten Team des Goethe-Instituts Mexico City, ganz besonders Reinhard Maiworm, Volkmar Liebig, Magdalena Wiener und Lina Hayek, für die freundliche Aufnahme und die exzellente Präsentation der Ausstellung: Muchas gracias!

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gute aussichten – fotografia joven alemana 2014/2015 ist bis Donnerstag, 13. August 2015, im Goethe Institut Mexico City, Tonalá 43, Col. Roma, 06700 Mexiko-Stadt, von Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr zu sehen. Die Einladungskarte als PDF.

Ulrich Seidl, der renommierte österreichische Filmregisseur und Drehbuchautor unterstützt die Jury von „gute aussichten 2015/2016“

Freitag, 5. Juni 2015

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So haben wir uns das immer vorgestellt: Einen Pessimisten, Voyeur, Sozialpronographen, Humanisten, Menschverachter, Provokateur und Unhold an Bord zu haben. Und das sind nur einige der Etiketten, die mensch dem Film-Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Ulrich Seidl so aufdrückt. Der Österreicher, der heute in Wien lebt und auch fotografisch arbeitet, wird die „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016“ Jury beehren und sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Danke.

Filme, die so bildhaft sind, dass sie wie die konsequente Fortführung der Fotografie anmuten und Themen, die so weh tun, dass Otto-Normal-Verbraucher anfängt an den Fingernagelbetten rum zu knabbern – es gäbe wahrlich schlechtere Markenzeichen für einen Regisseur. Und doch wird der Österreicher international mit Auszeichnungen und Preisen für seine Filme geradezu überhäuft. Darunter so brutal realistische Filme wie „Models“ (1998), „Hundstage“ (2001), „Import-Export“ (2007) und die Trilogie: „Paradies: Liebe // Glaube // Hoffnung“ (2012-2014). Natürlich geht es Ulrich Seidl immer um die essentiellen Dinge des Lebens: Liebe und Sex, Einsamkeit und Existenz, Hoffnung und Angst, Beheimatung und Verlorensein. Darunter macht er es einfach nicht. Gut so! Und wenn er kein Filmregisseur wäre, könnten wir ihn glatt für den Detektiv Brenner des Autors Wolf Haas halten. Der kommt auch aus Wien und macht’s auch nicht drunter.

Aber im Ernst: Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme von Ulrich Seidl an der „gute aussichten 2015/2016“-Jury und sind gespannt, was er zu den eingereichten Arbeiten der jungen Talente sagen wird. Weitere Infos zu Ulrich Seidl und seinem umfangreichen Werk finden Sie hier: www.ulrichseidl.com

Einsendeschluss für „gute aussichten 2015/2016“ ist Freitag, 31. Juli 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und die vollständige Jury stehen hier.