P/ART Producers Artfair vom 24. – 27. September 2015 in Hamburg/Hammberbrook

28. August 2015

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Hier könnte jetzt ein kluger Satz stehen über Kunst und Künstler über Produktionsmittel und den Markt oder über Selbstausbeutung und Lebensentwürfe. Steht aber jetzt nicht hier. Weil unsere liebe Freundin Anna Seckler und ihre Kolleg/inn/en von der P/ART finden: Machen statt Quatschen ist allemal besser.

Und deshalb findet von Donnerstag 24. September bis Sonntag 29. September 2015 zum dritten Mal die P/ART Producers Artfair in Hamburg statt. Auf dieser “Kunstmesse” stellen die diesmal 90 Künstler ihre Werke selbst aus und verkaufen sie auch gleich. An Dich, mich, uns, an alle. Vom Produzenten direkt zum Konsumenten. Was sollen die, die Kunstwerke, auch im Keller hoch gestapelt werden – wär doch schade drum.

Mit dabei ist auch die äusserst fleissige und rege gute aussichten-Preisträgerin Katrin Kamrau, die auf der P/ART ihre Arbeit “Spektrum” (ein Bild aus der Serie oben) anbietet. Die Arbeit wurde seit 2010 um einige Objekte, wie z.B. das Buchregal erweitert, doch nach wie vor geht es Katrin Kamrau um die Frage: Wie entsteht ein Bild und was sagt der Entstehungsprozess über dieses Bild dann schon aus…?

Hingehen, anschauen, mit den Künstler/inne/n sprechen, sich austauschen, ein bisschen handeln und die Kunst sofort mit nach Hause nehmen!
Alle Infos zur P/ART (24.9.-29.9.2015) in Hamburg, im ehemaligen Kraftwerk Bille, Hammerbrook, gibt es hier.

Eine Liebeserklärung an die Fotografie & die Arbeit mit ihr – von Amélie Schneider

19. August 2015

Selten genug können Menschen über das, was sie tun, jeden Tag tun, was sie arbeiten eine vernüftigte Beschreibung abgeben. Das hat sicherlich damit zu tun, dass sie das, was sie tun müssen, nicht so schrecklich gern tun. Noch seltener ist es allerdings, dass jemand eine so wunderschöne Skizzierung dessen gelingt, was er jeden Tag tut. Und offensichtlich sehr gerne tut! Was wir hier von Amélie Schneider lesen dürfen ist schlicht eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie und die tägliche Arbeit damit. Wie das gelingt? Da liebt jemand seinen Job und die Fotografie! Eine getextete Sternstunde für die Fotografie frisch serviert aus der Fotoredaktion von NEON.

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Amélie Schneider, 33, (fotografiert von Kathrin Spirk) studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Seit sieben Jahre ist sie Mitglied der Fotoredaktion des Magazins NEON und seit 2015 deren Fotochefin. Amélie ist in diesem Jahr erstmals, neben so bekannten Persönlichkeiten wie der Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin Dr. Wibke von Bonin und dem österreichischen Regisseur und Filmemacher Ulrich Seidl, Mitglied in der Jury von gute aussichten, dem laut SPIEGEL “renommiertesten Wettbewerb für junge Fotografie in Deutschland”. Zusammen mit der Chefredakteurin von NEON, Nicole Zepter legt Amélie Wert auf die kompromisslose Relevanz junger Fotografie im Heft.

Amélie Schneider
In meiner Arbeit ist mir meine Verantwortung gegenüber der Fotografie jeden Tag bewusst. Wir arbeiten sehr gründlich und überlegt und mit einer sehr spürstarken Optik. Ich meine damit, dass jeder für sich prüft, ob es die beste und zeitgemäßeste Lösung für eine Bebilderung ist, die wir in Druck geben. Vom Moment des Konferierens über die Themen und wie wir sie optisch sehen, über den Austausch darüber mit dem Fotografen bis hin zum fertigen Layout vergehen ca. drei Wochen. Das ist genug Zeit, um eine gute fotografische Arbeit reifen zu lassen.

Oft haben wir mehrere gute Lösungen, Layouts und lassen ein, zwei Nächte verstreichen und sie “reifen”. Morgens komme ich oft ins Büro und frage den Grafiker, mit dem ich die Bildauswahl gemacht habe: “Und, was hast Du heute Morgen gedacht, als Du das Layout gesehen hast?” Meist weiß man es am nächsten Morgen sofort: “Das ist es”. Dann ist es so gut, dass man es sich immer wieder anschauen muss. Wie ein guter Song, den man auf repeat stellt um ihn richtig in die Venen zu kriegen.

Das Schöne an unserer Arbeit ist der Fluss. Zu spüren, wie sich die Fotografie jeden Tag bewegt. Mit dem Durchforsten von Portfolios und Tumblern Stimmungen einzuatmen. Viele davon sind nicht relevant für konkrete Veröffentlichungen und haben doch Einfluss auf unsre Wahrnehmung. Es kann ein bestimmtes Thema sein, ähnliche Übungen mit Licht und Mitmenschen, ein bestimmter Humor. Man bewegt sich in diesem Dickicht an Momenten und es verdichtet sich, man begibt sich auf die Welle, das ist wirklich surfen.

Plötzlich begegnet man einem Bild, das ungesehen ist und macht einen Screenshot. Es ist noch völlig unklar, was dieses Bild je für eine Verwendung haben wird, aber es muss “gepflückt” werden. Dieses Pflücken und freezen von Bildern ist Teil meiner Arbeit rund um die Uhr. Dank Instagram spaziere ich den ganzen Tag, auch vor und nach dem Büro, durch Fotografenportfolios. Das Bauchgefühl, mit dem wir als Blattmacher arbeiten, ist jedoch nicht von persönlichem Geschmack geprägt. Es geht immer um den Auftrag des Editierens im Sinne des Mediums. Um die Frage, welche Bilder sind in diesem Monat relevant, welche Aspekte der Fotografie wollen wir fest halten? Was wollen wir sehen, wo wollen wir uns wiederfinden? Das Bündeln und mischen dieser Bilder unserer Generation ist mein Job.

Dabei ist der Aspekt des Mischens besonders interessant. Wir geniessen mit NEON als einem General Interest Magazin, den Vorzug, ein Forum für die verschiedenen Facetten der Fotografie, Mode, Portrait, Inszenierung, Reportage zu sein. Im Moment kombinieren wir sachliche Portrait-Fotografie aus Deutschland oft mit dem lässigen, beiläufigen, warmen Look aus Barcelona und der Kraft, Bild- und Symbolkraft aus den USA und London. Unser Impressum liest sich oft wie das Line-up eines guten Clubs. Da findet man Residents, die uns seit Jahren begleiten, bei uns die ersten Veröffentlichungen hatten und jetzt kaum noch available sind, weil sie so gut gebucht sind. Genau so wie junge Fotografen, die noch keine bezahlten Jobs hatten, aber eine Nuance in der Fotografie zeigen, die auch wir gerade sehen und im Heft widerspiegeln wollen. Da zögern wir nicht, jemanden sofort für eine feste Rubrik zu buchen.

Der Vorgang ist also dieser: Wir haben einen Überblick, wir spüren etwas in der Fotografie, wir sehen das konkret bei einem jungen Fotografen und stellen es mit ihm für NEON her. Nicht selten übertrifft das Ergebnis die Erwartungen. Das ist dann der schönste Moment. Wenn die Vorstellung des Bildes durch das hergestellte Bild übertroffen wurde. Dann spüren der Fotograf und ich, es ist etwas Neues entstanden. Etwas, das die Fotografie wieder um einen Millimeter fort bewegt hat. Das passiert nicht in jedem Heft, aber wenn es passiert, wissen es beide, Fotograf und Fotoredakteur. Das ist dann mehr als die Summe der einzelnen Teile, wenn das Licht gestimmt hat, die Chemie zwischen Protagonist und Fotograf, wenn etwas passiert, was niemand sich am Schreibtisch vorher hat ausmalen können. Wie bei der Fliege in dem Portrait von Christian Kracht, das Julian Baumann 2008 fotografiert hat. Im richtigen Moment flog sie an und setzte sich auf Christian Krachts Wange.

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Der Schriftsteller und Journalist Christian Kracht, 2008, fotografiert von Julian Baumann

gute aussichten 2015/2016: Die – verdammt stark besetzte – Jury steht fest

15. August 2015

Alles neu macht nicht nur der Mai. Auch der August bringt hervor, was keiner erwartet hat und uns sehr freut. Zu der schon bekannten “Stamm”-Jury – dem lieben Mario Lombardo, der uns schon seit der Geburtsstunde von gute aussichten begleitet, Ingo Taubhorn, dem vorausschauenden Mann der zweiten Stunde und der klugen Wibke von Bonin –, die sich jährlich um die Gründerin von gute aussichten, Josefine Raab, versammelt, kommen in diesem Jahr viele neue, frische Gesichter. Dazu gehören …

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Amélie Schneider, Bildchefin des Magazins NEON, die im Frühjahr bereits an unserer gute aussichten_plattform6 in Hamburg teilnahm und deren Schreibtisch täglich mit neuen, oft jungen Fotografien geflutet wird. Ebenso freuen wir uns über die Teilnahme des renommierten österreichischen Regisseurs und Filmemachers Ulrich Seidl, so dass wir erstmals ein Vertreter der cinematographischen Kunst in der Jury begrüssen dürfen. Neu dabei ist auch Mona Mönnig, Fotografin und gute aussichten-Preisträgerin 2008/2009, womit wir nicht nur die natürliche Erfrischung der Jury befördern, sondern auch das Engagement unserer Preisträger würdigen. In diesem Jahr wieder einmal dabei ist …

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Ludger Derentahl, Leiter des Museums für Fotografie in Berlin, der uns bereits in den Jahren 2006, 2011 und 2012 freundlich in der Jury begeleitete und uns stets mit Rat und Tat unterstützt.

106 Einsendungen haben wir zu gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016 erhalten, von denen 103 Einreichungen aus 36 Institutionen zum Wettberwerb zugelassen wurden. Ergo: Keine leichte Aufgabe, die da auf die Jury zukommt …

Vielen Dank! Für über 100 Einreichungen zu gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016

13. August 2015

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So sieht es, dank unseres guten, helfenden Geistes Anna Simone Wallinger, nach einer guten Woche harter Arbeit bei uns aus: Über 100 Einreichungen zu gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016 hatten uns bis zum Einsendeschluss am 31. Juli 2015 erreicht. Nun sind sie (fast alle) sortiert, erfasst, auf den diversen Rechnern und Festplatten verspeichert, die Daten und Einreichebögen geprüft bzw. ergänzt worden und können am Wettbewerb auch teilnehmen. Arbeit die keiner sieht, keiner merkt und die doch getan werden muss. Und wer denkt, das war es schon, der irrt…

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… denn obwohl wir, wie die werte, geschätzte Luminita Sabau immer in den Jurysitzungen zu sagen pflegte, kein Literatur- oder Buch-Wettbewerb sind, ist dieser fette Stapel von Publikationen bei uns eingegangen! Auch schän …

Wir danken allen Einreicher/inne/n und den betreuenden Professor/inn/en für ihr Engagement, ihre Informationen und die freundliche Unterstützung unserer Arbeit.

Wer in diesem Jahr in der neunköpfigen, stark besetzten Jury für gute aussichten 2015/2016 vertreten ist, steht hier und hier. Und wie die Jury – schon immer – arbeitet, das steht da.

gute aussichten_heimspiel5 in Neustadt/W. & in den Medien: Verlängert bis Sonntag, 27. September 2015

23. Juli 2015

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Wer bei einer Ausstellungseröffnung so lässig im Türrahmen lehnt, wie der gute aussichten Preisträger Marian Luft, muss schon ganz genau wissen, was er an die Wände genagelt, auf den Boden verteilt, an Ketten geklemmt  und an die Decke gehängt hat. Aber keine Sorge: Der junge Mann weiss sehr gut, was er tut.

Die Ausstellung gute aussichten_heimspiel5, mit Arbeiten der gute aussichten Preisträger Svetlana Mychkine und Marian Luft haben wir bis zum Sonntag, den 27. September 2015 verlängert. “Der Hot Spot der jungen deutschen Fotografie” (Die Rheinpfalz, 17.4.2015) ist in Neustadt/Weinstrasse, im Haardter Schloss, Mandelring 35, nach vorheriger Anmeldung zu besichtigen. Bitte e-mail: info@guteaussichten.org oder anrufen: +49-(0)6321-970 67 99.

Hier gehts zum TV-Beitrag des SWR (Dank an Eberhard Reuss!) über das heimspiel5, hier können Sie sich den Radiobeitrag (SWR 2, Journal) von Theo Schneider dazu anhören (mp3) und hier steht der komplette Artikel über das heimspiel5 aus der Rheinpfalz (17.4.2015) als PDF zur Verfügung.

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Die gute aussichten Preisträgerin Svetlana Mychkine (Dritte von rechts) stellt ihre in russischen Waisenhäusern entstandene Arbeit “Zuckerblau” den Besuchern der Vernissage vor.

Amaze us: Wie arbeitet die Jury von gute aussichten?

8. Juli 2015

Am Freitag, den 31. Juli 2015 ist Einsendeschluss für gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2015/2016. So langsam gilt es sich also ranzuhalten, wenn mensch einreichen wollte. Weil wir immer wieder gefragt werden, wie die Jury von gute aussichten arbeitet, haben wir das hier ausführlich erklärt.

Jury Mitglied bei gute aussichten zu sein ist Ehrensache. Wir können, auch wenn dies angemessen wäre – leider – kein Honorar bezahlen, verteilen keine Geschenke und bieten den Juror/inn/en auch ansonsten keinerlei geldwerte Vorteile oder Vergünstigungen an.

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Wie wir hier sehr schön sehen, hat sich auch Man Ray vom Maler, der wahrscheinlich gerade dabei ist sein Lieblingsmodel, die ebenso hübsche wie vorzügliche Fotografin Lee Miller mit der Kamera ins Bild zu bannen, zum Fotografen entwickelt. Auch wenn er dieses Bild hier gemalt hat. Wie immer gilt also: Von nichts, kommt nichts. Und: Amaze us – Überraschen, verblüffen Sie die Jurymitglieder!

Die Kriterien unter denen Arbeiten für gute aussichten ausgewählt werden finden Sie in den Teilnahme-Bedingungen (hier als PDF), wobei der Punkt “Qualität” in jeder Hinsicht ganz ganz oben auf der Auswahlliste steht. Amaze us! – und: Viel Glück!

 

Bis 13. August 2015 in Mexico City: “gute aussichten – fotografia joven alemana 2014/2015″ im Goethe-Institut und auf den Strassen der Megacity

9. Juni 2015

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Bis Donnerstag, 13. August 2015 ist die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015″ zu Gast im Goethe-Institut Mexico City. Doch nicht nur hier, in der Tolona 43, werden die Arbeiten der acht Preisträgerinnen präsentiert. Denn der hauseigene Bus…

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… des Goethe-Instituts Mexico City wurde komplett mit einem Motiv aus Jannis Schulzes umfangreichen Werk “Quisqueya” beklebt. Sieht richtig prima aus! Der Bus fährt mehr, als er steht, die Beklebung ist perfekt, schont – laut Goethe-Institut – sogar den Lack und ist zudem die beste mobile Werbung für die Ausstellung, …

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… die die Gründerin von “gute aussichten”, Josefine Raab, am Abend des 28. Mai 2015 eröffnete, um anschliessend die acht Arbeiten der Preisträger vorzustellen.

Wir danken dem gesamten Team des Goethe-Instituts Mexico City, ganz besonders Reinhard Maiworm, Volkmar Liebig, Magdalena Wiener und Lina Hayek, für die freundliche Aufnahme und die exzellente Präsentation der Ausstellung: Muchas gracias!

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gute aussichten – fotografia joven alemana 2014/2015 ist bis Donnerstag, 13. August 2015, im Goethe Institut Mexico City, Tonalá 43, Col. Roma, 06700 Mexiko-Stadt, von Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr zu sehen. Die Einladungskarte als PDF.

Ulrich Seidl, der renommierte österreichische Filmregisseur und Drehbuchautor unterstützt die Jury von “gute aussichten 2015/2016″

5. Juni 2015

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So haben wir uns das immer vorgestellt: Einen Pessimisten, Voyeur, Sozialpronographen, Humanisten, Menschverachter, Provokateur und Unhold an Bord zu haben. Und das sind nur einige der Etiketten, die mensch dem Film-Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Ulrich Seidl so aufdrückt. Der Österreicher, der heute in Wien lebt und auch fotografisch arbeitet, wird die “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016″ Jury beehren und sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Danke.

Filme, die so bildhaft sind, dass sie wie die konsequente Fortführung der Fotografie anmuten und Themen, die so weh tun, dass Otto-Normal-Verbraucher anfängt an den Fingernagelbetten rum zu knabbern – es gäbe wahrlich schlechtere Markenzeichen für einen Regisseur. Und doch wird der Österreicher international mit Auszeichnungen und Preisen für seine Filme geradezu überhäuft. Darunter so brutal realistische Filme wie “Models” (1998), “Hundstage” (2001), “Import-Export” (2007) und die Trilogie: “Paradies: Liebe // Glaube // Hoffnung” (2012-2014). Natürlich geht es Ulrich Seidl immer um die essentiellen Dinge des Lebens: Liebe und Sex, Einsamkeit und Existenz, Hoffnung und Angst, Beheimatung und Verlorensein. Darunter macht er es einfach nicht. Gut so! Und wenn er kein Filmregisseur wäre, könnten wir ihn glatt für den Detektiv Brenner des Autors Wolf Haas halten. Der kommt auch aus Wien und macht’s auch nicht drunter.

Aber im Ernst: Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme von Ulrich Seidl an der “gute aussichten 2015/2016″-Jury und sind gespannt, was er zu den eingereichten Arbeiten der jungen Talente sagen wird. Weitere Infos zu Ulrich Seidl und seinem umfangreichen Werk finden Sie hier: www.ulrichseidl.com

Einsendeschluss für “gute aussichten 2015/2016″ ist Freitag, 31. Juli 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und die vollständige Jury stehen hier.

Save the date: 17. – 20. Juni 2015, “gute aussichten” kooperiert mit der “photo basel”, der ersten Schweizer Messe für Fotografie

8. Mai 2015

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Als hätten wir es geahnt und erwähnt haben wir es eh: Einer geht immer noch mal! Und so ist es nun auch: gute aussichten kooperiert mit der photo basel, der ersten Schweizer Messe für Fotografie, die parallel zur Art Basel von Mittwoch 17. Juni 2015 bis Samstag 20. Juni 2015 mitten in Basel (Ackermannshof) stattfinden wird.

“gute aussichten” ist kultureller Partner der “photo basel”, die explizit unter dem Focus der “jungen künstlerischen Fotografie” steht und Talente von ca. 30 – 40 internationalen Galerien und Verlagen präsentieren wird. Die aktuelle Ausstellerliste findet sich hier.

“gute aussichten” wird auf der der ersten “photo basel” die gesamte Bandbreite der jungen Fotografie, die seit 2004 in Deutschland entstanden ist, zeigen. Wie soll das denn gehen?, fragt sich jeder normale Mensch. Ganz einfach so:

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Denn seit 2004 gibt jeder der inzwischen 96 “gute aussichten”-Preisträger ein ausgewähltes Bild seiner Siegerarbeit in die “gute aussichten”-Edition. Der Grundgedanke: Auch denen, die junge Fotografie lieben und erwerben möchten, aber nur einen schmalen Geldbeutel den ihren nennen, die Möglichkeit dazu zu geben. Jedes der “gute aussichten”-Editionsbilder ist bereits für 245,- Euro zu haben. Damit ist eine beeindruckend vielfältige und grenzüberschreitende Zusammenschau dessen entstanden, was die junge deutsche Fotografie in den letzten 11 Jahren hervor gebracht hat.

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Pre-Opening am Dienstag 16. Juni 2015 (nur mit Einladung)
Ackermannshof, St. Johannshofvorstadt 19-21, CH-4056 Basel, www.photo-basel.com.

And the show go´s on: Die Teilnahme-Bedingungen für “gute aussichten 2015/2016″ sind da

7. Mai 2015

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Tja, auch Spass muss sein: Josefine Raab (links), die Gründerin von “gute aussichten” und Sylvia Blume, die Leiterin der Kulturabteilung des Goethe-Instituts Washington DC im März 2015 als “Agents” vor den vielbesprochenen und -bewunderten Bildern der “gute aussichten”-Preisträgerin Andrea Grützner.

Und wer dachte, dass wir uns gerade ein bisschen auf den hart erarbeitenden Lorbeeren ausruhen, irrt. Hier sind sie, die Wettbewerbs- & Teilnahme-Bedingungen für die nächste Runde: “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016″. Ohne viele Worte, die gibts dann hochoffiziell und ausführlich dieser Tage auf unserer Website www.guteaussichten.org.
Ach ja, der Einsendeschluss ist der Freitag, 31. Juli 2015.

Die Teilnahme-Bedingungen für “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2015/2016″ als PDF.

Weitere, ausführliche Information stehen hier.

Save the next date: “gute aussichten – fotografía joven alemana 2014/2015″ ab Donnerstag 28. Mai 2015 in Mexico City

6. Mai 2015

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Ja, so zackig gehts weiter: Kaum sind die Ausstellungen “gute aussichten – new german photography 2014/2015″ in Washington DC und Nicsoia zu Ende gegangen, wird gute aussichten – fotografía joven alemana 2014/2015 auch schon wieder ab Donnerstag, den 28. Mai 2015 in Mexico City zu sehen sein.

Die Eröffnung der Ausstellung “gute aussichten – fotografia joven akemana 2014/2015″ in Anwesenheit der Gründerin von “gute aussichten”, Josefine Raab, findet am Donnerstag, 28. Mai 2015 um 19 Uhr im Goethe-Institut Mexico City (Tonalá 43, Col. Roma, 06700 México, D.F.) statt. Der Leiter des Goethe-Instituts, Reinhard Maiworm, wird die Begrüssung der Vernissage-Gäste übernehmen und Josefine Raab in das Projekt und die 8 Preisträger Arbeiten von “gute aussichten 2014/2015″ einführen – selbstverständlich in Spanisch.

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“gute aussichten – fotografía joven alemana 2014/2015″ ist bis Donnerstag, 13. August 2015 im Goethe-Institut Mexico City, Tonalá 43, Col. Roma, zu sehen. Die Einladung als PDF.
Weitere Informationen in Deutsch und Spanisch.

Für einen Tag: “gute aussichten” & die junge Fotografie am Donnerstag 30. April 2015 an 5 Orten auf der Welt gleichzeitig & im TV

21. April 2015

Bescheidenheit ist eine Tugend, der wir heute nicht folgen. Deshalb dürfen wir uns und unseren Lieben auch mal kurz auf die Schulter klopfen.

Denn Donnerstag, der 30. April 2015, ist der Tag, an dem es rund um den Globus 5 (fünf!) “gute aussichten”- Ausstellungen auf einmal zu sehen geben wird. Und das alles organisiert und bewältigt von unserem kleinen Mini-“gute aussichten”-Team in sehr freundlicher Kooperation mit unseren jeweiligen Ausstellungspartnern! Here we go, here we are:

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“gute aussichten – new german photography 2014/2015″ bis Donnerstag 30. April 2015 im Goethe-Institut Nicosia auf der schönen Mittelmeer Insel Zypern.

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“gute aussichten – uus saksa fotograafia 2014/2015″ ab Donnerstag 30. April 2015, ab 17 Uhr, in der Estnischen Nationalbibliothek, Tallinn, Estland, bis 22. Mai 2015 (Preview-Foto).

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“gute aussichten – new german photography 2014/2015″ bis Freitag 1. Mai 2015 in der amerikanischen Hauptstadt, im Goethe-Institut Washington DC, USA.

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“gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015″ bis Sonntag 31. Mai 2015 im Landesmuseum Koblenz, auf der Festung Ehrenbreitstein, Koblenz.

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“gute aussichten_heimspiel5″ mit Arbeiten der Preisträger Marian Luft (Foto) und Svetlana Mychkine bis Montag 31. August 2015 im Haardter Schloss, Neustadt/Weinstrasse.

Wer am Donnerstagabend Fernsehen schauen mag, dem empfehlen wir das Kulturmagazin des SWR. “Kunscht!” heisst es und wird um 22.45 Uhr auf SWR 3 TV ausgestrahlt. Mit dabei: Ein Beitrag über “gute aussichten” und das “heimspiel5″ im Haardter Schloss, Neustadt/W.

Tja, und wer nun denkt, damit hat sich die Laube, der darf scharf nach vorne blicken: “gute aussichten” in Mexico City, Mexico —–> coming soon…;-)* Und wie wir alle wissen: Einer geht dann immer noch mal…

Save the next date: “gute aussichten – uus saksa fotograafia 2014/2015″ ab 30. April 2015 in Tallinn, Estland

21. April 2015

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Zum ersten Mal ist “gute aussichten” mit der aktuellen Ausstellung “gute aussichten – uus saksa fotograafia 2014/2015″ in Estland, im Goethe-Institut Tallinn (in Zusammenarbeit mit der Estnischen Nationalbibliothek) zu Gast.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 30. April 2015 um 16 Uhr in der Estnischen Nationalbibliothek (Tönismägi 2, 6. Stock, Tallinn) statt. Hier geht zu der Einladungskarte als PDF.

Anwesend werden sein: Dr. Eva Marquardt (Goethe-Institut Estland), Janne Andresoo (Estnische Nationalbibliothek), Josefine Raab (Kunsthistorikerin und Gründerin von “gute aussichten”) sowie Eduard Zent, Fotograf und einer der 8 “gute aussichten 2014/2015″-Preisträger.
Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

Die Ausstellung ist bis Freitag 22. Mai 2015 in Tallinn zu sehen.

Wo es zur Zeit noch überall “gute aussichten” gibt steht hier, u.a. in Koblenz und Washington DC …

Ab Samstag 18. April 2015: “gute aussichten_ heimspiel5″ im Haardter Schloss, Neustadt/W., mit Arbeiten der Preisträger Svetlana Mychkine & Marian Luft

12. April 2015

Während die reguläre “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015″ Ausstellung, nachdem sie in Herford und Hamburg war, gerade in Koblenz, Washington DC (USA), Nicosia (Zypern) und gleich in Tallinn (Estland) zu sehen ist (alle Termine finden Sie hier), präsentieren wir ab Samstag 18. April 2015, 14 Uhr in unserem “Headquarter”, dem Haardter Schloss (67433 Neustadt/W., Mandelring 35) das fünfte gute aussichten_heimspiel.

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Wie immer bei einem “gute aussichten_heimspiel” präsentieren wir damit nicht nur junge, preisgekrönte Kunst und Fotografie, sondern bieten auch den Raum für die persönliche Begegnung miteinander und die Zeit, um sich direkt, intensiv und nachhaltig mit den jungen Talenten und ihren Arbeiten auseinanderzusetzen.

Von der “gute aussichten”-Preisträgerin (2012/2013) Svetlana Mychkine zeigen wir in der Ausstellung ihre bewegende und äusserst dichte Serie “Zuckerblau”, in der sie Kinder (oben) und deren Lebensräume (unten) in russischen Waisenhäusern fotografiert hat.

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Von dem “gute aussichten”-Preisträger (2013/2014) Marian Luft präsentieren wir unter dem Titel “hi at this very critical time of global crisis” neue und bekannte Werke des multimedialen “Breitband-Künstlers”, wie…

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… beispielsweise hier seine “back2politics”-Installation im ehemaligen Atelier des Künstlers Franz Stuck im Museum Villa Stuck, München, oder …

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… “Funtasies” (Tumblrtransparent #2), ein 150 x 200 cm grosser Digitaldruck auf Plexiglas hinter dem hunderte von kleinen LED-Lämpchen für Be- und Erleuchtung sorgen, anlässlich der “gute aussichten 2013/2014″ Ausstellung in München im Jahr 2014.

Presse-Preview: Freitag, 17. April 2015, ab 11 Uhr.
Eröffnung: Samstag, 18. April 2015, ab 14 Uhr.
Open House: Sonntag, 19. April 2015, 14 bis 18 Uhr.
Ausstellungsdauer: 17. April bis 31. August 2015.
Besuche ab dem 20. April 2015: Nach vorheriger Anmeldung.
Adresse: gute aussichten, Haardter Schloss, Mandelring 35, D-67433 Neustadt/W., +49-(0)6321-970 67 99, info@guteaussichten.org.

Hier steht Ihnen die Einladung zur Eröffnung und Ausstellung als PDF zur Verfügung. Runterladen, in Ruhe anschauen, vorbeikommen – wir freuen uns! Beachten Sie bitte: Ab dem 20. April 2015 sind Ausstellungsbesuch nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Bitte via mail: info@guteaussichten. org oder telefonisch: +49 – (0) 6321 – 970 67 99.

Weitere Informationen zu den Arbeiten von Svetlana Mychkine hier, zu den Arbeiten von Marian Luft hier.

Den Fernsehbeitrag über das “gute aussichten_heimspiel5″ im SWR TV in der Sendung “Kunscht!” (30.04.2015) können Sie hier ansehen.

Ab Montag, 6. April 2015, 19 Uhr: “gute aussichten 2014/2015″ im Goethe-Institut Zypern in Nicosia

5. April 2015

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Sonntag, 5. April 2015, Nicosia, Zypern. “Fast fertig”, berichtet unsere Korrespondentin vor Ort, die Fotografin und “gute aussichten”- Preisträgerin, Rebecca Sampson, auf dem Foto knieend, zusammen mit Bernhard Prinz während der “gute aussichten_ plattform6″ im Februar 2015 im Haus der Photograohie, Deichtorhallen Hamburg.
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“Nur noch geschwind die Rahmen putzen und das Licht richtig setzen”, schreibt Rebecca, und dann kann am Montag, 6. April 2015, um 19 Uhr im Goethe-Institut Zypern (21, Markos Drakos Avenue, CY 1102 Nicosia, Telefon/Phone +357 22674608, www.goethe.de/ins/cy/nic.html/) die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015″ eröffnet werden.

Wie schon im letzten Jahr wird Rebecca Sampson, die bereits im Jahr 2010 zu den “gute aussichten”-Preisträgern zählte, in das Projekt und die Arbeiten der 8 aktuellen “gute aussichten”-Fotografen einführen. Kommen Sie vorbei – Rebecca und das engagierte Team des Goethe-Instituts Zypern freuen sich! Weitere Informationen zu den 8 “gute aussichten 2014/2015″-Talenten stehen hier.

Die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2014/2015″ ist bis Donnerstag, 30. April 2015 in Nicosia zu Gast. Weitere Information finden Sie hier.