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Weniger, aber besser: Unser Medien-Partner novum ist nun das neue Grafikmagazin & braucht Starthilfe

Samstag, Januar 23rd, 2021

Unser langjähriger und geschäzter Medien-Partner, das Magazin novum wurde mit der Zeitschrift Page verschmolzen. Statt nun die Flinte ins Korn zu werfen hat das ehemalige novum-Team, in Person von Tobias Holzmann, Christian Meier, Christine Moosmann und Sonja Pham einen Verlag und die nagelneue Zeitschrift Grafikmagazin gegründet. Die erste Ausgabe des Grafikmagazins wird im Februar 2021 erscheinen und zwar an die Tradition der novum anknüpfen, aber sicherlich auch ganz neue Elemente enthalten. „Weniger, aber besser“, so hat die Gestaltungs-Legende Dieter Rams es bereits auf den Punkt gebracht.

Christine Moosmann: „Ein Magazin weiterzuführen, dass es seit 1924 gibt und das Generationen von Grafikerinnen und Grafiker auf der ganzen Welt beeinflusste, hat uns immer sehr stolz gemacht“. Nach 20 Jahren Engagement für die novum, schmerzt es mich umso mehr, dass es diese Institution nun nicht mehr geben soll. Doch wir sehen positiv in die Zukunft, jedes Ende ist auch eine Chance auf einen Neuanfang.“

gute aussichten freut sich, dass das Grafikmagazin zu seinen Medien-Partner zählt.
Wer dem Grafikmagazin Starthilfe geben möchte, kann das bei Startnext, und zur Website des Grafikmagzin geht es hier. Dort finden sich auch alle Kontaktinformationen.

Johannes Post, „gute aussichten“ Preisträger 2011/2012, liebt Kameras und bringt sie zum Schmelzen

Dienstag, April 17th, 2012

Es gibt ja Menschen, die sich regelrecht in Dinge verlieben können. Dazu gehört sicherlich Johannes Post, „gute aussichten“ Preisträger 2011/2012, der für seine Arbeit „Inform“ kurzerhand seine Kleidung quer durchschnitten hat (von oben nach unten) und sie uns in 18 Querschnitten auf einem grossen Tableau angeordnet präsentiert. Ab Mittwoch, 25. April 2012 bis zum 3. Juni 2012 ist „Inform“ in der Ausstellung „gute aussichten – junge deutsche fotografie 2011/2012“ in Hamburg im Haus der Photographie, Deichtorhallen zu sehen.

Ganz besonders mag  Johannes Post aber Kameras. Und die hat er in seiner neuen Arbeit „Densification“, auf Deutsch „Verdichtung“, eingeschmolzen. Das geht? Ja, sagt Johannes, auch wenn es nicht so einfach war, wie es sich anhört. Was von ihnen, den Kameras, dann noch übrig bleibt und wie das Medium, dass konstruiert wurde, um Bilder zu erzeugen, plötzlich selbst zum Bild, zum künstlerischen Objekt wird, das können wir ab heute auf der in Köln stattfindenden ART Cologne bestaunen. Bis zum Sonntag, 22. April 2012.

Manchmal ist es erstaunlich, geradezu bestechend, mit welch einfachen Mitteln sich gute Ideen umsetzen lassen. Johannes Post liefert mit „Densification“ ein hervorragendes Beispiel dafür.