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Eine Liebeserklärung an die Fotografie & die Arbeit mit ihr – von Amélie Schneider

Mittwoch, 19. August 2015

Selten genug können Menschen über das, was sie tun, jeden Tag tun, was sie arbeiten eine vernünftige Beschreibung abgeben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass sie das, was sie tun, nicht so schrecklich gern tun. Noch seltener ist es allerdings, dass jemand eine so wunderschöne Skizzierung dessen gelingt, was er jeden Tag tut. Und sehr gerne tut! Was wir hier von Amélie Schneider lesen dürfen ist schlicht eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie und die tägliche Arbeit damit. Wie das gelingt? Da liebt jemand seinen Job, das Leben und die Fotografie! Eine getextete Sternstunde für die Fotografie frisch serviert aus der Fotoredaktion von NEON.

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Amélie Schneider, 33, (fotografiert von Kathrin Spirk) studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Seit sieben Jahre ist sie Mitglied der Fotoredaktion des Magazins NEON und seit 2015 deren Fotochefin. Amélie ist in diesem Jahr erstmals, neben so bekannten Persönlichkeiten wie der Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin Dr. Wibke von Bonin und dem österreichischen Regisseur und Filmemacher Ulrich Seidl, Mitglied in der Jury von gute aussichten, dem laut SPIEGEL „renommiertesten Wettbewerb für junge Fotografie in Deutschland“. Zusammen mit der Chefredakteurin von NEON, Nicole Zepter legt Amélie Wert auf die kompromisslose Relevanz junger Fotografie im Heft.

Amélie Schneider
In meiner Arbeit ist mir meine Verantwortung gegenüber der Fotografie jeden Tag bewusst. Wir arbeiten sehr gründlich und überlegt und mit einer sehr spürstarken Optik. Ich meine damit, dass jeder für sich prüft, ob es die beste und zeitgemäße Lösung für eine Bebilderung ist, die wir in Druck geben. Vom Moment des Konferierens über die Themen und wie wir sie optisch sehen, über den Austausch darüber mit dem Fotografen bis hin zum fertigen Layout vergehen ca. drei Wochen. Das ist genug Zeit, um eine gute fotografische Arbeit reifen zu lassen.

Oft haben wir mehrere gute Lösungen, Layouts und lassen ein, zwei Nächte verstreichen und sie „reifen“. Morgens komme ich oft ins Büro und frage den Grafiker, mit dem ich die Bildauswahl gemacht habe: „Und, was hast Du heute Morgen gedacht, als Du das Layout gesehen hast?“ Meist weiß man es am nächsten Morgen sofort: „Das ist es“. Dann ist es so gut, dass man es sich immer wieder anschauen muss. Wie ein guter Song, den man auf repeat stellt um ihn richtig in die Venen zu kriegen.

Das Schöne an unserer Arbeit ist der Fluss. Zu spüren, wie sich die Fotografie jeden Tag bewegt. Mit dem Durchforsten von Portfolios und Tumblern Stimmungen einzuatmen. Viele davon sind nicht relevant für konkrete Veröffentlichungen und haben doch Einfluss auf unsre Wahrnehmung. Es kann ein bestimmtes Thema sein, ähnliche Übungen mit Licht und Mitmenschen, ein bestimmter Humor. Man bewegt sich in diesem Dickicht an Momenten und es verdichtet sich, man begibt sich auf die Welle, das ist wirklich surfen.

Plötzlich begegnet man einem Bild, das ungesehen ist und macht einen Screenshot. Es ist noch völlig unklar, was dieses Bild je für eine Verwendung haben wird, aber es muss „gepflückt“ werden. Dieses Pflücken und freezen von Bildern ist Teil meiner Arbeit rund um die Uhr. Dank Instagram spaziere ich den ganzen Tag, auch vor und nach dem Büro, durch Fotografenportfolios. Das Bauchgefühl, mit dem wir als Blattmacher arbeiten, ist jedoch nicht von persönlichem Geschmack geprägt. Es geht immer um den Auftrag des Editierens im Sinne des Mediums. Um die Frage, welche Bilder sind in diesem Monat relevant, welche Aspekte der Fotografie wollen wir fest halten? Was wollen wir sehen, wo wollen wir uns wiederfinden? Das Bündeln und mischen dieser Bilder unserer Generation ist mein Job.

Dabei ist der Aspekt des Mischens besonders interessant. Wir geniessen mit NEON als einem General Interest Magazin, den Vorzug, ein Forum für die verschiedenen Facetten der Fotografie, Mode, Portrait, Inszenierung, Reportage zu sein. Im Moment kombinieren wir sachliche Portrait-Fotografie aus Deutschland oft mit dem lässigen, beiläufigen, warmen Look aus Barcelona und der Bild- und Symbolkraft aus den USA und London. Unser Impressum liest sich oft wie das Line-up eines guten Clubs. Da findet man Residents, die uns seit Jahren begleiten, bei uns die ersten Veröffentlichungen hatten und jetzt kaum noch available sind, weil sie so gut gebucht sind. Genau so wie junge Fotografen, die noch keine bezahlten Jobs hatten, aber eine Nuance in der Fotografie zeigen, die auch wir gerade sehen und im Heft widerspiegeln wollen. Da zögern wir nicht, jemanden sofort für eine feste Rubrik zu buchen.

Der Vorgang ist also dieser: Wir haben einen Überblick, wir spüren etwas in der Fotografie, wir sehen das konkret bei einem jungen Fotografen und stellen es mit ihm für NEON her. Nicht selten übertrifft das Ergebnis die Erwartungen. Das ist dann der schönste Moment. Wenn die Vorstellung des Bildes durch das hergestellte Bild übertroffen wurde. Dann spüren der Fotograf und ich, es ist etwas Neues entstanden. Etwas, das die Fotografie wieder um einen Millimeter fort bewegt hat. Das passiert nicht in jedem Heft, aber wenn es passiert, wissen es beide, Fotograf und Fotoredakteur. Das ist dann mehr als die Summe der einzelnen Teile, wenn das Licht gestimmt hat, die Chemie zwischen Protagonist und Fotograf, wenn etwas passiert, was niemand sich am Schreibtisch vorher hat ausmalen können. Wie bei der Fliege in dem Portrait von Christian Kracht, das Julian Baumann 2008 fotografiert hat. Im richtigen Moment flog sie an und setzte sich auf Christian Krachts Wange.

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Der Schriftsteller und Journalist Christian Kracht, 2008, fotografiert von Julian Baumann

gute aussichten 2015/2016: Die – verdammt stark besetzte – Jury steht fest

Samstag, 15. August 2015

Alles neu macht nicht nur der Mai. Auch der August bringt hervor, was keiner erwartet hat und uns sehr freut. Zu der schon bekannten „Stamm“-Jury – dem lieben Mario Lombardo, der uns schon seit der Geburtsstunde von gute aussichten begleitet, Ingo Taubhorn, dem vorausschauenden Mann der zweiten Stunde und der klugen Wibke von Bonin –, die sich jährlich um die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab, versammelt, kommen in diesem Jahr viele neue, frische Gesichter. Dazu gehören …

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Amélie Schneider, Bildchefin des Magazins NEON, die im Frühjahr bereits an unserer gute aussichten_plattform6 in Hamburg teilnahm und deren Schreibtisch täglich mit neuen, oft jungen Fotografien geflutet wird. Ebenso freuen wir uns über die Teilnahme des renommierten österreichischen Regisseurs und Filmemachers Ulrich Seidl, so dass wir erstmals ein Vertreter der cinematographischen Kunst in der Jury begrüssen dürfen. Neu dabei ist auch Mona Mönnig, Fotografin und gute aussichten-Preisträgerin 2008/2009, womit wir nicht nur die natürliche Erfrischung der Jury befördern, sondern auch das Engagement unserer Preisträger würdigen. In diesem Jahr wieder einmal dabei ist …

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Ludger Derentahl, Leiter des Museums für Fotografie in Berlin, der uns bereits in den Jahren 2006, 2011 und 2012 freundlich in der Jury begeleitete und uns stets mit Rat und Tat unterstützt.

106 Einsendungen haben wir zu gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016 erhalten, von denen 103 Einreichungen aus 36 Institutionen zum Wettberwerb zugelassen wurden. Ergo: Keine leichte Aufgabe, die da auf die Jury zukommt …

Vielen Dank! Für über 100 Einreichungen zu gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016

Donnerstag, 13. August 2015

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So sieht es, dank unseres guten, helfenden Geistes Anna Simone Wallinger, nach einer guten Woche harter Arbeit bei uns aus: Über 100 Einreichungen zu gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016 hatten uns bis zum Einsendeschluss am 31. Juli 2015 erreicht. Nun sind sie (fast alle) sortiert, erfasst, auf den diversen Rechnern und Festplatten verspeichert, die Daten und Einreichebögen geprüft bzw. ergänzt worden und können am Wettbewerb auch teilnehmen. Arbeit die keiner sieht, keiner merkt und die doch getan werden muss. Und wer denkt, das war es schon, der irrt…

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… denn obwohl wir, wie die werte, geschätzte Luminita Sabau immer in den Jurysitzungen zu sagen pflegte, kein Literatur- oder Buch-Wettbewerb sind, ist dieser fette Stapel von Publikationen bei uns eingegangen! Auch schän …

Wir danken allen Einreicher/inne/n und den betreuenden Professor/inn/en für ihr Engagement, ihre Informationen und die freundliche Unterstützung unserer Arbeit.

Wer in diesem Jahr in der neunköpfigen, stark besetzten Jury für gute aussichten 2015/2016 vertreten ist, steht hier und hier. Und wie die Jury – schon immer – arbeitet, das steht da.

Amaze us: Wie arbeitet die Jury von gute aussichten?

Mittwoch, 8. Juli 2015

Am Freitag, den 31. Juli 2015 ist Einsendeschluss für gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016. So langsam gilt es sich also ranzuhalten, wenn mensch einreichen wollte. Weil wir immer wieder gefragt werden, wie die Jury von gute aussichten arbeitet, haben wir das hier ausführlich erklärt.

Jury Mitglied bei gute aussichten zu sein ist Ehrensache. Wir können, auch wenn dies angemessen wäre – leider – kein Honorar bezahlen, verteilen keine Geschenke und bieten den Juror/inn/en auch ansonsten keinerlei geldwerte Vorteile oder Vergünstigungen an.

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Wie wir hier sehr schön sehen, hat sich auch Man Ray vom Maler, der wahrscheinlich gerade dabei ist sein Lieblingsmodel, die ebenso hübsche wie vorzügliche Fotografin Lee Miller mit der Kamera ins Bild zu bannen, zum Fotografen entwickelt. Auch wenn er dieses Bild hier gemalt hat. Wie immer gilt also: Von nichts, kommt nichts. Und: Amaze us – Überraschen, verblüffen Sie die Jurymitglieder!

Die Kriterien unter denen Arbeiten für gute aussichten ausgewählt werden finden Sie in den Teilnahme-Bedingungen (hier als PDF), wobei der Punkt „Qualität“ in jeder Hinsicht ganz ganz oben auf der Auswahlliste steht. Amaze us! – und: Viel Glück!

 

Ulrich Seidl, der renommierte österreichische Filmregisseur und Drehbuchautor unterstützt die Jury von „gute aussichten 2015/2016“

Freitag, 5. Juni 2015

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So haben wir uns das immer vorgestellt: Einen Pessimisten, Voyeur, Sozialpronographen, Humanisten, Menschverachter, Provokateur und Unhold an Bord zu haben. Und das sind nur einige der Etiketten, die mensch dem Film-Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Ulrich Seidl so aufdrückt. Der Österreicher, der heute in Wien lebt und auch fotografisch arbeitet, wird die „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016“ Jury beehren und sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Danke.

Filme, die so bildhaft sind, dass sie wie die konsequente Fortführung der Fotografie anmuten und Themen, die so weh tun, dass Otto-Normal-Verbraucher anfängt an den Fingernagelbetten rum zu knabbern – es gäbe wahrlich schlechtere Markenzeichen für einen Regisseur. Und doch wird der Österreicher international mit Auszeichnungen und Preisen für seine Filme geradezu überhäuft. Darunter so brutal realistische Filme wie „Models“ (1998), „Hundstage“ (2001), „Import-Export“ (2007) und die Trilogie: „Paradies: Liebe // Glaube // Hoffnung“ (2012-2014). Natürlich geht es Ulrich Seidl immer um die essentiellen Dinge des Lebens: Liebe und Sex, Einsamkeit und Existenz, Hoffnung und Angst, Beheimatung und Verlorensein. Darunter macht er es einfach nicht. Gut so! Und wenn er kein Filmregisseur wäre, könnten wir ihn glatt für den Detektiv Brenner des Autors Wolf Haas halten. Der kommt auch aus Wien und macht’s auch nicht drunter.

Aber im Ernst: Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme von Ulrich Seidl an der „gute aussichten 2015/2016“-Jury und sind gespannt, was er zu den eingereichten Arbeiten der jungen Talente sagen wird. Weitere Infos zu Ulrich Seidl und seinem umfangreichen Werk finden Sie hier: www.ulrichseidl.com

Einsendeschluss für „gute aussichten 2015/2016“ ist Freitag, 31. Juli 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und die vollständige Jury stehen hier.

Save the Date: Ausstellungs-Auftakt von „gute aussichten 2014/2015“ am Sonntag 23.11.2014 im Museum Marta Herford

Sonntag, 19. Oktober 2014

Save The Date: Bereits am Sonntag, 23. November 2014, 11.30 Uhr eröffnet die erste „gute aussichten – junge deutsche fotografie / new german photography 2014/2015“ Ausstellung im Museum Marta in Herford. Dort werden dann erstmals die Arbeiten der 8 „gute aussichten 2014/2015“-Preisträger/innen der geneigten Öffentlichkeit präsentiert. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns! Die Einladungskarte zur Eröffnung und Ausstellung als PDF.

Welche 8 – sehr unterschiedlichen – Arbeiten für „gute aussichten 2014/2015“ von der siebenköpfigen Jury, zu der u.a. der renommierte Fotograf Paul Graham gehörte, ausgewählt wurden, verraten wir (hier) am Dienstag, 4. November 2014.

Der Ausstellungszyklus von „gute aussichten 2014/2015“ wird uns, nach dem Museum Marta Herford, im Jahr 2015 u.a. nach Hamburg, Washington DC, Tallinn, Koblenz und Mexico City führen.

Der Wettbewerb ist gestartet: „gute aussichten 2014/2015“ – Einsendschluss: 28. Juli 2014

Mittwoch, 11. Juni 2014

Während wir noch fröhlich mit den Ausstellungen und Aktionen von „gute aussichten 2013/2014“ beschäftigt sind – erst letzte Woche eröffnete die Ausstellung in Mexico City, bis Sonntag, 15. Juni 2014 sind noch im Museum Villa Stuck in München „ob display“ und am 11. September 2014 eröffnen wir in Mailand – ist der neue Wettbewerb „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015“ gestartet.

Alle Informationen und die Teilnahme-Bedingungen (PDF) zu „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ finden Sie hier.

Neben den üblichen Gang-, ähm, Jurymitgliedern von „gute aussichten“ Raab, Lombardo, Taubhorn und von Bonin, ist es uns eine besondere Ehre in diesem Jahr den international renommierten britischen Fotografen und Künstler Paul Graham (Foto:Esteban Cobo) in der Jury begrüssen zu dürfen.

Einsendeschluss für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015“ ist Montag 28. Juli 2014. Wir freuen uns über zahlreiche Einsendungen. Alles Weitere hier.

Doppelte Premiere: „gute aussichten 2013/2014“ ab Freitag, 15.11.13 in Los Angeles, USA

Dienstag, 5. November 2013

Die Preisträger/innen von „gute aussichten – junge deutsche fotografie / new german photography 2013/2014“ stehen fest. Im zehnten Jahr von „gute aussichten“ wählte die siebenköpfige Jury aus 100 Einreichungen 9 Preisträger und ihre Arbeiten aus – alle Infos dazu stehen hier.

Der umfängliche Ausstellungsreigen von „gute aussichten 2013/2014“ beginnt bereits am Freitag, 15. November 2013, Eröffnung ab 18.30 Uhr, in Los Angeles im Goethe-Institut. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns (RSVP@losangeles.goethe.org).

Wir präsentieren eine äusserst repräsentative Auswahl der 9 Preisträger-Arbeiten und – wie immer – wird die Gründerin von „gute aussichten“, Josefine Raab, in das Projekt und die Arbeiten einführen. Erstmals findet damit ein Ausstellungs-Auftakt von „gute aussichten“ in den USA statt – eben eine doppelte Premiere. „gute aussichten – new german photography 2013/2014“ ist bis Freitag, 13. Dezember 2013 im Goethe Institut Los Angeles zu Gast.

Goethe Institut Los Angeles

5750 Wilshire Boulevard, Suite 100
Los Angeles, CA 90036, USA
Tel. +1 323 5253388
Fax +1 323 9343597
info@losangeles.goethe.org
www.goethe.de/losangeles

„gute aussichten“ erstmals & ab sofort mit frankophilem Mehrwert

Samstag, 20. Juli 2013

Während wir noch geduldig (mühsam nährt sich … usw.) an der Planung für „gute aussichten 2013/2014“ arbeiten, hat uns gerade unser französischer Kooperations-Partner, unsere lieben Kolleg/inn/en von „La Chambre“ in Strasbourg überholt. Nicht nur, dass wir mit ihnen gemeinsam die nächste „gute aussichten_plattform5“ – unser Begegnungs- & Kommunikations-Forum für junge Fotograf/inn/en – vom 28. April bis zum 2. Mai 2014 in Strasbourg veranstalten.

Nein, ab sofort hat „gute aussichten“ bzw. haben die jeweiligen „gute aussichten“ – Preisträger auch noch einen frankophilen Mehrwert. Und der kann sich sehen lassen.

Denn „La Chambre“ hat, im Rahmen seines Dreiländer (Frankreich, Deutschland, Schweiz) Foto-Festivals „Oblick“ (31.3. – 1.6.2014), den „Oblick – prix international de la jeune photographie“ ins Leben gerufen. Daran können junge Fotograf/inn/en aus Frankreich, der Schweiz und die „gute aussichten 2013/2014“ Preisträger aus Deutschland teilnehmen.

Mit anderen Worten: Die Fotograf/inn/en, die von der Jury für „gute aussichten 2013/2014“ ausgesucht werden nehmen automatisch am Auswahlverfahren für „Oblick – prix international de la jeune photographie“ teil. Drei „gute aussichten 2013/2014“-Fotograf/inn/en soll dann die Ehre der Teilname an „Oblick“ zu Teil werden.

Der Lohn der Arbeit? Eine Ausstellung der ausgewählten fotografischen Arbeiten in Strasbourg vom 4. April bis zum 16. Mai 2014, ein Reisekostenzuschuss, die kostenlose Teilnahme an der „gute aussichten_plattform5“ und jede Menge mehr Wert. Die Mehrwerte im Detail (PDF).

Noch mehr Verantwortung für die qualifizierte Jury, noch mehr Chancen für die „gute aussichten“ – Preisträger, die sich darüber hinaus auf eine wahrhaft internationale Ausstellungsreihe freuen dürfen…

Die Uhr läuft, also ran an die Buletten. Einsendeschluss für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2013/2014“ ist Montag, 29. Juli 2013 (das Datum des Poststempels zählt). Die Teilnahme- & Einreichungs-Bedingungen stehen hier.

Viel Glück!

Und noch einer: 108 Einreichungen für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“

Freitag, 10. August 2012

Einer geht ja immer! Also, wir haben nochmals richtig und vollständig gezählt und alles miteinander verglichen und siehe da: Aus 107 Einreichern für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“ sind nun 108 geworden. Insgesamt, auch das liess sich nun aus der verhassten Excel-Tabelle heraus zählen, haben sich 40 deutsche Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen etc. pp. an „gute aussichten 2012/2013“ beteiligt. Auch das ist, neben der Teilnehmerzahl, ein Rekord für uns.

Nochmals ein herzlichen Danke Schön an Alle, die sich so wunderbar engagiert haben.

Das ist der zweite Tisch, auf dem all das liegt, was auf dem ersten Tisch noch angesehen werden muss… nur damit hier kein falschen Bild entsteht… Und: Das sind nur die Vorbereitungen für die Jurysitzung…

107 Einreichungen für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“

Sonntag, 5. August 2012

So sieht es aus: 107 Einreichungen für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“ haben wir gezählt, wobei es auch immer noch eine mehr oder weniger werden kann … ;-)* Und wer gedacht hat, dass das ja Alles so schrecklich einfach ist, weil wir die Daten gerne digital hätten, der braucht nur auf die Bilder zu schauen, um festzustellen, wie es gerade mal der Wasserstand ist…

Wir danken herzlich für die Teilnahme und das Engagement. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der neunte „gute aussichten“ Wettbewerb in Folge, das zeichnet sich schon ab, wird der mit den meisten Teilnehmern. Wer zur „gute aussichten 2012/2013“ Jury gehört steht hier und wir wünschen allen Einreichern: Toi, toi, toi!

Update, 10.8.2012: Heute wird, nachdem nun alles ausgepackt, einsortiert und aufgelistet wurde, nochmals richtig gezählt… wir haben den leisen Verdacht, da kommt noch was… in die Liste rein…;-)*

Weit über 100 Einreichungen für „gute aussichten 2012/2013“: Danke Schön!

Donnerstag, 2. August 2012

Was letzte Woche noch so aussah, als würde es mit gut 90 Einsendungen für „gute aussichten 2012/2013“ handhabbar bleiben, hat nun doch den Vogel abgeschossen. Mit weit mehr als 100 Einreichungen für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“ ist der – inzwischen – 9. Wettbewerb in Folge auch gleichzeitig der mit den meisten Einsendungen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Einreichern, den Hochschulen und Professoren und freuen uns auf viele spannende, überraschende Arbeiten (toi-toi-toi), die die Jury von „gute aussichten 2012/2013“ mit der üblichen Sorgfalt und Bedachtheit sichten und auswählen wird.

„gute aussichten 2012/2013“- die Teilnahme-Bedingungen sind da & der renommierte Fotograf Thomas Struth beehrt die Jury

Samstag, 19. Mai 2012

Ab sofort stehen die Teilnahme-Bedingungen (PDF) für „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“ auf unserer Website bereit und der international renommierte Fotograf und Künstler Thomas Struth ünterstützt in diesem Jahr die siebenköpfige Jury bei ihrer Arbeit.

Dateline für Einsendungen: Samstag, 28. Juli 2012.

Teilnehmen an „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2012/2013“ können alle Student/inn/en der Fotografie ausschliesslich mit ihren Abschlussarbeiten (Diplom, Master, Bachelor usw.), die sie an einer deutschen Institution (Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Akademien etc. pp.) erlangt haben.

Weitere Informationen.

„gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2009/2010“ Katalog-Buch

Sonntag, 18. Juli 2010

Das zweisprachige (Deutsch/Englisch) Katalog-Buch „gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2009/2010“, in dem alle 8 Preisträgerinnen und ihre wunderbaren Arbeiten vorgestellt werden, wie immer gestaltet von Claudia Guretzki, 240 Seiten, fast 300 Abbildungen, 39,90 Euro, gibt es hier, überall im Buchhandel oder in allen Web-Bookshops…