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Save the Date: Freitag, 16. November 2018 – gute aussichten GRANT II & CHOICE in der Städtischen Galerie Nordhorn

Sonntag, November 4th, 2018

Einer geht immer: Noch bevor gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2018/2019 am 7. Dezember 2018 in den Technischen Sammlungen Dresden mit seinem umfänglichen Ausstellung Zyklus startet, eröffnet bereits am Freitag, 16. November 2018 um 19 Uhr in der Städtischen Galerie Nordhorn die Ausstellung gute aussichten GRANT II & CHOICE.

Erstmals in Nordhorn präsentiert wird das neue Projekt des gute aussichten GRANT II Preisträgers Holger Jenss „Fall at Lake Victoria“. Wir dürfen gespannt sein: Eine Installation aus Fotografien, Videos und Sound! gute aussichten CHOICE zeigt 7 weitere Positionen von ausgewählten gute aussichten Preisträger/innen – auch spannend: Neue und bewährte Arbeiten stehen sich hier gegenüber.

Hier steht die Einladungskarte, mit ausführlichen Informationen, zu gute aussichten GRANT II & CHOICE als PDF zu Ihrer Verfügung. Kommen Sie vorbei – wir und die Preisträger/innen freuen sich! Weitere Informationen finden Sie hier.

gute aussichten_heimspiel9 in Neustadt/W.: Verlängert bis Sonntag 6. Januar 2019

Freitag, September 28th, 2018

Die Ausstellung gute aussichten_heimspiel9 mit Werken der jungen Künstler und gute aussichten Preisträger Nadja Bournonville (r.) und Aras Götken

…im Haardter Schloss in Neustadt/Weinstrasse wird bis Sonntag 6. Januar 2019 verlängert. Hier steht Ihnen die Einladungskarte zur Ausstellung als PDF zur Verfügung.

Aras Gökten, ganz rechts, bei der Vorstellung seiner Arbeit Arkanum im Mai 2018 im Haardter Schloss. In seiner Serie Arkanum präsentiert der junge Fotograf Bilder von realen Städten, Räumen und der Natur, die die verstörende Ökonomie der Reibungslosigkeit offenlegen: Die Metropolis der Zukunft.

In ihrem Zyklus Blindfell, ein altenglischer Begriff, beschäftigt sich Nadja Bournonville (Mitte) mit Sehstörungen und Irrationen unerer visuellen Wahrnehmung: Wir sehen zuerst einmal mit dem Gehirn und dann mit den Augen. Und somit oft nur das, was wir bereits kennen oder wissen.

Das gute aussichten_heimspiel9 ist bis Sonntag, 6. Januar 2019 im Haardter Schloss, Mandelring 35, D-67433 Neustadt/W. zu sehen. Die Ausstellung präsentiert die Werke Blindfell und Arkanum und ist ausschliesslich nach Anmeldung zu besichtigen: info@guteaussichten.org oder telefonisch +49-(0)6321-970 67 99.

gute aussichten CHOICE & GRANT II ab Freitag 16. November 2018 in der Städtischen Galerie Nordhorn

Sonntag, September 23rd, 2018


„Sonne Afrikas“ tituliert der gute aussichten GRANT II Preisträger Holger Jenss dieses Motiv, das Teil seiner multimedialen Arbeit „Fall at Lake Victoria“ sein wird

Bereits am Freitag, 16. November 2018 eröffnen wir in der Städtischen Galerie Nordhorn, im Südwesten Niedersachens an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, die Ausstellung gute aussichten CHOICE & GRANT II.

Das Projekt- & Arbeitsstipendium gute aussichten GRANT, das wir – dank der Unterstützung der OLYMPUS Deutschland GmbH – seit letztem Jahr an eine/n der 122 gute aussichten Preisträger/innen vergeben können, geht 2018 an Holger Jenss für die zu realisierende Arbeit Fall at Lake Victoria.

Holger Jenss, oben, gehörte 2016/2017 zu den gute aussichten Preisträgern und ist, nach Stefanie Schroeder, die 2017 mit dem gute aussichten GRANT ihren vielbeachteten 2-Kanal-Film 40h, max. 2 Monate realisierte, der zweite junge Künstler, dem gute aussichten die Umsetzung einer neuen Arbeit ermöglichen konnte. Weitere Information zum gute aussichten GRANT finden Sie hier.


Die gute aussichten GRANT II Jury im Mai 2018 in Hamburg (v.l.): Ingo Taubhorn, Amélie Schneider, Josefine Raab, Annika Eichhorn und Thomas Niemeyer

Doch nicht nur die erstmalige Präsentation des gute aussichten GRANT II wird ab dem 17. November 2018 in Nordhorn zu sehen sein. Dr. Thomas Niemeyer, der Leiter der Städtischen Galerie Nordhorn, war nicht nur Mitglied der gute aussichten GRANT II Jury, sondern ist dem Projekt und einigen der Preisträger/innen bereits seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.

So hat Thomas Niemeyer sich, seinen Galerie Räumlichkeiten entsprechend, eine Auswahl von gute aussichten Arbeiten, zu der auch Carmen Catutis Zyklus Marmarilo (oben) gehört, zusammengestellt. gute aussichten CHOICE wird ausserdem folgende Künstler/innen und gute aussichten Preisträger/innen mit…

…ihren Werken präsentieren: Nadja Bournonville – Blindfell (oben das Motiv Figure), Markus Georg – Die Macht der Bilder, Sara-Lena Maierhofer – Dear Clark, Tamara Lorenz – ISMUS, Realsubstrakt, Morphopolis & Morphopolis Plan, Helena Schätzle – Die Zeit dazwischen – 9645 Kilomter Erinnerung und Daniel Stubenvoll – Saubere Arbeit.


Video Still aus „Fall at Lake Victoria“, das uns schon erahnen lässt, um was es Holger Jenss in seinem neuen Werk so gehen könnte

Die Ausstellung gute aussichten CHOICE & GRANT II eröffnet am Freitag, 16. November 2018 um 19 Uhr in Anwesenheit der jungen Künstler/innen und der Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab in der Städtischen Galerie Nordhorn, Vechteaue 2, 48529 Nordhorn, Tel. +49-(0)5921-971-100, www.staedtische-galerie.nordhorn.de. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

Die Ausstellung gute aussichten CHOICE & GRANT II ist bis Sonntag, 27. Januar 2019 in Nordhorn zu Gast. Der gute aussichten GRANT II ist ab 12. April 2019, zusammen mit gute aussichten 2018/2019 im Landesmuseum Koblenz, Festung Ehrenbreitstein und ab 11. Juli 2019 im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

Der gute aussichten GRANT, das Projekt- & Arbeitsstipendium für gute aussichten Preisträger/innen, wird durch die OLYMPUS Deutschland GmbH ermöglicht in freundlicher Zusammenarbeit mit der Grieger GmbH, Tandem Kunsttransporte, der Städtischen Galerie Nordhorn, dem Landesmuseum Koblenz, dem NRW-Forum Düsseldorf und dem Haus der Photographie, Deichtorhallen, Hamburg.

4 x on the road & on view: gute aussichten gerade in Mexico City, Koblenz, Lüneburg & Neustadt/W.

Dienstag, Juli 17th, 2018

Bis Freitag, 20. Juli 2018 ist die Ausstellung gute aussichten – junge deutsche fotografie 2017/2018 unter dem schönen Titel Buenas Perspectivas 2017/2018 in Mexico City zu Gast. Josefine Raab (Dritte von rechts) präsentiert Journalist/inn/en im Museo de la Cancilleria die Preisträger-Arbeiten „Familie werden“ von Rie Yamada (links) und „Nonplusultra“ Janosch Boerckel (rechts).

Kein volles Haus, aber einen ganz schön vollen Hof im Museo de la Cancilleria im Herzen der Millionen Metropole am Eröffnungsabend der Ausstellung, dem 31. Mai 2018.

Buenas Perspectivas 2017/2018 ist bis Freitag, 20. Juli 2018 im Museo de la Cancilleria, Av. República de El Salvador 47, Centro Histórico, Centro, 06000 Ciudad de México, zu Gast. Weitere Informationen zu den 8 Preisträger/innen und ihren Arbeiten finden Sie hier, weitere Informationen zu der Ausstellung in Mexico City stehen hier (Deutsch) und hier (Spanisch).

Die 8 gut gelaunten gute ausichten 2017/2018 Preisträger/innen Anfang Juni 2018 in Koblenz (v.l.): Julian Slagman, Rie Yamada, Ricardo Nunes, Alexandra Polina, Alba Frenzel, Stephan Bögel, Janosch Boerckel und Laura Giesdorf. Weitere Informationen über die Preisträger und ihre Werke können Sie hier ansehen und lesen (TOP 8 in der Liste).

Die letzte gute aussichten 2017/2018 Ausstellung in Deutschland wird noch bis Sonntag, 9. September 2018 im Landesmuseum Koblenz, Festung Ehrenbreitstein zu sehen sein. Hier finden Sie die Einladungskarte als PDF.

Besucher/innen bestaunen Rie Yamadas Arbeit „Familie werden“ in der Festung Ehrenbreitstein. Unter der Headline „So vielfältig ist die junge Fotografie“ schrieb Anke Mersmann am 13. Juni 2018 in der Rhein-Zeitung über gute aussichten 2017/2018: „Diese präsentierten Arbeiten sind also ein Konglomerat eines Jahrgangs junger Fotografen in Deutschland – und so individuell jeder von ihnen ist, so eigenständig sind auch ihre Positionen und ihre künstlerischen Strategien.“ Hier gehts zum gesamten Artikel als PDF.

gute aussichten – new positions präsentiert noch bis Sonntag, 5. August 2018 in der Kunsthalle der KulturBäckerei im schönen Lüneburg 11 neue fotografische Positionen der gute aussichten Preisträger/innen Nadja Bournonville, Georg Brückmann, Monika Czosnowska, Kolja Linowitzki, Tamara Lorenz, Thomas Neumann, Nicolai Rapp, Jewgeni Roppel, Rebecca Sampson, Stefanie Schroeder und Anna Simone Wallinger. Weitere Informationen über die Ausstellungen in Lüneburg finden Sie hier.

Eröffnung der gute aussichten – new positions Ausstellung am Sonntag, 8. Juli 2018 in Lüneburg vor Rebecca Sampons „Apples for Sale“ (Tableau, links) und Nadja Bournonvilles Serie „Blindfell“ (rechts). Davor steht Kristin Halm, Künstlerische Mitarbeiterin der Kunsthalle in der KulturBäckerei, links von ihr Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten und Kuratorin der Ausstellung und Carsten Junge (im Jackett), Hausherr und Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Lüneburg.  Ausführliche Informationen zur Ausstellung lesen Sie hier. Die Einladungskarte zur Ausstellung als PDF steht hier.

„Den roten Teppich ausgelegt“ titelt denn auch Frank Füllgrabe in der Landezeitung Lüneburg am 9. Juni 2018 seine Geschichte über gute aussichten – new positions. Noch bis Sonntag 5. August 2018 in der Kunsthalle der KulturBäckerei Lüneburg zu Gast. Wer den ganzen Artikel lesen möchte, klickt hier für das PDF-Format.

Die beiden Künstler/in und Protagonisten des gute aussichten_heimspiels9, das bis Sonntag, 7. Oktober 2018 im Haardter Schloss in Neustadt/Weinstrasse zu sehen ist (v.r.): Nadja Bournonville und Aras Gökten, …

… der hier seine umfangreiche Arbeit „Arkanum“ präsentiert, mit er 2015/2016 zu den gute aussichten Preisträgern gehörte.

Nadja Bournonville, frontal, mittig, gute aussichten Preisträgerin 2013/2014, stellt ihre neue fotografische Serie, „Blindfell“ vor und wird dabei von Josefine Raab (vor der Wand) unterstützt. Hier finden Sie die Einladungskarte zur Ausstellung als PDF.

Das gute aussichten heimspiel9 ist bis 7. Oktober 2018 im Haardter Schloss, 67433 Neustadt/W. ausschliesslich auf Anmeldung zu besuchen. Schreiben: info@guteaussichten.org oder anrufen: +49-63221-970 67 99. Danke!

gute aussichten 2017/2018 wird von dem Katalog gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 (Deutsch/Englisch) begleitet. Er ist in der streng limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschienen. Das schöne Titelmotiv stammt aus der Arbeit „Masks, Myths and Subjects“ von Alexandra Polina. Vorgestellt werden auf 224 Seiten nicht nur die 8 Preisträger/innen und ihre ausgezeichneten Werke in Bild und Text. Readerformt 16,5 cm x 24 cm, broschiert, Softcover, 373 Abbildungen, ISBN 978-3-981935-50-9, Preis 20,- Euro. Weitere Informationen und die kostenlose Leseprobe finden Sie hier. Bestellungen bitte direkt an: info@guteaussichten.org

Von wegen Sommerpause: gute aussichten – new positions von Sonntag, 8. Juli 2018 bis 5. August 2018 in Lüneburg

Montag, Juni 25th, 2018


Das Motiv der Einladungskarten ist von Jewgeni Roppel aus seiner Arbeit „Svetloyar“

Save the Date: Am Sonntag, 8. Juli 2018, eröffnen wir in der Kunsthalle der KulturBäckerein in Lüneburg (gute 1/2 Stunde südlich von Hamburg) die Ausstellung gute ausichten – junge deutsche fotografie: new positions, die 11 frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015 vorstellen wird. Die Kuration der Ausstellung hat die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab übernommen. Mit neuen Arbeiten der Künstler/innen: Nadja Bournonville, Georg Brückmann, Monika Czosnowska, Kolja Linowitzki, Tamara Lorenz, Thomas Neumann, Nicolai Rapp, Jewgeni Roppel, Rebecca Sampson, Stefanie Schroeder und Anna Simone Wallinger. Weitere Informationen über die Ausstellungen in Lüneburg.

Hier finden Sie die Einladungskarte zur Ausstellung im PDF-Format. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!


Anna-Simone Wallinger zeigt das Sommermotiv schlechthin aus ihrer Arbeit „Sodade“

Termin: Eröffnung, Sonntag, 8. Juli 2018, 12.30 Uhr in Anwesenheit von Josefine Raab, der Gründerin von gute aussichten, Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und zahlreichen jungen Künstler/innen.
Ort: KulturBäckerei, Dorette-von-Stern-Str. 2, D-21337 Lüneburg, T. +49-(0)4131- 8643248, kontakt(a)kulturbäckerei.de, www.kulturbaeckerei-lueneburg.de

Save the next Date: gute aussichten 2017/2018 ab Donnerstag, 7. Juni 2018 im Landesmuseum Koblenz

Donnerstag, Mai 24th, 2018

Kaum hat die Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg ihre Pforten geschlossen, eröffnet gute aussichten – jung deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 auch schon wieder im Landesmuseum Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein.

Die Ausstellungs-Eröffnung findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, ab 19 Uhr in Anwesenheit der 8 Preisträger/innen Stephan Bögel (Ostkreuzschule Berlin), Janosch Boerckel (Fachhochschule Bielefeld), Alba Frenzel (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Laura Giesdorf (Berliner Technische Kunsthochschule), Ricardo Nunes (Hochschule für Künste Bremen), Alexandra Polina (Fachhochschule Bielefeld), Julian Slagman (Neue Schule für Fotografie Berlin) und Rie Yamada (Kunsthochschule Berlin-Weißensee) in der Festungskirche statt. Weitere Informationen zu den Preisträger/innen und ihren Arbeiten stehen hier und hier.

In das Projekt und die 8 Arbeiten wird Josefine Raab, Kunsthistorikerin und Gründerin von gute aussichten einführen, die Begrüssungsworte wird Thomas Metz, der Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz an Sie richten. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

Hier steht Ihnen die komplette Einladungskarte als PDF zur Verfügung.

gute aussichten 2017/2018 ist bis 9. September 2018 zu Gast in Koblenz und wird von dem Katalog gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 (Deutsch/Englisch) begleitet. Er ist in der streng limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschienen. Das schöne Titelmotiv stammt aus der Arbeit „Masks, Myths and Subjects“ von Alexandra Polina. Vorgestellt werden auf 224 Seiten die 8 Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke. Readerformt 16,5 cm x 24 cm, broschiert, Softcover, 373 Abbildungen, ISBN 978-3-981935-50-9, Preis 20,- Euro. Weitere Informationen und die kostenlose Leseprobe finden Sie hier. Bestellungen bitte direkt an: info@guteaussichten.org

Save the Date: gute aussichten 2017/2018 ab Donnerstag, 31. Mai 2018 in Mexico City

Mittwoch, Mai 23rd, 2018

Am Donnerstag, 31. Mai 2018, 18.30 Uhr eröffnet, auf Einladung des Goethe-Instituts Mexico, die nächste internationale Ausstellungsstation von gute ausichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 im Museo de la Cancilleria (Av. República de El Salvador 47, Centro Histórico, Centro, 06000 Ciudad de México) im Herzen der Millionenstadt Mexico City. Oder, so der schöne Titel von gute aussichten auf Spanisch: Buenas Perspectivas 2017/2018.

Wir zeigen die Werke der 8 gute aussichten 2017/2018 – Preisträger/innen in einer sehr schönen repräsentativen Auswahl. Weitere Informationen zu den Preisträger/innen und ihren Arbeiten finden Sie hier, weitere Informationen zu der Ausstellung in Mexico City stehen hier (Deutsch) und hier (Spanisch).

Die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab (rechts, während der Eröffnung von gute aussichten 2017/2018 im Februar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, zusammen mit Ingo Taubhorn) wird am Eröffnungsabend der Ausstellung in Mexico City in das Projekt und die 8 Arbeiten einführen.

Die Ausstellung Buenas Perspectivas 2017/2018 ist bis Freitag, 20. Juli 2018 zu Gast in Mexico City.

gute aussichten 2017/2018 wird von dem Katalog gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 (Deutsch/Englisch) begleitet. Er ist in der streng limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschienen. Das schöne Titelmotiv stammt aus der Arbeit „Masks, Myths and Subjects“ von Alexandra Polina. Vorgestellt werden auf 224 Seiten die 8 Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke. Readerformt 16,5 cm x 24 cm, broschiert, Softcover, 373 Abbildungen, ISBN 978-3-981935-50-9, Preis 20,- Euro. Bestellungen bitte direkt an: info@guteaussichten.org

Nur noch Heute, Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE, wir sagen Danke Schön!

Montag, Mai 21st, 2018

Die Gründerin, die Kunsthistorikerin, Kuratorin und gute Seele von gute ausichten, Josefine Raab (Mitte, mit Kamera) am Abend des 25. Januars 2018 im Kreis der Künstler/innen und Interpret/inn/en bei der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung und Der Langen Nacht der Fotografie in den Deichtorhallen Hamburg, fotografiert von Birgit Wingrat (danke!).

Bis heute, Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellten Ihnen hier, in Form eines Rundganges durch die Ausstellung im Haus der Photographie, Deichtorhallen, in den letzten Wochen alle 25 ausgezeichneten Arbeiten en Detail vor. Den letzten Ausstellungstag nutzen wir, um uns – neben den Künstler/inne/n – bei ALLEN zu bedanken, die gute aussichten DELUXE in Hamburg unterstützt und gefördert haben. An erster Stelle ist Ingo Taubhorn (links), Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, hier zu sehen mit unseren lieben Interpretinnen Amélie Schneider und Dr. Wibke von Bonin bei Der Langen Nacht der Fotografie – vielen Dank!

Was wären wir nur ohne das immer extrem engagierte Aufbau-Team der Deichtorhallen? Christian, der Leiter des Aufbau- und Hänge-Teams, mit seinem beliebten Ermöglichungs-T-Shirt der Ausstellung „CAN“ (geht nicht, gibts nicht), das hier stellvertretend …

… für alle steht, die wie hier der Techniker bei den Objekten von Rebecca Sampson, in mühsamer Kleinarbeit, immer wieder das ermöglichen, was die Künstler/innen sich – in ebensolcher Kleinarbeit- ausgedacht haben: Ein herzliches Danke Schön an das Aufbau- & Technik-Team!

Die freundlichen Damen von der Presse sorgen für die reibungslose Kommunikation: Die liebe Angelika Leu-Barthel (links), Leiterin der Kommunikation in den Deichtorhallen und seit 15 Jahren unsere verlässliche Ansprechparterin, zusammen mit ihrer unglaublich hilfsbereiten Assistentin Lea Müller, die sich …

… zusammen mit Matthias Schönebäumer (rechts), hier zusammen mit der Kuratorin der Deichtorhallen, Annette Sievert, darum kümmern, dass alle Kolleg/inn/en der Medien stets gut mit gute aussichten, in diesem Fall dann mal DELUXE, versorgt werden: DANKE!

Der Mann der guten Stunde: Magnus Pölcher (links), Kuratorischer Assistent am Haus der Photographie, Deichtorhallen, hier zusammen mit der Künstlerin Claudia Christoffel, kümmerte sich um all die unzähligen Details (Listen, Listen, Listen!), die bei einer Ausstellung wie gute ausichten DELUXE nötig sind. Lieber Magnus: Ganz herzlichen Dank!

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Interpret/inn/en, die Die Lange Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 durch ihre persönlichen „Interpretationen“ der präsentierten Arbeiten zu einem einzigartigen Erlebnis machten und so, mit uns gemeinsam, dem Medium Fotografie ganz neue Türen öffneten! DANKE in alphabetischer Reihenfolge: Peter Bialobrezski, Fotograf und Professor; Alain Bieber, Künstlerischer Direktor NRW-Forum Düsseldorf; Dr. Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin; Carla Susanne Erdmann, Fotografie-Journalistin; Klaus Hillmann, Geschäftsführer Tandem Kunsttransporte; …

Stefan Kiefer, DJ Captain Shakti/Groove Jazz, der unter radikal erschwerten Bedingungen für den gelungenen musikalischen Rahmen Der Langen Nacht der Fotografie in den Deichtorhallen sorgte;  …

Katja Kullmann (Zweite von links bei der Interpretation der Arbeiten von Tamara Lorenz, links), Schriftstellerin, Journalistin & Themenchefin der TAZ; Bernhard Prinz, Künstler & Professor für Fotografie; Dr. Sabine Schnakenberg, Sammlungskuratorin am Haus der Photographie; Amélie Schneider, Bildchefin des Magazin Neon & Fotografie Liebhaberin; Ingo Taubhorn, Kurator Haus der Photographie; …

Jordan Theodoridis (Zweiter von rechts), Galerist, hier bei der Vorstellung durch Ingo Taubhorn (rechts) zusammen mit dem Interpreten Werner Widmer (Zweiter von links), Gestalter & Galerist, die beide – ohne jeden Zweifel – zu den best angezogensten Männern Der Langen Nacht der Fotografie gehörten – einfach top!; Babette Marie Werner, Kunsthistorikerin & Kuratorin und …

Roland Wenninger (rechts), Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck, hier zusammen mit Rebecca Sampson (rotes Kleid, mitte), der ihre Arbeit gleich zwei Mal während Der Langen Nacht der Fotografie den fast 5000 begeisterten Besuchern vorstellte.

Wir danken allen Fotogra/inn/en, die Die Lange Nacht der Fotografie und die Ausstellung gute aussichten DELUXE ins Bild gebannt haben. Vorweg der gute aussichten Preisträgerin und Fotografin Julia Steinigeweg, die am 25. Januar 2018 keine Mühe und kein Hindernis scheute, um zu exzellenten Bildern zu gelangen – Danke!, liebe Julia! Ausserdem danken wir den Fotografen: Henning Rogge, für seine vorzüglichen ….

… Ausstellungsansichten, hier der linke Ausstellungsflügel der Deichtorhallen, sowie Emanuel Raab und Birgit Wingrat für ihre Fotografien. Ein herzlicher Dank geht an den Intendanten der Deichtorhallen Hamburg, Dr. Dirk Luckow für sein Vertrauen in unsere Arbeit und den Kaufmännischen Geschäftsführer des Hauses Bert Kaufmann.

Ohne sie, hätten wir die gute aussichten DELUXE Ausstellung in Hamburg und Die Lange Nacht der Fotografie nicht realisieren können – ganz herzlichen Dank an: OLYMPUS Deutschland, das wunderbare Hotel Wedina, an Fritz-Kola (tolle Zusammenarbeit!), Nomos Glashütte, Grieger GmbH, TANDEM Kunstransporte und die Ratsherrn Brauerei. Sowie: Dr. Tas Skorupa, Mario Lombardo & seinem Team, dem gesamten Team des Goethe-Instituts Mexico City und allen Mitarbeiter/inne/n der Deichtorhallen Hamburg!

Das war der –gute– Plan! Das gesamte, 5seitige Danke Schön finden Sie in unserem gute aussichten DELUXE Magazin.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 4 Tage, bis Pfingstmontag 21. Mai 2018, 20 Uhr in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Christina Werner

Freitag, Mai 18th, 2018

Bitte jetzt eintreten! Der Besucherandrang bei Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am Abend des 25. Januars 2018 in den Deichtorhallen Hamburg war geradezu überwältigend.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Christian Werner (rechts) fort, hier zusammen mit der Künstlerin Luise Schröder (links), beide gut gelaunt, im Januar 2018 beim Aufbau der Ausstellung gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg.

Wir verlassen im rechten Ausstellungsflügel der Halle die Installation von Marian Luft und schlendern an den B-Sides von Markus Uhr (rechts) vorbei zu der komplexen, raumgreifenden Arbeit Reflecting Pools (links) von Christina Werner.

Wie wir hier sehen gehört das grossformatige LED-Display von Reflecting Pools nicht nur während der Langen Nacht der Fotografie zu den beliebtesten und am meisten fotografierten Werken der Ausstellung gute aussichten DELUXE. Auf der …

… dem LED-Display gegenüber liegenden Wand befinden sich die eher kleinformatigen Fotografien der vierteiligen Arbeit Reflecting Pools, auf deren Oberfläche sich das Licht der LEDs spiegelt, wie…

… wir hier, links, sehen. Rechts davon kommen das Video und das Buch der Arbeit zum Einsatz. Am 12. September 2011 wurde nach einer achtjährigen Planungs- und Bauzeit das „National September 11 Memorial and Museum“ am Ground Zero in New York City von dem damaligen Präsidenten der USA, Barack Obama, der Öffentlichkeit übergeben.

Christina Werner (zweite von links) zusammen mit dem Interpreten iher Arbeit, dem Fotografen und Künstler Peter Bialobrzeski(rechts) während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, geht in ihrer fotografischen Erkundung eines in jeder Hinsicht „verminten“ Geländes der Frage nach, wie Erinnerungskultur gestaltet, von politischen Kräften instrumentalisiert und von den Menschen gelebt wird.

Die Bilder ihres Parcours, in dem sie das Gelände, Ground Zero vom nördlichen bis zum südlichen Wasserbassin einmal umrundet, sind auffallend distanziert. Beinahe hat es den Anschein, als versuche auch die Fotografin für das Abwesende eine Form zu finden, das einem unsichtbaren Gespinst gleich über dem Areal des Memorials nistet.

Die Kühle der Blautönung, die Christina Werner für ihre Aufnahmen gewählt hat, trägt ein ihres dazu bei, eine befremdliche Leblosigkeit zu erzeugen. Selbst die Menschen wirken wie eingefroren. Immer wieder nimmt die Kamera Spuren massiver Bewachung in den Blick: Betonsperren, Polizeiwagen, Zäune. Im begleitenden Video knattern Hubschrauber im wolkigen Blau. Ihnen haftet eine bedrohliche Aura an, etwas Namenloses, das das friedliche Alltagsgezwitscher auf den Straßen zu jeder Sekunde zunichte machen kann. Auf dieser Folie erscheint die Allgegenwart der amerikanischen Flagge als Versuch, Stärke zu demonstrieren und das kollektive Trauma zu heilen, das die Attacke auf die Türme in den Seelen der Menschen hinterlassen hat.

Künstlerinnen und Interpretinnen bei Der Langen Nacht der Fotografie während der Eröffnung der Ausstellung gute aussichten DELUXE in der erste Reihe am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg. Der Kurator am Haus, Ingo Taubhorn (rechts) kündigt die unterschiedlichen Performances, Künstler/innen und Interpret/inn/en an.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 8 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Sarah Strassmann & Luise Schröder

Montag, Mai 14th, 2018

Das Plakat der Ausstellung gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg mit einem der grossformatigen Scatter Faces aus Sarah Strasmanns umfänglicher Arbeit Expanded Pictures.

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Mit denen hier gehts weiter, scheinen Ingo Taubhorn (l.) und Josefine Raab während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg zu sagen. Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Sarah Strassmann und ihrer Arbeit Expanded Pictures sowie Luise Schröder mit ihrer Video-Arbeit Ein nationales Denkmal…, fort, deren Werke in den Kabinetten des rechten Ausstellungsflügels gezeigt werden.

Von der Revolution zur globalen Strukturierung: Wir verlassen den Hallenbereich der gute aussichten DELUXE Ausstellung bei Marian Lufts Arbeit (rechts im Bild) und betreten, direkt gegenüber, das Kabinett, in dem Sarah Strassmanns fünfteiliges Werk Expanded Pictures präsentiert wird.

Dort finden wir gestapelte Monitore mit ständig wechselnden Screens auf einem Podest, tausende von kleinen Duck Faces auf dem Boden verstreut und rechts und links mehr oder minder abstrakte Bilder an den Wänden.

In ihrer fünfteiligenWerkreihe Expanded Pictures untersucht Sarah Strassmann (Zweite von links), zusammen mit der Fotografin Anna Simone Wallinger (ganz links) sowie Josefine Raab und Ingo Taubhorn (rechts), die Funktionalität und Distribution von fotografischen Bildern in der Ära von Smart-Phones, Internet und Social Media.

Ausgangspunkt ist dabei das Selfie als DAS Medium aktueller Selbstinszenierung. Es dient der Darstellung einer vermeintlichen Einzigartigkeit, wird aber durch die Art der Technik und Verbreitung sowie durch eine kollektiv kodifizierte Bildsprache bestimmt. Die im DFArchive zusammengetragenen Fotos junger Frauen mit Kuss-Mund (Duck Face) bezeugen die piktografische Verwendung einer Pose, die zu einem allgemeinen Bildklischee degeneriert ist. Fotografieren im Zeitalter von Handy-Kameras ist zu einer (sozialen) Handlung geworden, die der Bespielung globaler Kanäle wie Twitter, Facebook, Instagram oder Snapchat dient.

In den grossformatigen Scatter Faces materialisiert sich die kollektive wie unreflektierte Pose des Duck-Face mittels eines speziellen Computerprogramms in einem visuellen Abdruck der ursprünglichen Aktion als nun autonomes Werk. Stereotypes wiederum verweist auf ein Arsenal von Körpererweiterungen, das der Selbstaufnahme dient und ein Schlaglicht auf den fetischartigen Charakter dieser Handlung wirft.

„postaselfie@gmail.com“ schließlich lautet die Handlungsanweisung, mit der Sarah Strassmann Ausstellungsbesucher dazu auffordert, vor Ort ein Selfie zu posten, das auf einem der acht Monitore einer interaktiven Installation fortlaufend sichtbar wird. Dies alles illustriert, dass es längst nicht mehr um ein autonomes Bild, sondern um den Vorgang des Fotografierens an sich geht, der frei nach „cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) des Philosophen René Descartes besagt: Ich fotografiere, also BIN ich (da).

Von Sarah Strassmanns (links vorne) Ausstellungs-Kabinett sind es nur wenige Schritte zu Luise Schröders (am Kopf des Tisches, links) Film-Installation mit dem schönen Titel Ein nationales Denkmal, bestehend aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt. Auf Bild sehen wir ausserdem (v.l.): Sarah Strassmann, Janosch Boerckel, Jewgeni Roppel, Anna Simone Wallinger mit Kind und Partner, Luise Schröder, Maja Wirkus, Magnus Pölcher, Christina Werner und Tamara Lorenz.

Am 24.Oktober 2012 wurde in Berlin das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas nach einer fast zwanzig Jahre andauernden politischen Auseinandersetzung feierlich eröffnet. Ein Nebenschauplatz der Veranstaltung war eine umzäunte Public-Viewing-Area, welche die offizielle Veranstaltung räumlich ergänzen sollte.

Eine Leinwand vermittelte den Besuchern dort den staatlich inszenierten Akt des Gedenkens in Form einer Live-Übertragung. Das Ereignis, welches vergegenwärtigt werden sollte, war sowohl im historischen wie im gegenwärtigen Sinne anwesend und abwesend zugleich.

Luise Schröders (stehend) aus zwei Filmen bestehende Video-Arbeit versucht Formen und Ausprägungen der Vermittlung, Repräsentation und Instrumentalisierung von Geschichte sichtbar und spürbar zu machen.

Luise Schröder (ganz rechts) in der ersten Reihe während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Fällt leider aus: Pop-Up mit der Textilkünstlerin Elke Walter im Haardter Schloss, Neustadt/W. im Juni 2018

Sonntag, Mai 13th, 2018


Der Stoff, aus dem die Träume und geardezu zauberhaften Objekte sind, die die Textil-Künstlerin Elke Walter 3 Tage im Haardter Schloss präsentieren wird

ACHTUNG: Die angekündigte Pop-Up Veranstaltung muss leider wegen Krankheit ausfallen – Pardon!

Pop-Up: Von Freitag, 8. Juni 2018 ab 16 Uhr bis Sonntag, 10. Juni 2018, 16 Uhr wird die Frankreich lebende und arbeitende Textil- und Objekt-Künstlerin Elke Walter ihre neuen stofflichen Skulpturen und Mode-Entwürfe im Haardter Schloss, Mandelring 35, 67433 Neustadt/Weinstrasse präsentieren.

Elke Walter erschafft textile Objekte, die teilweise anmuten wie Wesen aus der Tiefe der Meere, Korallenriffe oder Seeanemonen. Alles ist scheinbar schwerelos, weich, offen, fliessend und nach allen Seiten hin beweglich. Und gleichzeitig von einer überraschenden Stabilität.

Bereits früh verfolgte Elke Walter den Weg, skulpturale Kleider zu gestalten, dramatisch selbstbewusste Entwürfe, die ihr internationale Beachtung einbrachten, sowie die Ausstattung des Balletts „Krieg und Frieden“ (2008, Dortmund), aber auch die Beziehung zu der bekannten Architektin Zaha Hadid, deren Lieblingsdesignerin sie lange war. Hier finden Sie weitere Informationen über die Künstlerin im freundlichen PDF-Format.

Die Räume des Haardter Schloss wird Elke Walter innerhalb der gute aussichten heimspiel9 Ausstellung, die aktuelle Arbeiten der Künstler Aras Gökten und Nadja Bournonville zeigt, sowohl mit ihren Textil-Objekten wie auch mit neuen Kleidern bespielen.

ACHTUNG: Pop-Up fällt leider aus!

Die Pop-Up Veranstaltung mit Elke Walter ist öffentlich und eröffnet am Freitag, 8. Juni 2018 um 16 Uhr. Samstag, 9. Juni 2018 ist von 14-20 Uhr und am Sonntag, 10. Juni 2018 von 12-16 Uhr geöffnet. Schauen Sie vorbei – wir und die Künstlerin freuen sich! Adresse: Haardter Schloss, Mandelring 35, D-67433 Neustadt/W., T. +49-(0)6321-970 67 99, ingo@guteaussichten.org

Noch 10 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Sonja Kälberer & Sara-Lena Maierhofer

Samstag, Mai 12th, 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Sonja Kälberer und ihrer Arbeit Bel Composto sowie Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) zusammen mit Jordan Theodoridis (links), dem Interpreten ihrer neuen Arbeit The Great, fort.

Bel Composto von Sonja Kälberer beginnt in der gute aussichten DELUXE Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg bei Katrin Kamraus Arbeit Spektrum*objekt18(portrait)II und spielt, gekonnt inszeniert, in Alwin Lays Werke, Sara-Lena Maierhofers Zyklus The Great und Markus Uhrs Reihe The B-Sides hinein.

Dabei zeigt die Ausstellung in den Deichtorhallen lediglich 3 Bilder aus der umfänglichen Bel Composto Serie. Vielleicht rührt dies daher, da in Sonja Kälberers Arbeit alles seinen Anfang in einem Raum nimmt. Einem Raum, der sich allmählich wandelt in einen Ort der Zeichen, die in ihrer Deutung offen sind, fließend, flüchtend. Sie schälen sich aus dem Dunkel des Raumes, als Ausdruck wie als konkrete Form, aus den unerschöpflichen Variationen von Materie, Farbigkeit und Licht. Schicht für Schicht trägt die Künstlerin in den Raum hinein.

So erwächst der rohen, unmittelbaren Stofflichkeit vielgestaltiger Materialien nach und nach eine organische Gestalt. Sonja Kälberer entlockt Geweben und Texturen eine Form und den Formen die visuelle Präsenz einer aus der Materie aufsteigenden Kraft. Ihr mächtigster Gehilfe bei diesem Unterfangen ist das Licht. Es ist das Licht Caravaggios (1571- 1610), dessen „chiaroscuro“ das malerische Schaffen des Barock durchflutete. Erst das Licht lässt Kälberers bühnenhafte Illusionslandschaften körperhaft aus den umliegenden Schatten treten. Dem kraftvollen Gegeneinander von Hell und Dunkel entspringen Dynamik, Plastizität und Tiefe. Und erst die Anwesenheit dieses Lichts konstituiert wahrhaftigen wie narrativen Raum. Ganz am Ende bannt die Kamera den Raum ins Bild – Bel Composto.

In Sara-Lena Maierhofers Serie The Great erschafft ein Mann aus dem Nichts ein Imperium. Er beginnt als Sänger auf einem Kreuzfahrtschiff, arbeitet als Staubsaugervertreter. Er begreift den feinen Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Er lernt, die Wünsche der Menschen mit Worten zu erfüllen. Aus dem Nichts errichtet er Häuser, Städte. Seine Imagination ist ansteckend und lockt Investoren.

Er gründet einen Fernsehsender, mehr Menschen sollen teilhaben an seiner Welt. Die Bilder seiner Kanäle und Filme, die Botschaften seiner Magazine, Zeitungen und Werbeagenturen: Er verbreitet, druckt und verkauft seine Version der Wirklichkeit, jeden Tag. Aus Kalkül entscheidet er sich für die politische Bühne, gründet eine Partei. Er verkörpert den Einbruch der Moderne in die Politik, den Aufritt eines „neuen Menschen“, aus Politakteur wird Polit-Actor. Image statt Inhalt, Emotion statt Programm.

Seine Wähler sind sein Publikum. Er verführt das Land mit Versprechen. Everybody can be rich, everybody can be beautiful. Er wird Präsident. Er kontrolliert das private und staatliche Fernsehen und lässt einen künstlichenVulkan in seinem Garten errichten. Die Ausbrüche kontrolliert er per Fernbedienung. Seine Bilder, sein Geld sind allmächtig. Er existiert in einer anderen Welt, außerhalb von moralischen Geboten und physikalischen Gesetzen. Er beherrscht die Gegenwart, die er nach seinen Wünschen formt. Es muss ihm selbst wie ein Traum vorkommen, sein Leben. Berlusconi’s Dream.

The Great, hier interpriert von dem Galeristen Jordan Theodoridis (links) während Sara-Lena Maierhofer (Zweite von links) und Gäste Der langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg gespannt lauschen, betrachtet den Wirklichkeitsverlust eines Politikers. Eine Bilder-Parabel von Macht und Hybris, Politik und Lüge. Berlusconis Geschichte als düsteres Heldenepos: Nicht mehr Mensch, doch der Platz bei den Göttern wird ihm verwehrt.

Und hier, nach so viel göttlichem Wahn- und Hochsinn, der Mann, der’s einfach möglich machte, vor einer Arbeit von Marian Luft in der gute aussichten DELUXE Ausstellung: Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg begleitet gute aussichten seit der Gründung im Jahr 2004 und schreckte nicht vor der Vorstellung zurück, 25 neue Positionen der Preisträger/innen in der Halle zu präsentieren. Ein herzliches Danke Schön! an Dich, lieber Ingo!

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 11 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Alwin Lay & Katrin Kamrau

Freitag, Mai 11th, 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Katrin Kamrau (Dritte von rechs) sowie Alwin Lay (Zweiter von links) und ihren neuen Arbeiten fort. Ausserdem sehen wir hier die Künstler (v.l.): Tamara Lorenz, Kolja Linowitzki, Katrin Kamrau, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Claudia Christoffel, Nadja Bournonville, Alwin Lay und Marian Luft.

Gleich neben der Arbeit Apples for Sale von Rebecca Sampson springt uns der aus kleinen, fotografischen Formaten bestehende Stern ins Auge, den …

Katrin Kamrau (rechts, mit Schal), hier während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 im Gespräch mit Besuchern der gute aussichten DELUXE Ausstellung, an die Wand konzipiert hat mit dem Titel Spektrum*objekt18 (portrait)II.

SPeKTRuM*objekt18(portrait)II basiert auf der schematischen Wiedergabe eines Farbsterns abgebildet in der Publikation ”The Joy of Photography„ der Eastman Kodak Company aus dem Jahr 1980. Das abgebildete Schema visualisiert den Einfluss unterschiedlicher Dichtekombinationen des Gelbfilters(Y) und des Magentafilters (M) im Farbvergrößerungsgerät auf den Farbabzug. Ein derartiges Abzugsset kann bei der Herstellung von analogen Farbabzügen als Hilfsmittel eingesetzt werden, um durch Vergleich der Farbtönung ein möglichst neutrales Bildresultat zu erzielen. Das Buch, das sich mit den Neuerungen der Kodak Automatik Kameras beschäftigte, warb damit, der einzige Ratgeber auf dem Weg zu einer individuellen Bildsprache zu sein.

Als Installation macht SPeKTRuM*objekt18(portrait)II die schematische Darstellung der Farbtönungen körperlich spürbar. Darüberhinaus wird zur Diskussion gestellt, inwieweit der Aufbau des Farbsterns, das verwendete fotografische Motiv, sowie die Kombination von Text und Bild Rückschlüsse auf die Bildung einer kollektiv verankerten Bildsprache zulassen.

Alwin Lay (links), vor einem Bild von Nicolai Rapp, während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, arbeitet in den Medien Video, Fotografie und Installation. Weniger geht es …

Alwin Lay in seinen Werken um eine bloße Reflexion des Verhältnisses von fotografischen Bild und Skulptur. Vielmehr geht es ihm um ein bewusst initiiertes Spiel mit jenen intuitiven Erwartungshaltungen, wie sie sich aus unseren alltäglichen Erfahrungskontexten ergeben. So zeigen seine Arbeiten z.B. Wunderkerzen, die unaufhörlich brennen oder eine Kaffeemaschine, die sich selbst im Kaffee ertränkt.

Lay nutzt banale Alltagssituationen als Grundlage, um diese durch gezielte Modifikationen ihrer physikalischen, temporalen oder ästhetischen Gesetzmässigkeiten ins Befremdliche, Absurde, oft auch Humoristische zu überführen und damit die Bruchstellen zwischen Bild und Realität kenntlich werden zu lassen.

Und die/der Nächste bitte! An der Nahtstelle der Realität bewegten sich Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten und Kuratorin von gute aussichten DELUXE am 25. Januar 2018 während Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung. Fast 5000 Gäste zählten die Deichtorhallen in dieser Nacht, so viele, wie noch nie.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 12 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Rebecca Sampson

Donnerstag, Mai 10th, 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Rebecca Sampson und ihrer neuen, dreiteiligen Arbeit Apples for Sale.

Direkt gegenüber von Stefanie Schroeders 2-Kanal-Video 40h, max. 2 Monate präsentiert die gute aussichten DELUXE Ausstellung Rebecca Sampsons neue Arbeit Apples for Sale. Allerdings war und ist es dort, wie wir …

… hier sehen können, niemals so schön leer gewesen, wie oben auf der von Henning Rogge fotografierten Ausstellungsansicht. Ganz im Gegenteil: Rebecca Sampson (Mitte, rotes Kleid) und der Interpret ihrer Arbeit, Roland Wenninger (rechts von Rebecca Sampson, mit Brille), Wissenschaftler Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck München, währdend …

Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg. Wie viele andere Künstler/innen in dieser Nacht, stellt Rebecca Sampson (rotes Kleid, Mitte) den interessierten Gästen ihre Arbeit vor und …

… erklärt hier, was es genau mit den 6 unterschiedlichen Mobile-Phones, die vor ihren Tafelbildern auf einem Podest präsentiert werden, …

… auf sich hat. Die von der Künstlerin selbst kreiierten Mobiles sind, wie auch das zur Arbeit gehörende Buch Apples for Sale, integraler Bestandteil des Werks und eines davon dient dazu, den Katalog, der als Dummy zu durchblättern ist, direkt online in der Ausstellung vorbestellen zu können.

Rebecca Sampson (links) mit der Gründerin von gute ausichten Josefine Raab während der Presse-Previe von gute aussichten DELUXE in Hamburg, beschäftigt sich in Apples for Sale mit indonesischen Hausmädchen, die in Hongkong als Migrantinnen zweiter Klasse unter prekären Umständen in einer weiblichen Parallelgesellschaft leben.

Die jungen, meist muslimischen Frauen, sind oft jahrelang von ihren Familien und potentiellen Sozialpartnern getrennt. Sie werden von ihren Arbeitgebern in ein uniformes Alltagskorsett gezwängt, welches ihnen eine nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit abverlangt.

Frei in HongKong bewegen können sich die Hausangestellten lediglich sonntags, wo sie die öffentlichen Parks und Plätze der Stadt bevölkern. Raum für ein selbstbestimmtes Erkunden und Ausleben ihrer persönlichen Bedürfnisse bleibt kaum.

So verschieben sich ihre sozialen und kulturellen Interaktionen zunehmend in die virtuelle Welt von Facebook, die einen krassen Gegensatz zu der Alltagsrealität als „Maid“ bildet. Auf Facebook sind der individuellen Auslebung persönlicher Hoffnungen, Träume und Wünsche keinerlei Grenzen gesetzt. Um diese Aktionsebene sichtbar zu machen, konzipierte Rebecca Sampson eine Installation mit einer variablen Anzahl von Smart-Phones, auf denen der Betrachter den bizarren Selbstdarstellungen der jungen Frauen folgen kann.

Die Recherche für Apples for Sale wurde im Rahmen des Programms „Grenzgänger China – Deutschland“ der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) gefördert. Den wunderbaren Apples for Sales Katalog können Sie direkt hier anschauen und bestellen.

The gang is ready – einige der Künstler/innen und Interpret/inn/en, die am 25. Januar 2018 bei Der Langen Nacht der Fotografie und der Eröffnung von gute aussichten DELUXE in den Deichtorhallen Hamburg dabei waren (v.r.): Christina Werner, Rebecca Sampson, Anna Simone Wallinger, Sarah Strassmann, die Interpreten Amélie Schneider, Wibke von Bonin, Roland Wenniger, Jordan Theodoridis und die Künstler Alwin Lay, Maja Wirkus, Katrin Kamrau, Luise Schröder, Claudia Christoffel und Sara-Lena Maierhofer.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org

Noch 14 Tage, bis 21. Mai 2018 in den Deichtorhallen Hamburg: gute aussichten DELUXE heute mit Tamara Lorenz & Stephan Tillmans

Dienstag, Mai 8th, 2018

Bis Montag 21. Mai 2018 ist die Ausstellung gute aussichten DELUXE – junge deutsche Fotografie nach der Düsseldorfer Schule // new german Photography beyond the Duesseldorf School noch in den Deichtorhallen Hamburg zu Gast. Zu sehen sind 25 neue, frische fotografische Positionen aus dem Kreis der gute aussichten Preisträger/innen der Jahre 2004-2015.

Wir stellen Ihnen hier täglich ein oder zwei der ausgezeichneten Arbeiten vor und setzen unseren Rundgang durch die Ausstellung im Haus der Photographie Hamburg heute mit Tamara Lorenz und ihren 4 Werkgruppen Ismus, Morphopolis, Morphopolis (Plan) & Realsubstrakt sowie Stephan Tillmans neuer Arbeit Durchlichteinheiten fort, die sich im ersten Kabinett des linken Ausstellungsflügel befinden.

Der freie Blick vom Ausstellungs Eingang auf Tamara Lorenz Morphopolis Bilder, die sich im ersten Kabinett des linken Flügels befinden und in der Halle von Nicolai Rapps Arbeit Chicks; Rags; Hopes flankiert werden.

Das erste Ausstellungskabinett mit den Serien (rechts) Morphopolis, Morphopolis (Plan), Ismus und Realsubstrakt von Tamara Lorenz und gegenüber die Arbeit Durchlichteinheiten (links) von Stephan Tillmans, der …

… sich hier, während der Langen Nacht der Fotografie am 25. Januar 2018 in den Deichtorhallen Hamburg, mit einem interessierten Besucher über seine Durchlichteinheiten austauscht.

Tamara Lorenz (links im Bild) mit der Interpretin ihrer Arbeiten, der Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin Wibke von Bonin (rechts, mit Brille), bei der Langen Nacht der Fotografie während der Eröffnung der gute aussichten DELUXE Ausstellung am 25. Januar 2018, ist Fotografin, Bildhauerin, Gestalterin und Arrangeurin hinter und vor der Kamera. So entwickelt die Künstlerin meist gebaute,  …

… architektonische, räumliche oder auch den Raum verlassende Skulpturen, Collagen und Kompositionen, um sie dann, mit dem Druck auf den Auslöser, in ein Bild zu bannen. Doch um was geht es Tamara Lorenz in der Essenz? Um nichts weniger, als die Befreiung des Bildes vom abgebildeten Gegenstand.

Was wir sehen, wie hier bei Ismus bleibt offen, interpretierbar, fluktuativ und gleichzeitig verschlüsselt. Was wir erkennen oder lesen hat das Abbild verlassen und steht für sich. Nur für sich. Zeit, Raum, Perspektive – alles dahin. Kein Bild hat mehr den Anspruch eine Fotografie im herkömmlichen Sinn zu sein. Und in diesem Sinn dürfte Tamara Lorenz dann wohl DIE Licht-Bildnerin der künstlerischen Avantgarde schlechthin sein.

Die Durchlichteinheiten von Stephan Tillmans, dienen dem Einscannen von fotografischen Negativen. Grundsätzlich befinden sie sich im Deckel von Flachbettscannern und werfen von hinten Licht durch das transparente Negativ, wodurch das Erfassen und Einlesen des Negativs in den Computer überhaupt erst möglich wird. Jede Durchlichteinheit variiert dabei in ihrer Form und Bauweise je nach Hersteller und Modell. Die Gemeinsamkeit liegt einzig in der Funktionsweise und in ihrem Zweck – der digitalen Bildwerdung einer analogen Vorlage.

Die Negative der Serie Durchlichteinheiten wurden mit dem jeweiligen Scanner des zu sehenden Motivs eingescannt. Jeder Scanner hat also eine Abbildung von sich selbst gescannt und bringt damit ein Bild von sich selbst hervor. Die durch das Licht der Apparatur selbst erzeugten Abbildungen sind selbstreferenziell und knüpfen wie frühere Arbeiten von Stephan Tillmans in ihrem Herstellungsprozess an Parameter der konkreten Fotografie an.

Tamara Lorenz (Zweite von links), Stephan Tillmans (Dritter von links) mit der Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab (im Vordergrund mit Mikrophon) und den anwesenden gute aussichten DELUXE Künstlerinnen während Der Langen Nacht der Fotografie am 25. Janaur 2018 in den Deichtorhallen Hamburg.

Mehr über gute aussichten DELUXE, die Arbeiten und die Fotograf/inn/en finden Sie im gleichnamigen Magazin. Das 180 Seiten und 241 Abbildungen umfassende, grossformatige (200 cm x 280 cm), 875 Gramm schwere, durchgehend vierfarbige gute aussichten DELUXE Magazin (Deutsch/Englisch, gebunden, Softcover) wurde von Mario Lombardo und seinem Team vorzüglich gestaltet. Jede Ausgabe des Magazins ist einzeln nummeriert, die Auflage streng limitiert und das alles zum Preis von 10,- Euro pro Exemplar.
Das gute aussichten DELUXE Magazin (ISBN 978-3-9819355-1-6), herausgegeben von Stefan Becht und Josefine Raab, erhalten Sie exklusiv in der Buchhandlung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, bei der Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, Hamburg oder direkt bei uns: info@guteaussichten.org