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Das gute aussichten 2016/2017 Spezial-Heft nun in den aktuellen Ausgaben der Magazine „brand eins“ und „ProfiFoto“

Dienstag, 27. Dezember 2016

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Jedes Jahr neu und jedes Jahr schöner: Das gute aussichten 2016/2017 Spezial, wie immer exzellent in Gestalt gesetzt von unserem Mitstreiter Mario Lombardo und seinem Team, bietet auf 16 Seiten einen kurzen und prägnanten Überblick über die sieben Preisträger und ihre ausgezeichneten Arbeiten. Das gute aussichten 2016/2017 Spezial-Heft gibt es nicht nur kostenlos in all unseren Ausstellungshäusern und …

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… bei unseren Freunden, sondern es liegt auch den Publikationen unser Medien-Partner bei. Wer also Abonnent/in des geschätzten Magazins brand eins ist, findet das gute aussichten 2016/2017 Spezial in der aktuellen Ausgabe „Offenheit“ (Nr. 01/2017), das sich übrigens auch ganz ohne Brechstange öffnen und lesen lässt. Die Gesamtauflage der …

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… Zeitschrift ProfiFoto, aktuelle Ausgabe Nr. 01-02/2017, gibt es an jedem gut sortierten Kiosk und enthält ebenfalls das gute aussichten 2016/2017 Spezial-Heft. Wir danken den Teams der beiden Magazine für ihre freundliche Unterstützung und die treue, unkomplizierte Zusammenarbeit!

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Ein erster Blick ins gute aussichten 2016/2017 Spezial. Neben brand eins und der ProfiFoto gehören in diesem Jahr das Coeur Magazin, Der Greif, NEON und novum zu unseren Medien-Partnern – vielen Dank!

Wo es das gute aussichten 2016/2017 Spezial noch überall gibt, demnächst asap hier ….;-)*

Eine Liebeserklärung an die Fotografie & die Arbeit mit ihr – von Amélie Schneider

Mittwoch, 19. August 2015

Selten genug können Menschen über das, was sie tun, jeden Tag tun, was sie arbeiten eine vernünftige Beschreibung abgeben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass sie das, was sie tun, nicht so schrecklich gern tun. Noch seltener ist es allerdings, dass jemand eine so wunderschöne Skizzierung dessen gelingt, was er jeden Tag tut. Und sehr gerne tut! Was wir hier von Amélie Schneider lesen dürfen ist schlicht eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie und die tägliche Arbeit damit. Wie das gelingt? Da liebt jemand seinen Job, das Leben und die Fotografie! Eine getextete Sternstunde für die Fotografie frisch serviert aus der Fotoredaktion von NEON.

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Amélie Schneider, 33, (fotografiert von Kathrin Spirk) studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Seit sieben Jahre ist sie Mitglied der Fotoredaktion des Magazins NEON und seit 2015 deren Fotochefin. Amélie ist in diesem Jahr erstmals, neben so bekannten Persönlichkeiten wie der Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin Dr. Wibke von Bonin und dem österreichischen Regisseur und Filmemacher Ulrich Seidl, Mitglied in der Jury von gute aussichten, dem laut SPIEGEL „renommiertesten Wettbewerb für junge Fotografie in Deutschland“. Zusammen mit der Chefredakteurin von NEON, Nicole Zepter legt Amélie Wert auf die kompromisslose Relevanz junger Fotografie im Heft.

Amélie Schneider
In meiner Arbeit ist mir meine Verantwortung gegenüber der Fotografie jeden Tag bewusst. Wir arbeiten sehr gründlich und überlegt und mit einer sehr spürstarken Optik. Ich meine damit, dass jeder für sich prüft, ob es die beste und zeitgemäße Lösung für eine Bebilderung ist, die wir in Druck geben. Vom Moment des Konferierens über die Themen und wie wir sie optisch sehen, über den Austausch darüber mit dem Fotografen bis hin zum fertigen Layout vergehen ca. drei Wochen. Das ist genug Zeit, um eine gute fotografische Arbeit reifen zu lassen.

Oft haben wir mehrere gute Lösungen, Layouts und lassen ein, zwei Nächte verstreichen und sie „reifen“. Morgens komme ich oft ins Büro und frage den Grafiker, mit dem ich die Bildauswahl gemacht habe: „Und, was hast Du heute Morgen gedacht, als Du das Layout gesehen hast?“ Meist weiß man es am nächsten Morgen sofort: „Das ist es“. Dann ist es so gut, dass man es sich immer wieder anschauen muss. Wie ein guter Song, den man auf repeat stellt um ihn richtig in die Venen zu kriegen.

Das Schöne an unserer Arbeit ist der Fluss. Zu spüren, wie sich die Fotografie jeden Tag bewegt. Mit dem Durchforsten von Portfolios und Tumblern Stimmungen einzuatmen. Viele davon sind nicht relevant für konkrete Veröffentlichungen und haben doch Einfluss auf unsre Wahrnehmung. Es kann ein bestimmtes Thema sein, ähnliche Übungen mit Licht und Mitmenschen, ein bestimmter Humor. Man bewegt sich in diesem Dickicht an Momenten und es verdichtet sich, man begibt sich auf die Welle, das ist wirklich surfen.

Plötzlich begegnet man einem Bild, das ungesehen ist und macht einen Screenshot. Es ist noch völlig unklar, was dieses Bild je für eine Verwendung haben wird, aber es muss „gepflückt“ werden. Dieses Pflücken und freezen von Bildern ist Teil meiner Arbeit rund um die Uhr. Dank Instagram spaziere ich den ganzen Tag, auch vor und nach dem Büro, durch Fotografenportfolios. Das Bauchgefühl, mit dem wir als Blattmacher arbeiten, ist jedoch nicht von persönlichem Geschmack geprägt. Es geht immer um den Auftrag des Editierens im Sinne des Mediums. Um die Frage, welche Bilder sind in diesem Monat relevant, welche Aspekte der Fotografie wollen wir fest halten? Was wollen wir sehen, wo wollen wir uns wiederfinden? Das Bündeln und mischen dieser Bilder unserer Generation ist mein Job.

Dabei ist der Aspekt des Mischens besonders interessant. Wir geniessen mit NEON als einem General Interest Magazin, den Vorzug, ein Forum für die verschiedenen Facetten der Fotografie, Mode, Portrait, Inszenierung, Reportage zu sein. Im Moment kombinieren wir sachliche Portrait-Fotografie aus Deutschland oft mit dem lässigen, beiläufigen, warmen Look aus Barcelona und der Bild- und Symbolkraft aus den USA und London. Unser Impressum liest sich oft wie das Line-up eines guten Clubs. Da findet man Residents, die uns seit Jahren begleiten, bei uns die ersten Veröffentlichungen hatten und jetzt kaum noch available sind, weil sie so gut gebucht sind. Genau so wie junge Fotografen, die noch keine bezahlten Jobs hatten, aber eine Nuance in der Fotografie zeigen, die auch wir gerade sehen und im Heft widerspiegeln wollen. Da zögern wir nicht, jemanden sofort für eine feste Rubrik zu buchen.

Der Vorgang ist also dieser: Wir haben einen Überblick, wir spüren etwas in der Fotografie, wir sehen das konkret bei einem jungen Fotografen und stellen es mit ihm für NEON her. Nicht selten übertrifft das Ergebnis die Erwartungen. Das ist dann der schönste Moment. Wenn die Vorstellung des Bildes durch das hergestellte Bild übertroffen wurde. Dann spüren der Fotograf und ich, es ist etwas Neues entstanden. Etwas, das die Fotografie wieder um einen Millimeter fort bewegt hat. Das passiert nicht in jedem Heft, aber wenn es passiert, wissen es beide, Fotograf und Fotoredakteur. Das ist dann mehr als die Summe der einzelnen Teile, wenn das Licht gestimmt hat, die Chemie zwischen Protagonist und Fotograf, wenn etwas passiert, was niemand sich am Schreibtisch vorher hat ausmalen können. Wie bei der Fliege in dem Portrait von Christian Kracht, das Julian Baumann 2008 fotografiert hat. Im richtigen Moment flog sie an und setzte sich auf Christian Krachts Wange.

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Der Schriftsteller und Journalist Christian Kracht, 2008, fotografiert von Julian Baumann

Jetzt am Kiosk oder im Briefkasten: Das „gute aussichten 2014/2015“-Spezial-Heft in den Zeitschriften „Séparée“ & „novum“

Freitag, 12. Dezember 2014

Seit Montag 8.12.2014 liegt das neue Magazin „Séparée“, die Nr. 03/2014 an den Kiosken aus und in ihm drin findet sich unser schönes „gute aussichten 2014/2015“ Spezial-Heft. Dieses stellt, kurz und knackig, die 8 Preisträger/innen von „gute aussichten 2014/2015“ in Wort und Bild vor – für den ersten Eindruck.

„Séparée“ gehört, wie all unsere Medien-Partner, zu den sogenannten „Independents“-Magazinen, also Zeitschriften, die aus einer Idee heraus geboren werden, in der Regel nicht in den traditionellen Grossverlagen erscheinen und sich in erster Linie durch ihre Haltung zu einem oder mehren Themen auszeichnen. Janina Gatzky und Ute Gliwa haben das Magazin, bei dem die Idee der weibliche Blick auf die Erotik ist, erfunden und hier gibt es weitere Informationen über „Séparée“. Dank für die Kooperation nach Wien und Berlin!

Mit einer ganz anderen Form von Erotik beschäftigt sich das traditionsreiche „novum“ Magazin, das 1924 gegründet wurde und heute im Stiebner Verlag in München erscheint. Im aktuellen „novum“ geht es, sehr liebevoll gemacht, um die Schönheit der Form in der Gestaltung und im speziellen im Graphik Design. Daher ist es auch schon eine reine Freude das Heft in der Hand zu halten, anzufassen oder über die unterschiedlichen Papiere zu streichen. In der „novum“ Ausgabe Nr. 01/2015, die ab Montag 15.12.2014 im Handel ist, liegt das „gute aussichten 2014/2015“ Spezial-Heft bei. Vielen Dank für die Kooperation nach München!