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Save the date: 24. August 2017, Präsentation des ersten gute aussichten GRANT der Preisträgerin Stefanie Schroeder im Museum für Fotografie in Berlin

Freitag, 14. Juli 2017

OLYMPUS Deutschland hat es ermöglicht (ganz herzlichen Dank!) und für uns ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: Die Förderung der inzwischen 114 gute aussichten Preisträger/innen über den jährlichen Wettbewerb hinaus. So können wir in diesem Jahr erstmals das Projekt- & Ausstellungsstipendium, den gute aussichten GRANT vergeben und auch gleich – presto, presto – der Öffentlichkeit vorstellen: Am Donnerstag, 24. August 2017, ab 19 Uhr findet im Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin (direkt hinter dem Bahnhof Zoo) die Präsentation und Ausstellung der gute aussichten Preisträgerin Stefanie Schroeder mit ihrer bis dahin realisierten Arbeit 40h, max. 2 Monate (work in progress) statt – kommen Sie vorbei, wir und die Künstlerin freuen sich!

Die Jury, die (v.l.) aus Lars Lindemann (Fotochef GEO), Julika Neumann (Kunstwissenschaftlerin), Ingo Taubhorn (Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg), Josefine Raab (Gründerin gute aussichten und Kunsthistorikerin), Alain Bieber (Künstlerischer Leiter des NRW-Forum Düseldorf und (nicht im Bild) Ludger Derenthal (Leiter der Fotografischen Sammlung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin) bestand und sich im Ende März 2017 in Hamburg traf, hatte …

… wahrlich keine leichte Aufgabe. 23 Projektvorschläge hatten die gute aussichten Preisträger eingereicht und einer schien der Jury doch besser als der andere. Nach Abwägung aller Fürs und Widers hat sich die Jury einstimmig für das vorgeschlagene Projekt 40h, max. 2 Monate der gute aussichten Preisträgerin aus dem Jahr 2014/2015, Stefanie Schroeder entschieden, die bereits mit ihrer Preisträgerarbeit Ein Bild abgeben das Fotografieren als Handlung zeigt. Eine teilnehmende, immer wieder humoristische (Selbst-)Beobachtung der Fotografin, die damit offenlegt, dass Fotografie nicht nur Bilder hervorbringt, sondern auch immer von sich selbst ein Bild abgibt – in jeder Hinsicht. Mehr Infos.

Das Sinn-Bild zur GRANT Arbeit: Der Knoten, der uns manchmal die Zunge verdrallt oder im Leben für verflixt miteinander verschränkte Verhältnisse sorgt. In der Mehrkanal-Video-Projektion 40h, max 2 Monate (work in progress) von Stefanie Schroeder geht es um etwas, das uns alle betrifft und unser (Arbeits-//Alltags-)Leben mitbeherrscht: Die – allseits beliebte und vielgeübte – Selbstoptimierung!

Stefanie Schroeder zu ihrem Projekt: „Um die Entwicklung meiner hauptberuflichen Selbständigkeit als Künstlerin zu beschleunigen und mich aus dem Leistungsbezug zu bringen, wurde ich zur Teilnahme an der Maßnahme „Unternehmensoptimierung – bedarfs und situationsorientierte Kenntnisvermittlung für erwerbsfähige, leistungsberechtigte Selbständige der AI-Unternehmensberatung“ angehalten. Eine in diesem Rahmen ermittelte Entwicklungsprognose bestimmt über den Erhalt oder die Aufgabe meiner Selbständigkeit. Meine Anfrage, den Prozess filmisch zu dokumentieren, wurde abgelehnt. Aus Gesprächsmitschnitten, Hand-Outs, Korrespondenzen möchte ich das Script für eine filmische Installation zwischen Powerpoint-Präsentation und Videoessay erstellen. Als zweite und dritte Stimme sollen Auszüge aus meinem Traumtagebuch und meinem Reflux-Tagebuch hinzukommen: Was bedeutet Optimierung? Welche Sprache wird benutzt? Wie werden mein Tun und ich darin beschrieben, eingepasst und gegebenenfalls verformt? Diese Fragen werden in die Bildebene übertragen, in die Beschäftigung mit der Bildbearbeitung als Bild; Freistellen, Verflüssigen, Rauschreduzieren werden als erzählerische Elemente eingesetzt, um das dokumentarische Bild zu ersetzen oder zu umschreiben. Als Ausgangsmaterial verwende ich Stills aus einer mitgeführten Knopflochkamera, kostenlose Stockfotos/Videos, mit Darstellern und Gegenständen nachgestellte Szenen.“

Bloss den Überblick nicht verlieren! Ob das wohl geklappt hat? Wir dürfen gespannt sein, was wir am Donnerstag, 24. August 2017 ab 19 Uhr im Museum für Fotografie in Berlin zu sehen und zu hören bekommen werden.

Denn wie wir hier schon sehen können, beherrscht die 1981 geborene Künstlerin, die bereits Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in Greifswald studierte, bevor sie sich zum Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig entschloss und dabei Erfahrungen in Frankreich, England und Jordanien sammelte,…

… sowie 2011 mit dem Marta Hoepffner-Preis für Fotografie ausgezeichnet wurde, das Spiel mit der Fotografie, die ein vielschichtiges und entlarvendes Bild abgeben kann, schon recht gut.

Die Einladungskarte zur Eröffnung und der Ausstellung in Berlin steht Ihnen hier asap als PDF zu Verfügung.

Der gute aussichten GRANT: Stefanie Schroeder – 40h, max. 2 Monate (work in progress) ist bis Sonntag, 8. Oktober 2017 im Museum für Fotografie zu Gast. Ab Donnerstag, 23. November 2017 wird der gute aussichten GRANT im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen sein.

Wir danken unseren Kooperationspartnern, allen voran OLYMPUS Deutschland, dem GEO Magazin, Hamburg, der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, dem NRW-Forum Düsseldorf und dem Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg.

„gute aussichten 2014/2015“ bis 11. Januar 2015 im Museum Marta Herford & in den Medien

Montag, 24. November 2014

Bereits zum dritten Mal ist das Nachwuchsförderungs-Projekt „gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography“ im Museum Marta in Herford zu Gast. Der aktuelle Jahrgang widmet sich, wie Sophia Zimmermann es auf „heise.de“ schrieb, „in seinem elften Jahr den existenziellen Fragen des Lebens.“ Zur ganzen Geschichte. Bis Sonntag 11. Januar 2015 sind die wunderbar unterschiedlichen Arbeiten der 8 „gute aussichten 2014/2015“ Preisträger/innen im Marta zu sehen.

Doch vor jeder Ausstellungs-Eröffnung kommt erst mal die Arbeit: Hier präsentiert der „gute aussichten“-Preisträger Marvin Hüttermann (links) vor den Kolleg/inn/en der Presse seine Arbeit Es ist so nicht gewesen, die nicht nur Christiane Vielhaber „sehr berührt hat“. „Beste Aussichten in Herford“ titelt Christiane Vielhaber ihren Beitrag für WDR 3 und die Sendung „Mosaik“ über „gute aussichten 2014/2015“, in dem sie u.a. zu dem Schluss kommt: „Der Mensch steht hier im Mittelpunkt“. Die ganze Sendung hier anhören.

Der Preisträger Kolja Warnecke (rechts), begleitet von Josefine Raab (Mitte), der Gründerin von „gute aussichten“ und Roland Nachtigäller (links), Leiter des Museums Marta, stellt seine Arbeit spuren. vor. „Warnecke“ schreibt das Kunstmagazin „Monopol“ zu spuren. „deutet vieles an und überlässt die Interpretation dem Betrachter. Einfühlsam und lebensnah.“ Zur „Monopol“-Fotostrecke.

„Total normal: Sennestadt im Kleinformat“ findet Nicole Hille-Priebe in der „Neuen Westfälischen“ die Arbeit der Preisträgerin Katharina Fricke (oben) Ein Tag im Oktober. Oder November. Oder Dezember. Und schreibt weiter: „Katharina Frickes Ansatz ist speziell. Ihre Bilder schneiden ab, lassen weg, reduzieren – und wirken eben genau durch das, was sie nicht zeigen.“ Zur ganzen Geschichte geht es hier. Auf den Nenner „Sennestadt im Marta“ brachte das „Westfalen-Blatt“ Katharina Frickes Arbeit, mit der sie es „bis in die renommierte Fotoausstellung »Gute Aussichten« brachte“. Zu der ganzen Geschichte.

Die Kuratorin vor dem Bild, jedoch ganz im Bild: Friederike Fast. Ihr ist es massgeblich zu verdanken, dass aus „gute aussichten 2014/2015“ eine wunderschöne Ausstellung wurde, die so Ralf Bittner in der „Neuen Westfälischen“ „… bei aller Unterschiedlichkeit einen guten Überblick über die junge Fotografie in Deutschland gibt.“ Danke Friederike! Zu der ganzen Geschichte.

Und hier geht zu dem Gespäch mit Friederike Fast im „Deutschlandradio Kultur“, Sendung „Fazit“.

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 23.11.2014 im Museum Marta Herford: Alle auf der Treppe und alle acht Preisträger/innen im Bild! Vorne rechts, Roldna Nachtigäller, Leiter des Marta, links Josefine Raab, Gründerin von „gute aussichten“. Dahinter, von links nach rechts: Karolin Back, dahinter Marvin Hüttermann, Katharina Fricke, dahinter Kolja Warnecke, Andrea Grützner, dahinter Stefanie Schroeder, davor Jannis Schulze und ganz rechts Eduard Zent.

„Vor der Linse das Leben. Und der Tod“ titelte „Spiegel Online“ bereits am 5.11.2014 und offenbar interessieren viele Besucher die „Arbeiten, die sich mit den Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigen. Ihre Themen: Tod, Migration, gesellschaftliche Diskriminierung, Einsamkeit, Isolation, Verzweiflung – aber auch Freude, Erkenntnis, Vielfalt und schöpferische Kraft.“ Zu der Geschichte.

Nach der Eröffnung führt Josefine Raab, hier vor der Arbeit Erbgericht von Andrea Grützner (ganz rechts) die zahlreichen Besucher durch die Ausstellung „der ausgezeichneten Werke“ (dpa). Wer gerne etwas auf die Ohren bekommt schaltet am Mittwoch, 26.11.14 um 12.05 Uhr oder um 21.05 Uhr WDR 5, Scala ein und hört sich „das Beste, das der Fotografie-Nachwuchs an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen und Akademien aktuell zu bieten hat.“ an.

Weitere, aktuelle Pressestimmen zu „gute aussichten 2014/2015“ stehen hier.

„gute aussichten 2014/2015“: Die 8 Preisträger & ihre Arbeiten vom 23.11.2014 – 11.01.2015 im Museum Marta in Herford

Mittwoch, 12. November 2014

Die 8 Preisträger/innen von gute aussichten – junge deutsche fotografie//new german photography 2014/2015 sind: Karolin Back, Katharina Fricke, Andrea Grützner, Marvin Hüttermann, Stefanie Schroeder, Jannis Schulze, Kolja Warnecke und Eduard Zent. Weitere Informationen zu den Preisträgern und ihren Arbeiten finden Sie hier.

Wie das Bild aus der Preisträger-Arbeit, dem Film „Ein Bild abgeben“ von Stefanie Schroeder zeigt, stehen die jungen acht Talente in diesem Jahr mitten im Leben.

Der Eröffnungs-Ausstellung von „gute aussichten 2014/2015“ findet am Sonntag, 23. November 2014, 11.30 Uhr im Museum Marta Herford in Anwesenheit der 8 Preisträger/innen und der Gründerin von „gute aussichten“, Josefine Raab statt. Hier gehts zur Einladungskarte.

Achtung: Die Presse-Konferenz zur Ausstellung ist bereits am Donnerstagmorgen, 20. November 2014, ab 11 Uhr im Museum Marta Herford.

Der weitere, weltweite Ausstellungszyklus, zu dem auch die Arbeit von Jannis Schulze „Quisqueya“ (oben) gehört, führt uns ins das Haus der Photographie, Deichtorhallen, Hamburg (ab 22. Januar 2015), nach Washington DC, USA (ab 5. März 2015), Koblenz (ab 28. März 2015), Nicosia, Zypern (ab 13. April 2015), Tallinn, Estland (ab 1. Mai 2015) und Mexico City, Mexico (ab Ende Mai 2015). Weitere Informationen asap.

Die gute aussichten_plattform6: HOW?!, unser Begegnungs- & Kommunikations- Forum für junge Fotograf/inn/en, unter dem Patronat des Fotografen, Künstlers und Professors für Fotografie Bernhard Prinz, findet vom 19. – 22. Februar 2015 im Haus der Photographie, Deichtorhallen, in Hamburg statt. 3,5 Tage garantiert volles Programm: Vorträge, Workshops, Portfolio-Review, … Begrenzte Teilnehmerzahl, bei Interesse Mail an: info@guteaussichten.org, mehr Infos asap.